<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><?xml-stylesheet href="http://www.blogger.com/styles/atom.css" type="text/css"?><feed xmlns='http://www.w3.org/2005/Atom' xmlns:openSearch='http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/' xmlns:georss='http://www.georss.org/georss' xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'><id>tag:blogger.com,1999:blog-8813479682647615410</id><updated>2012-01-10T15:53:13.752+01:00</updated><title type='text'>the world is wide.</title><subtitle type='html'>swim it. ride it. run it.</subtitle><link rel='http://schemas.google.com/g/2005#feed' type='application/atom+xml' href='http://fabian-kremser.blogspot.com/feeds/posts/default'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8813479682647615410/posts/default?max-results=100'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://fabian-kremser.blogspot.com/'/><link rel='hub' href='http://pubsubhubbub.appspot.com/'/><author><name>Fabian Kremser</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06353037666239914578</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='30' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-0-LJKOx-R1k/TsTOP_qdFSI/AAAAAAAAAJA/jOLzigVnWPE/s220/going%2Bnuts%2B1.jpg'/></author><generator version='7.00' uri='http://www.blogger.com'>Blogger</generator><openSearch:totalResults>77</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>100</openSearch:itemsPerPage><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8813479682647615410.post-4481522340258845595</id><published>2012-01-02T08:35:00.005+01:00</published><updated>2012-01-02T08:59:57.601+01:00</updated><title type='text'>Happy New und so.</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt;Man kennt die Szene. Ort des Geschehens: irgend ein öffentliches Verkehrsmittel wie Bus, Zug oder Tram (für alle Deutschen Leser: Strassenbahn). Es treten auf: mindestens zwei gute Freunde, vielleicht auch drei oder vier, deren Ziel es zu sein scheint, den ganzen Wagon, Wagen oder was auch immer zu unterhalten. Thema: die guten Vorsätze fürs neue Jahr!&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt;Ich glaube das ist etwas, das es überall im Universum gibt. Egal ob Männlein oder Weiblein, ob auf der Erde oder irgendwo auf dem Planeter Glorpf, wo sich ein paar Junge Huslungs im Anti-G-Glider auf dem Weg ins traute Heim finden - Inhalt und Ablauf werden sich bis auf die Tatsache, dass man ein Tentakel schlecht zur Faust ballen kann, fast bis ins Detail gleichen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt;Um aber nicht allzu sehr in die Ferne zu schweifen begeben wir uns virtuell doch einmal in einen Zug, der von Winterthur nach Zürich fährt. Im Abteil neben mir: drei junge Männer, geschätzt in meinem Alter, zunächst sehr schweigsam, später zumindest für mich recht amüsant.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt;Auftritt: eine unbekannte Frau, die nach 08/15-Massstäben (oder einer Beschreibung im 20min "Friday") durchaus als "Schönheit" bezeichnet werden darf. (Also massiv untergewichtig, Haare gefärbt, iPod mit Lady Gaga zu laut, in der einen Hand ein Energy-Drink vom Kiosk (OK!), in der anderen eine Louis Vuitton-Tasche deren Wert den eines Kleinwagens übersteigt und gleichzeitig erklärt, warum die Dame nichts zu essen bekommt, den Blick in die Ferne gerichtet, gefolgt von einer Parfumwolke).&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt;Stille im Abteil nebenan. Drei Köpfe folgen der vorbeischwebenden Erscheinung in einer Welt, die mit Realität nichts mehr gemein hat. Und dann...&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt;Ich weiss nicht, was genau der Trigger ist, doch kurz nach ihrem Passieren geht es los. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt;"Hey, was habt ihr euch eigentlich fürs neue Jahr vorgenommen?" - wird einer nachdenklich fragen. Für eine Weile werden sich auch noch seine Kumpanen ein wenig nachdenklich zeigen, bis der erste dann aufzuwachen scheint und realisiert, dass Vorsätze einfach "uncool" sind. Und das Theater beginnt.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt;Für die nächsten zehn Minuten wird man sich nämlich in einer Lautstärke austauschen, die sich nicht mehr ignorieren lässt, man wird sich gegenseitig mit Argumenten, weshalb gute Vorsätze zum neuen Jahr doof, kindisch oder einfach nur blöd sind, übertreffen. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt;"Das bringt eh nichts!" - "man hält sich ja eh nicht dran!" - und der Klassiker: "wenn du was verändern willst, brauchst du keinen Jahreswechsel als Vorwand!"&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt;Ich bin irgendwann ausgestiegen, und zwar, bevor diese Diskussion zu Ende war. Doch ich muss sagen, der zuletzt genannte Punkt ist wahr - will man etwas in seinem Leben verändern, sollte man tatsächlich nicht bis zum Jahreswechsel warten. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt;Doch warum die guten Vorsätze? Denn, wenn wir mal ganz ehrlich sind - irgendwie machen wir sie uns ja doch, oder nicht?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt;Da ich durch ein absolut repräsentatives, Meinungsstarkes und seriöses Magazin vor kurzem erfahren hatte, dass ich sowieso völlig uncool, veraltet und wohl auch "out" bin, sagte ich mir schon vor einiger Zeit, dass ich dieses Jahr wohl auch in Bezug auf meine Vorsätze ganz wild gegen den Strom paddeln und mir welche machen würde. Und das habe ich getan!&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt;Es ist nicht, dass ich mit meinem Leben nicht zufrieden wäre oder dass ich unbedingt etwas verändern möchte. Es geht auch nicht darum, dass ich einen Vorwand brauche, um dies zu tun. Es ist ganz einfach so, dass ich die Vorstellung schön finde: ein altes Jahr geht, ein neues kommt - und mit ihm die Möglichkeit, einen Schritt weiter zu gehen. Zu der Person zu werden, die ihr heimlich schon immer sein wolltet, die ihr jedoch nie sein "konntet" - warum auch immer. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt;Was ich mir wünsche, wie ich gerne sein möchte und vor allem, WER ich gerne sein würde - das ist meine Sache. Doch ich bin, wie auch schon einige Male im letzten Jahr, bereit, den Sprung ins kalte Wasser zu wagen und mindestens einen Schritt in die richtige Richtung zu machen. Wer wollt ihr sein?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt;...in diesem Sinne: holt Anlauf! Ich bin sicher, es lohnt sich!&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt;Ich wünsche euch allen ein frohes neues Jahr 2012!&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt;Herzlichst,&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt;Fabian&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8813479682647615410-4481522340258845595?l=fabian-kremser.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://fabian-kremser.blogspot.com/feeds/4481522340258845595/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8813479682647615410&amp;postID=4481522340258845595' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8813479682647615410/posts/default/4481522340258845595'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8813479682647615410/posts/default/4481522340258845595'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://fabian-kremser.blogspot.com/2012/01/happy-new-und-so.html' title='Happy New und so.'/><author><name>Fabian Kremser</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06353037666239914578</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='30' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-0-LJKOx-R1k/TsTOP_qdFSI/AAAAAAAAAJA/jOLzigVnWPE/s220/going%2Bnuts%2B1.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8813479682647615410.post-481521893214863677</id><published>2011-11-17T11:06:00.003+01:00</published><updated>2011-11-17T11:13:03.240+01:00</updated><title type='text'>Hot 'n' Cold...</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt;Wusstet ihr eigentlich, dass über 90% der schweizer Bevölkerung auf die  Frage, wie sie sich auf einer Skala von 1 bis 10 gerade fühlen, mit  "fünf" antworten? Denkt einmal kurz darüber nach, was das denn  eigentlich heisst. Eins, das steht für "mir geht's hundsmiserabel,  die Welt ist ein Ort, an dem die Sonne nie scheint und zudem noch gegen  mich". Zehn ist im Gegensatz dazu "mir geht's super, ich liebe das Leben  und alles, was es so zu bieten hat".&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt; Logischerweise würde fünf also bedeuten - Durchschnitt. Naja. Es geht so. Könnte besser sein...&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt; Wenn man sich das einmal überlegt heisst das ja, dass er dem allergrössten Teil der Leute besser gehen könnte, oder nicht?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt; Um Fehlschlüssen vorzubeugen: ich bin kein dauerhaft gut gelaunter  Strahlemann den nichts umhauen kann und der jeden Tag damit beginnt,  erst einmal all seine Stofftiere und dann den Rest der Welt zu umarmen.  Dass wir nicht immer in Herzepinkystimmung sind ist klar - doch ist ein  dauerhaftes "es könnte besser sein" nicht grässlich?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt; Ich stelle mir diese Fragen aus diversen Gründen. Zum einen ist es  November, es wird langsam kalt draussen, kurze Hosen (und Röcke) und  Tanktops weichen dicken Pullovern in meist eher tristen Farben und  lächelnde Gesichter werden auf der Strasse zu Mangelware. Nichts neues  an sich - "das ist halt so". &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt; Was mir gestern Morgen allerdings so richtig zu denken gab und was mich  auch zu diesen Zeilen veranlasst war eines dieser Schundhefte, die sich  stolz als "Zeitung" betiteln und die es an jedem Bahnhof gratis  mitzunehmen gibt. In diesem Falle hiess das Pamphlet "20minuten Friday"  und war, wie man schon dem Titel entnehmen konnte, einige Tage alt.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt; "Glamour-Magazin", hiess es da. "Unser Model in New York", schrie mir  die Titelseite entgegen. Und so weiter... mir wurden da sen-sa-tio-nelle  Insights in das "Leben der Prominenten" versprochen, die absolut  aktuellsten News zu Typen wie Justin Bieber oder die 16-jährige Sereina  aus Brütten... nun, um es kurz zu machen: auf Seite drei angelangt  fühlte ich mich ebenfalls etwas medioker und hätte die Gretchenfrage  sofort mit einem "es könnte besser gehen" beantwortet. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt; Warum dies?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt; Nun - einmal ganz abgesehen von einem Sturm von Informationen in Form  von Farbfotos, die irgendwelche sogenannte Promis zeigten und deren  Unterschriften fantasievoll mit "Skandal!" oder "er betrügt sie/sie  betrügt ihn/er betrügt es" begannen (und deren Inhalte anschliessend so  formuliert waren dass sie auch ein imbeziler Frühkiffer aus Spreitenbach  noch verstanden hätte) fand ich da ein Textfeld, dessen Inhalt ich  gerne mit euch teilen möchte. Und zwar das "In &amp;amp; Out" der Woche. Passt auf, hier kommt es:&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt; Per vergangenem Freitag ist also "In", Gelb mit Schwarz zu kombinieren,  "X-Factor"-Partys zu veranstalten und sich auf "Breaking Dawn" zu  freuen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt; "Out" ist es hingegen, sich einen schwulen besten Freund zu suchen, die  zu frühe Weihnachtsbedröhnung in den Läden und Justin Bieber's  angebliche Baby-Mama.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt; Schlagartig wurde mir bewusst, dass ich absolut Out, uncool und  vermutlich mit meinen 25 Jahren bereits altes Eisen bin. Denn: Gelb und  Schwarz? Nun, Biene Maja und die Tigerente sollten Bestandteil einer  jeden gesunden Kindheit sein - brauchen wir ein Schundheft, um das zu  wissen? Dann "X-Factor" - was ist das? Da ich in einer Fernsehlosen Welt  glücklich lebe musste ich das erst einmal Googlen, mit dem Effekt, auf  einmal für meine Unwissenheit dankbar zu sein. Und "Breaking Dawn"? Dass  das ein Buch über katholische, keusche Vampire ist (an dieser Stelle:  BITTE?) weiss ich noch - das ist aber bereits längst veröffentlicht,  oder sehe ich das falsch? Wieder Google, und siehe da: die Rede ist wohl  vom gleichnamigen Spielfilm. Können die Leute denn heute nicht mehr  lesen? (Diese Frage konnte ich mir an Ort und Stelle bei einem weiteren  Blick auf den Rest der Seite selbst beantworten - offenbar nicht).&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt; Beim "Out" war ich ebenfalls reichlich überfordert: einen schwulen  besten Freund zu haben? Der einzige Reim, den ich mir auf diese Zeile  machen kann ist der, dass das wohl für junge, hippe Frauen gemeint ist -  oder eben nicht mehr hip, seit letztem Freitag. Zu frühe  Weihnachtsbedröhnung? Dass mir Nikoläuse im August gehörig gehen den  Strich gehen weiss ich bereits seit einigen Jahren - hier stellt sich  die gleiche Frage wie vorhin: brauchen einige Leute tatsächlich ein  Klatschheft, um dies zu merken? (Ich stelle mir das in etwa so vor,  neulich in der Platte: "Schatz, stell' dir vor, die ham angefangen mit  der Weihnachtsdeko bei Aldi!" - "Sonst noch was? Das ist voll out, ey -  steht im 20min Friday!")&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt; Und schliesslich: wer ist eigentlich Justin Bieber? (Google weiss es  ebenfalls, doch ich überlasse es euch, diese wertvollen Infos zu  sammeln...)&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt; Möglicherweise ist es genau dieser Fluss von unnötigen Informationen,  der das Novemberloch noch tiefer schaufelt. Wir schlagen diese Magazine,  Zeitungen und Heftchen auf und es wird uns präsentiert, was wir zu  denken, gut zu finden und anzustreben haben. Wem verdirbt das nicht die  Stimmung?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt; Nun - am Nachmittag lichtete sich gestern auch im Thurgauer Grenzland  der Nebel, die Sonne zeigte, dass sie es noch immer drauf hatte und ich  schwang mich ziemlich enthusiastisch auf mein Bike. Etwas mehr als eine  Stunde später kam ich nicht mehr ganz so sauber als zuvor wieder nach  Hause und mir wurde deutlich, dass der Weg zum persönlichen  Glücklichsein auf keinen Fall auf Hochglanzpapier gedruckt sein kann. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt; Ich brauche kein hochaufgelöstes Photo von irgendeiner Promi-Schnepfe um  mir wehmütig ein anderes Leben in Miami zu wünschen um dem November zu  entkommen. Es reicht mir, wenn ich über einen im Sonnenlicht dampfenden  Trail brettern, dabei um Haaresbreite eine schlüpfrige Wurzel  überspringen und am Ende zitternd und mit einem dümmlichen grinsen im  Gesicht zum Stehen kommen kann. Die Zeit steht still, doch dieser kleine  Moment ist eingefangen und wird mich auch noch drei Wochen später zum  lächeln bringen, wenn ich daran zurückdenke. Und das absolut beste an  der Sache: wenn ich die Zeit dafür habe, spricht nichts dagegen, gleich  nochmals auf den Berg zu radeln und den Stunt zu wiederholen!&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt; Wir lieben unseren Sport und haben in unserem Team das grosse Privileg,  ihn mit Menschen zu teilen, die unsere Leidenschaft nicht nur verstehen,  sondern sogar nachvollziehen können, da sie selbst ein Teil davon sind.  &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt; Fragt euch doch morgen früh einmal, wie es euch geht. Antwortet  ihr euch selbst mit: "es könnte besser gehen", lasst nicht den Kopf  hängen, sondern: tut etwas. Die Äusserung alleine birgt es ja schon in  sich: es KÖNNTE besser gehen. Also lassen wir es uns besser gehen -  durch unseren Sport oder durch andere schöne Dinge, die es trotz  November vor der Tür noch immer zuhauf gibt. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt; Und wenn alles nichts hilft - in jedem Zug oder Tram findet ihr früher  oder später eine Gratiszeitung. Einfach sammeln, zerknüllen, in die  nächste Feuerstelle legen, Holz und Brandbeschleuniger darüber (das ist  zumindest meine Variante) - und schon spricht nichts mehr  gegen ein  Winter-Barbecue. Denn auch das ist nett.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt; ...zum Schluss möchte ich noch mein persönliches, nicht 100% ernst gemeintes "In &amp;amp; Out" der Woche mit euch teilen:&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt; In:&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt; Mit Blättern verdeckte Schlammlöcher beim Biken&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt; Monster Energy Drink&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt; Andreu Lacondeguy und die Black Media Crew&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt; Out:&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt; 29er (sorry, René!)&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt; Frühkiffer aus Spreitenbach &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt; Treibholz auf der Bahn im Hallenbad (auch bekannt als militante Brustschwimmer)&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt; ...und wie ist das bei euch so?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt; Herzlichst,&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt; Fabian&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8813479682647615410-481521893214863677?l=fabian-kremser.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://fabian-kremser.blogspot.com/feeds/481521893214863677/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8813479682647615410&amp;postID=481521893214863677' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8813479682647615410/posts/default/481521893214863677'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8813479682647615410/posts/default/481521893214863677'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://fabian-kremser.blogspot.com/2011/11/hot-n-cold.html' title='Hot &apos;n&apos; Cold...'/><author><name>Fabian Kremser</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06353037666239914578</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='30' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-0-LJKOx-R1k/TsTOP_qdFSI/AAAAAAAAAJA/jOLzigVnWPE/s220/going%2Bnuts%2B1.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8813479682647615410.post-4593584253682125943</id><published>2011-11-03T16:04:00.002+01:00</published><updated>2011-11-03T16:14:21.721+01:00</updated><title type='text'>Herbstfreuden</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family: trebuchet ms;"&gt;Was tut man(n), wenn man bei einem Wettkampf beinahe den Löffel abgibt und sich im Nachhinein dabei ertappt, dass man das Ganze dennoch echt genossen hat? &lt;/span&gt;Richtig: man macht sich einige Gedanken zur nächsten Saison, hält diese irgendwo schriftlich fest - und geniesst dann die Off-Saison in vollen Zügen. Oder, in meinem Falle: so gut es geht.&lt;br /&gt;Dass viele Triathleten ihre liebe Mühe damit haben, ihrem Sport einmal den Rücken zu kehren und sich so richtig zu erholen - ich glaube, darüber habe ich mich hier auch schon ausgelassen. Nun - dieses Problem kenne ich nicht. Ich liebe es, wenn ich einmal keinen Trainingsplan verfolgen, kein Ziel anvisieren, mich NICHT um meine Ernährung kümmern muss.&lt;br /&gt;Nicht, dass ich jedes Jahr im Oktober komplett abstürze, doch sagen wir es so: ein bisschen Leichtsinn kann nicht Schaden. (Dies wussen übrigens schon die Comedian Harmonists - kleines Detail am Rande, und damit wäre auch der Bildungsauftrag erfüllt. Von wegen.)&lt;br /&gt;Doch was, wenn einem in dem Augenblick, in dem man sich wieder bereit fühlt, ein geregeltes Training in Angriff zu nehmen, per zahnärztlichem Dekret und mit einiger Gewalt zwei von vier Weisheitszähnen entfernt werden?&lt;br /&gt;Man findet sich damit ab. Jammert ein bisschen. Geniesst dann blöde grinsend den Rausch, den die Schmerzmittel verursachen. Kann nach dem dritten Tag spätestens keine Suppe mehr sehen. (Diejenigen, welche mich kennen wissen: Essen ist eines meiner Hobbys. Schändlich, mir dies mit Gewalt zu nehmen!) Und man geniesst eine weitere Woche, in der man nicht trainieren kann.&lt;br /&gt;Gleichzeitig haben wir hier in der Schweiz allerdings einen Herbst, der zum Biken einlädt. Der einen durchs bunte Laub rennen wollen lässt. Der mit schönem Nebel am Abend den Speziergang nach Feierabend zum Abenteuer werden lässt.&lt;br /&gt;Nun - bis aufs Biken muss ich auf diese Dinge ja nicht verzichten, nur, weil sich mein Unterkiefer so anfühlt, als wäre er mit der geparkten Faust eines Arnold Schwarzeneggers kollidiert. Es gibt überall schönes - auch wenn uns oft nicht danach ist.&lt;br /&gt;Nächste Woche wird das Training für die Saison 2012 wieder los gehen - und dann wird es Zeit, sich wieder auf den Sport zu konzentrieren. Bis dahin - einen schönen Herbst wünsche ich euch allen!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Herzlichst,&lt;br /&gt;Fabian&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8813479682647615410-4593584253682125943?l=fabian-kremser.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://fabian-kremser.blogspot.com/feeds/4593584253682125943/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8813479682647615410&amp;postID=4593584253682125943' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8813479682647615410/posts/default/4593584253682125943'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8813479682647615410/posts/default/4593584253682125943'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://fabian-kremser.blogspot.com/2011/11/herbstfreuden.html' title='Herbstfreuden'/><author><name>Fabian Kremser</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06353037666239914578</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='30' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-0-LJKOx-R1k/TsTOP_qdFSI/AAAAAAAAAJA/jOLzigVnWPE/s220/going%2Bnuts%2B1.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8813479682647615410.post-5446885812420355583</id><published>2011-10-04T09:54:00.008+02:00</published><updated>2011-10-04T11:33:13.526+02:00</updated><title type='text'>...was ich noch sagen wollte:</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family: trebuchet ms;font-family:trebuchet ms;" &gt;Lange ist es her, seit hier etwas gepostet wurde - dessen bin ich mir bewusst und es war anders geplant. Doch mal ehrlich - in diesem Blog geht es oft und hauptsächlich um Triathlon. Schwimmen, Rad fahren und Laufen. Eine Sportart, die ich liebe und die ich zu meinem Beruf machen durfte, in mehr als einer Hinsicht. Meine Leidenschaft dafür ist ungebrochen, doch - irgendwann wird es relativ mühsam, nahezu im Wochentakt und dann nach Möglichkeit auch noch auf Unterhaltsame Art und Weise über Rennen zu berichten die entweder gut oder nicht so gut liefen. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: trebuchet ms;font-family:trebuchet ms;" &gt;Ich persönlich habe schon vor einiger Zeit aufgehört, mir Rennberichte anzusehen, sei dies in schriftlicher Form oder als Film. Und wenn es einem, der gerne mitten drin ist schon so geht - nun, ich habe Verständnis für jeden, den das irgendwann einmal ein wenig langweilt. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt;Trotzdem möchte ich diese Plattform hier weiterhin nutzen, um euch ein wenig von meiner Sicht der Dinge rund um unseren schönen Sport zu berichten.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt;Es ist nun Oktober, und während ich dies tippe herrschen vor dem Fenster, an dem ich sitze, bereits morgens um zehn angenehme 25 Grad - ich bin in Barcelona, einer Stadt, die niemals zu schlafen scheint und in der das Leben auf eine Art und Weise pulsiert, dass es einen sogar dann mitreisst, wenn man Beine aus Holz zu haben scheint und im Zweistundentakt mit Schwächeanfällen zu kämpfen hat.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt;Ja, auch meine Saison 2011 hat nun ein Ende gefunden - und was für eine Saison war das. Sie war lang und begann am 15. Mai - und sie war sehr, sehr lehrreich. Die letzte grosse Lektion durfte ich am vergangenen Sonntag einstecken - da stand nämlich mit der Challenge Barcelona eines meiner absoluten Lieblingsrennen auf dem Programm.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt;Nachdem ich in Copenhagen sprichwörtlich auf die Fresse gefallen war während dem Wettkampf wollte ich hier die zweite Chance nutzen, meine für dieses Jahr gesetzten Ziele zu erreichen. Und es standen alle Ampeln auf Grün. Ich hatte gut trainiert, fühlte mich sowohl körperlich als auch mental sehr fit und freute mich wie ein Schneekönig auf das Rennen. (Auch wenn das ein reichlich dämlicher Ausdruck hierfür ist - immerhin hatten wir an die dreissig Grad Celsius in Aussicht.)&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt;Ich bin nicht gefallen, diesmal - auch hatte ich keinen Platten. Doch was ich lernen durfte war, dass eine Ernährungsstrategie, die in einem Rennen bei etwa 18 Grad Aussentemperatur und Wind gut funktioniert hatte, nicht unbedingt auch bei etwa 15 Grad mehr aufgeht... wenn dann noch starker Wind und eine knallende Sonne hinzukommen, so wird aus einem schnellen Rennen bald einmal ein langsameres, aus einem sowieso schon langen Tag ein sehr langer - und aus Selbstsicherheit ein emotionales Chaos sondergleichen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt;Nach dem Schwimmen an der wunderschönen Costa de Maresme (bei Sonnenaufgang, in Kristallklarem Wasser, dieses Mal mit Strömung und daher nicht so schnell wie sonst, aber trotzdem an der Spitze der Verfolgergruppe) fühlte ich mich auf den ersten dreissig Kilometern der Radstrecke auch ganz gut - es passte einfach alles. Doch dann kam der Wind, und ich muss auch hier wieder sagen: das himmlische Kind ist erwachsen geworden. Und hat sich zu einer richtigen Schlampe entwickelt.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt;Der Tanz mit den Kohlenhydraten ging bereits relativ schnell los, und ich war schon auf dem Rad überrascht, wie wenig es brauchte, damit mir ansatzweise übel wurde - das Gleichgewicht zwischen zu wenig, genug und zu viel war an diesem Tag bei mir dermassen fragil, dass es zu einer echten Rechenaufgabe wurde, wie ich mich ernährte. Doch es klappte - ich konnte meine vorgenommene Leistung (nicht die Endzeit... das sind zwei Paar Schuhe) sauber fahren ohne Einbrüche und kam mit einer Kombination von Gels, Salztabletten, Wasser und Isotonischem Zeugs (ich bin noch immer nicht bereit, diesem Gesöff den Status eines "Getränks" anzuerkennen) gut über die Runden - wenn man unter gut versteht, nicht über den Lenker zu kotzen, keine Krämpfe zu haben und nicht vom Rad zu fallen. Schon der Gedanke an einen Energieriegel löste in mir akuten Brechreiz aus, und auf der letzten Radrunde, wo uns der Wind wie ein tollwütiger Fön ins Gesich hämmerte, definierte ich für mich die Bedeutung des Wortes "Magenprobleme" neu. Und ging so, nach knapp sechs Stunden Rennzeit, mit mehr oder weniger völlig leerem Magen auf eine Laufstrecke von der ich wusste, dass "Hart" nur der Vorname sein würde.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt;Zwei von vier Runden war es mir möglich, zu laufen - immer langsamer zwar und unfähig, auch nur ansatzweise genug Energie in Form von Gels und ähnlichem zu mir zu nehmen - doch ich lief. Dass ich meine Salztabletten bereits am ersten Verpflegungsposten verloren hatte, machte die Sache nicht gerade einfacher...&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt;Als ich dann zum dritten mal durch den Ofen von Santa Susanna wollte, rannte ich auf einmal sprichwörtlich an die Wand. Ich konnte einfach nicht mehr - schon alleine zu gehen verlangte mir alles ab. Ich war leer, vollkommen dehydriert, jeder einzelne Muskel schien sich zu verkrampfen - mir war schlecht, schwindlig und ich wollte nur noch eins: mich hinlegen und abschalten. Von mir aus auch ganz.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt;Das Problem ist nur - wenn du seit über zehn Jahren fast jeden Tag mit deinem Körper beschäftigt bist, kennst du ihn recht gut (hoffentlich!) und ich wusste, würde ich anhalten, dann wäre das mein zweites Finish im Spital. Und das wollte ich nicht. Ich sagte mir zwar, dass es so keinen Sinn hatte und entschied mich, das Rennen aufzugeben - so gerne ich den Zieleinlauf auch habe, die Gesundheit geht vor.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt;Trotzdem bin ich noch immer ein Mensch, der gerne selbst die Verantwortung übernimmt, auch wenn er sich komplett in den Matsch (um es deutlicher zu machen: in die Scheisse) geritten hat. Also sagte ich mir, dass ich diese dritte Runde beenden, mir im Ziel eine Infusion geben lassen und dann das Ganze vergessen würde, um im nächsten Jahr wieder zu kommen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt;So weit, so gut - nur hatte ich nun noch einmal die Hölle von Santa Susanna vor mir, wo von den angesagten 28 Grad keine Rede war - 35 trifft es eher. Das war der Punkt, an dem ich zum ersten mal losheulte wie ei kleines Kind - was für ein unendlich ekliges Gefühl, sich so hilflos zu fühlen. Und doch gab es nichts zu tun, ausser einen Fuss vor den Anderen zu setzen, bis der Wendepunkt und somit der nächste Verpflegungsposten da war.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt;Wohl wissend was mich auf den nächsten Kilometern erwarten würde hielt ich dort an und schüttete gut zwei Liter Cola in mich hinein, plus einen halben Liter Wasser. Dann liess ich mir einen weiteren Liter Wasser in Flaschen geben - und humpelte los. Ich liess mir Zeit - das Rennen war für mich zu Ende, ich war auf dem Heimweg. Und da ich wusste, dass ich wirklich nahe am Kollaps war, trank ich beide Flaschen leer und versuchte, das Beste aus meinem langen Spaziergang an der Küste entlang zu machen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt;Und irgendwie war das wohl genau das, was es brauchte - eine kurze Pause, um wieder zu tanken. Denn als ich das nächste Mal an den Hotelburgen in Pineda de Mar vorbeikam, fand ich mich zum einen in guter Stimmung und zum anderen auf einmal gar nicht mehr so kaputt. Der nächste Verpflegungsposten kam und mit ihm abermals ein guter Liter Cola, ein weiterer Liter Wasser... und auf einmal rannte Fabian wieder. Nicht schnell - normalerweise bin ich bei einem regenerativen Lauf auf nüchternen Magen am Sonntag Morgen schneller und dynamischer unterwegs, aber immerhin. Und als dann der letzte Wendepunkt auf mich zukam... nun, da fühlte ich mich bereits wieder gut genug um mir zu sagen: ich finishe. Nicht um jeden Preis - doch ich fühlte, dass ich es tun könnte. Und da war er wieder - der Speed. Alleine die Aussicht auf ein Finish beflügelte mich mehr, als es alle eingeübten Motivationsfloskeln jemals konnten. Als ich dann auch noch zu meiner Athletin Marie-Louise aufschloss, die mich etwa acht Kilometer zuvor überholt hatte und sie mir sagte, dass sie Urs, einen weiteren meiner Schützlinge, mit einem Verband am Arm am Strand stehen gesehen hatte, da wusste ich: ich habe mehr als nur einen Grund, dieses Rennen zu beenden. Der Wind und die Sorge um Urs wehten mich nach Santa Susanna, das Wissen darum, dass es nur noch fünf Kilometer bis ins Ziel sein würden trug mich zurück - und dann war sie da. Die Finishline. Als ich die 42-Kilometer-Marke passierte nahm ich das Tempo zurück und begann, mit den Leuten am Rand abzuklatschen - jedes einzelne High-Five kam von Herzen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt;Nach 10:19 Stunden stand ich auf der Zielgeraden und es gab nur noch eines zu tun: ich drehte mich um und verneigte mich tief vor dieser Strecke, vor dem ganzen Rennen und vor jedem einzelnen Athleten, der an diesem Tag hier unterwegs war. Und dann... war ich zuhause.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt;Das emotionale Chaos wird sich irgendwann legen und auch der Körper erholt sich irgendwann wieder. Was bleibt sind Erinnerungen, die ich mit mir tragen und die mir helfen werden, wenn ich im nächsten Jahr wieder komme - denn das werde ich!&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt;Sabrina, Jenny, Emilie, Florian und Ivo: bei euch möchte ich mich von ganzem Herzen für euren Support während diesen langen, harten Stunden bedanken. Auch wenn ich mit Scheuklappen über die Radstrecke bretterte - alleine das Wissen, dass ihr da wart, gab mir Kraft. Hätte ich nicht gewusst, dass ihr im Ziel auf mich wartet - ich wäre nicht dort angekommen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt;Urs: Es tut mir unendlich leid, dass deine zweite Langdistanz durch einen Sturz vorzeitig beendet wurde. Du hast lange und sehr hart dafür gearbeitet und die Sorge um dich verleihte mir auf den letzten Kilometern Flügel - gleichzeitig bin ich froh, dass du mit einem blauen Auge davon gekommen bist und freue mich bereits auf das nächste Jahr.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt;Roland: Dir gratuliere ich herzlich zu deinem ersten Finish einer Langdistanz - du bist in mehr als einer Hinsicht über dich selbst hinaus gewachsen und ich freue mich auf die Wege, die wir noch gemeinsam beschreiten werden.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt;Marie-Louise: You are by far the coolest, craziest Scottish Yak I know and I am very thankful to have a friend like you in my life. You inspire me in everything I do and your energy, your joy of life and your spirit are unique. Congratulations for finishing your second long distance race in Barcelona!&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt;Olivier: für die Vorbereitung und den Support danke ich dir von ganzem Herzen. Du bist mein grosses Vorbild und der beste Coach und Freund, den man sich wünschen kann - ich freue mich auf alles, was noch auf uns zu kommt.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt;Reto: ich durfte dieses Jahr einmal mehr sehr viel von dir lernen und freue mich auf unsere gemeinsame Arbeit in der nächsten Saison! Mit Leuten wie dir und dem restlichen OBC-Team arbeiten zu dürfen, ist ein wahres Geschenk!&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt;Und natürlich bedanke ich mich bei meiner Familie, die mir hier unten sehr gefehlt hat und bei all meinen Freunden, die an mich gedacht und mich unterstützt haben. Euch hier einzeln aufzuzählen würde diesen Blog zum Roman machen, doch die, die ich meine, wissen dies. Ich freue mich auf das nächste Jahr.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt;Herzlichst,&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt;Fabian&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8813479682647615410-5446885812420355583?l=fabian-kremser.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://fabian-kremser.blogspot.com/feeds/5446885812420355583/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8813479682647615410&amp;postID=5446885812420355583' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8813479682647615410/posts/default/5446885812420355583'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8813479682647615410/posts/default/5446885812420355583'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://fabian-kremser.blogspot.com/2011/10/was-ich-noch-sagen-wollte.html' title='...was ich noch sagen wollte:'/><author><name>Fabian Kremser</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06353037666239914578</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='30' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-0-LJKOx-R1k/TsTOP_qdFSI/AAAAAAAAAJA/jOLzigVnWPE/s220/going%2Bnuts%2B1.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8813479682647615410.post-9158009605280215731</id><published>2011-08-04T14:05:00.002+02:00</published><updated>2011-08-04T14:16:46.602+02:00</updated><title type='text'>Ein offenes Wort</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family: trebuchet ms;"&gt;Es geht nun nicht mehr lange, bis es endlich, endlich so weit ist: am 14. August wird die Challenge Copenhagen in Dänemark stattfinden. Und ich werde dabei sein ;-)&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: trebuchet ms;"&gt;Nach langen Monaten der Vorbereitung, der Wettkämpfe und natürlich auch immer wieder mal der Selbstzweifel sind es nun nur noch wenige Tage, bevor die grosse Reise los geht. Also wäre es an der Zeit, sich einige Gedanken zum Rennen zu machen, über Ziele zu sinnieren - und sich Ausreden bereit zu legen, falls es dann doch nicht klappt. So enden zumindest die meisten dieser Blog-Einträge. Das fehlte mir, dies tat weh, ich hatte mir diesen Muskel gezerrt, jenes Band angerissen...&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: trebuchet ms;"&gt;Ich denke, all dies ist ziemlich egal. Derzeit nerve ich mich über eine Angina, die ich mir in den letzten Wochen zugezogen habe. Doch da ich auf dem Weg der Besserung bin und mich nicht gerne einschränken lasse von solchen Dingen, führe ich mir in diesen Momenten gerne etwas vor Augen, was man oft vergisst: Das Rennen ist in neun Tagen. An meiner Form kann ich nun nichts mehr verbessern - ich kann sie mir nur noch ruinieren, in dem ich zum Beispiel NICHT auf meinen Körper höre, mich NICHT ausruhe und diese kleine Krankheit NICHT ganz auskuriere. Das Resultat wäre, dass ich monatelange Arbeit wissentlich gefährde und mir gleichzeitig schon einmal im voraus den Rücken sichere, falls ich in Copenhagen meine Ziele nicht erreiche.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: trebuchet ms;"&gt;Eric Franklin sagt es sehr schön: indem wir einer Möglichkeit ihre Existenz zugestehen, machen wir den ersten Schritt dahin, dass wir sie Realität werden lassen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: trebuchet ms;"&gt;Da steckt viel Wahrheit drin - und ausserdem wird dieser schöne Satz sehr gerne missverstanden. Denn das heisst nicht, dass sowieso alles schlecht wird - sondern eher das Gegenteil. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family: trebuchet ms;"&gt;Also habe ich mich entschieden, dass es nur eine einzige Möglichkeit gibt - ich bin am Stichtag nicht nur gesund, sondern in Topform. Das Wetter wird genau richtig sein für das Rennen, und ich werde alles geben, was ich habe. Etwas anderes steht gar nicht zur Debatte.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family: trebuchet ms;"&gt;An dieser Stelle möchte ich all denen, die mich in den letzten Tagen unterstützt und immer mal wieder aufgeheitert haben, von Herzen danken - es ist schön, Menschen wie euch um mich herum zu haben, die mir helfen, meine normalerweise doch eher positive Einstellung den Dingen gegenüber auch zu behalten.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: trebuchet ms;"&gt;Die anderen gab es leider auch - diejenigen, die meinten, nun wäre aber alles für die Katz, die ganze Vorbereitung, und wenn du Chemie zu dir nimmst hast du eh keine Chance dass du dich rechtzeitig erholst... Nun, ihr, auf die dies zutrifft, ihr wisst was ihr alle mal könnt. Abgerechnet wird im Ziel - und dort werde ich ankommen! &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: trebuchet ms;"&gt;Herzlichst,&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: trebuchet ms;"&gt;Fabian&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8813479682647615410-9158009605280215731?l=fabian-kremser.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://fabian-kremser.blogspot.com/feeds/9158009605280215731/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8813479682647615410&amp;postID=9158009605280215731' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8813479682647615410/posts/default/9158009605280215731'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8813479682647615410/posts/default/9158009605280215731'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://fabian-kremser.blogspot.com/2011/08/ein-offenes-wort.html' title='Ein offenes Wort'/><author><name>Fabian Kremser</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06353037666239914578</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='30' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-0-LJKOx-R1k/TsTOP_qdFSI/AAAAAAAAAJA/jOLzigVnWPE/s220/going%2Bnuts%2B1.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8813479682647615410.post-1648164829209432739</id><published>2011-06-27T08:31:00.002+02:00</published><updated>2011-06-27T09:56:14.512+02:00</updated><title type='text'>German down...</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family: trebuchet ms;"&gt;Wir alle wissen, dass wir nicht jedes Mal, wenn wir etwas tun, unsere Ziele erreichen. Und ich gehe jede Wette ein, dass wir alle das schon mal einer völlig frustrierten Person mit einer altväterlichen, ruhigen Stimme erklärt haben, nicht selten vielleicht auch über den mit diversen Flüssigkeiten vollgesogenen Tisch in einem Pub und unterstützt von dem einen oder anderen Bier. Nur - wenn es uns selbst einmal so geht, steht die Welt auf einmal Kopf und wir sind am Boden zerstört, hadern mit dem Schicksal...&lt;/span&gt; Aber eins nach dem Anderen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Triathlon in Erbach am vergangenen Sonntag sollte mein drittes Rennen in der Deutschen Liga werden, und da ich als "auswärtige Unterstützung" für den TSV Calw an dem Rennen teilnehmen durfte, war mir natürlich viel daran gelegen, meine neuen Teamkameraden nicht zu enttäuschen und mein absolut Bestes zu geben.&lt;br /&gt;Das Wetter präsentierte sich von seiner Besten Seite, das Material war in gutem Zustand, ich fühlte mich auch ganz in Ordnung und war nach dem doch eher als mühsam zu bezeichnenden Rennverlauf von Zug am letzten Wochenende ganz motiviert, es dieses Mal wieder so richtig krachen zu lassen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn ich bei Rennen hier in der Schweiz die Schwimmstrecke meistens auf die eine oder andere Art alleine hinter mich brachte, so war ich in Erbach schon gleich nach dem Startschuss mitten im Gewühl. 1,5 Kilometer lang wurde gekeult, geprügelt, getrickst und gespielt, dass es eine Freude war. Nichts mit losschwimmen und Rhythmus suchen, wie wir das von den längeren Rennen her kennen - Startschuss, ab in den Roten Bereich, und dort bleibst du für den Rest des Rennens. Sensationell - diese Form von Wettkampf passt mir irgendwie sehr gut.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gleich hinter einer Gruppe von etwa sechs Athleten kam ich an der Spitze einer Verfolgergruppe aus dem Wasser und konnte so, da Windschatten fahren in der Liga ja erlaubt ist, gleich in der ersten grossen gruppe mitbolzen. Das war toll - um micht herum Athleten, für die auch zum Teil ein Worldcup nichts neues ist, und ich als Diesel mittendrin. Für gute 25 Kilometer ging das auch sehr gut - ich konnte die kleinen Attacken kontern und dran bleiben. Bis wir dann an die einzig nennenswerte Steigung der ganzen Strecke kamen. Dort wurde einmal mehr angegriffen, und zwar brutal - und während ich mit aller Macht in die Pedale trat, versuchte ich leider zu schalten. Was damit endete, dass sich meine Kette auf einmal am Tretlager befand...&lt;br /&gt;Ich brauchte nicht lange, um sie wieder auf der Scheibe zu haben, doch während diesen wenigen, von Kraftausdrücken geprägten Sekunden fuhren an die zwanzig Athleten an mir vorbei. Die Gruppe noch immer in Sichtweite, glaubte ich mich natürlich in der Lage, diese nochmals einzuholen... und leider muss ich sagen, dass ich diesen Versuch teuer bezahlte. Während etwa einem Kilometer butterte ich in die Streben was ich nur konnte, hatte das Gefühl, meine Beine würden jeden Moment explodieren - nur, um die Gruppe immer weiter weg fahren zu sehen.&lt;br /&gt;Völlig in den Seilen dümpelte ich durch das schöne Baden-Württemberg, bis dann die nächste Gruppe zu mir aufschloss, in ihr auch Teamkollege Andreas Schröder. Der Versuch, mit diesen Leuten nun mitzuhalten, wurde einmal mehr damit belohnt, dass ich meine Zähne einen nach dem anderen aus dem Lenker ziehen durfte - der Versuch, meine erste Gruppe wieder einzuholen, hatte mich zu viel Energie gekostet, die Beine waren leer. Erst mit der dritten Gruppe konnte ich dann wieder mitziehen - und auch da nur noch hinten mitrollen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Laufen wurde dann nicht wirklich zu einer reinen Freude - die ersten Kilometer brauchte ich erst einmal, um mich einigermassen zu erholen. Nach etwa vier Kilometern konnte ich dann zwar wieder einigermassen schnell laufen, doch meine ursprüngliche Absicht, nämlich die zehn Kilometer in 35 Minuten oder so zu laufen, liess sich nicht mehr realisieren. Ich konnte den einen oder anderen Platz wieder gut machen - trotzdem lief ich am Ende gute zehn Minuten hinter der Spitze ins Ziel.&lt;br /&gt;Fazit - es war lehrreich, und vor dem nächsten Ligarennen am Schluchsee wird vor allem einmal das Schalten nochmals geübt. Alles andere lässt sich nur mit einem "Wenn" oder "Falls" beginnen - und das lasse ich lieber, denn es war, wie es war.&lt;br /&gt;Alles in allem finde ich grossen Gefallen an diesen kurzen, aber knüppelharten Rennen und freue mich darauf, am Schluchsee wieder alles zu geben was ich habe.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich wünsche euch allen eine gute Woche!&lt;br /&gt;Herzlichst,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Fabian&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8813479682647615410-1648164829209432739?l=fabian-kremser.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://fabian-kremser.blogspot.com/feeds/1648164829209432739/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8813479682647615410&amp;postID=1648164829209432739' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8813479682647615410/posts/default/1648164829209432739'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8813479682647615410/posts/default/1648164829209432739'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://fabian-kremser.blogspot.com/2011/06/german-down.html' title='German down...'/><author><name>Fabian Kremser</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06353037666239914578</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='30' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-0-LJKOx-R1k/TsTOP_qdFSI/AAAAAAAAAJA/jOLzigVnWPE/s220/going%2Bnuts%2B1.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8813479682647615410.post-4663724603767660038</id><published>2011-06-19T14:58:00.003+02:00</published><updated>2011-06-19T15:38:56.188+02:00</updated><title type='text'>Swiss up!</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt;Dieses Jahr habe ich mir reichlich Zeit gelassen damit, die Triathlonsaison in der Schweiz zu starten. Von Mitte Mai bis Anfang Juni fuhr ich zwar bereits vier Rennen, doch die fanden quer über ganz Europa verteilt statt - zweimal war ich mit dem TSV Calw in der Deutschen Liga unterwegs. Das waren beide Male kurze, heftige Sprintrennen mit einem hohen Spass- und einem noch viel höheren Trainingsfaktor - als Diesel aus Überzeugung (oder besser - Langdistanz-Athlet) sind diese hohen Tempi nicht wirklich ein Gebiet, auf dem ich mich als Spezialisten bezeichnen würde.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt;Das dritte Rennen fand dann in Barcelona statt - dort startete ich über die halbe Ironman-Distanz, was mir sehr gut gefiel. Das vierte Rennen dann war in Österreich im schönen Kirchbichl - Olympische Distanz, knochenbrechende Strecke und ein hohes Niveau am Start. Und ich mitten drin, zum vierten Mal innerhalb von drei Wochen. Ganz ehrlich - das war richtig cool!&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt;Heute hiess es dann also: Swiss up! - Die Saison sollte endlich auch in der Schweiz beginnen. Die Woche vor dem Zytturm Triathlon Zug war für mich sehr experimenteller Natur. Da in diesem Jahr bisher wirklich alles, jedes Training und jedes Rennen, nur dem einen grossen Zweck dienten, mich für die Challenge Copenhagen am 14. August in Form zu bringen, nahm ich diese Gelegenheit wahr, ein für mich neues Produkt zu testen: eine Aufbau-Kur, deren Ziel es war, meine Glykogenspeicher bis oben hin zu füllen und mir diese Energie dann auch zur Verfügung zu stellen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt;Was für einige Athleten das Non-Plus-Ultra ist, schlug mir allerdings mehr als nur ein wenig auf den Magen. Die Dosis, die ich mir jeden Morgen hinter die Binde kippte, lag mir jeweils etwa drei Stunden dermassen schwer auf, dass ich mich hundselend fühlte und mich kaum bewegen mochte. Ich fühlte mich wie eine gestopfte Gans, hatte wenig Energie und mein Stoffwechsel schoss koppheister. Aber ich sagte mir, dass ich das lieber hier in Zug an einem eher kleinen Rennen auf die Probe stellen würde als zu riskieren, dass ich in Dänemark am Morgen vor dem Start dann merke, dass es mir persönlich nichts bringt...&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt;Heute Morgen noch fühlte ich mich alles andere als spritzig, aber das sollte nichts heissen. Die Wetterbedingungen waren... speziell. Hohe Wellen und Strömung im See beim Schwimmen - darauf freute ich mich. Etwa 14 Grad aussentemperatur und Wind auf der Radstrecke... ich war schon euphorischer aufgesessen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt;Das Schwimmen verlief denn auch wie gedacht - es war eine einzige Keilerei mit dem Wasser, ich kam als zweiter in die Wechselzone und begab mich aufs Rad. Dort merkte ich schon sehr schnell, dass mir in der Fläche einfach der Druck fehlte. Es war kalt, meine Beine wie Holz - und mein Magen war wohl der Ansicht, dass er lieber zuhause geblieben war. Ich mag mich nicht erinnern, wann ich mich das letzte Mal nach so wenig Frühstück am Morgen so vollgestopft gefühlt habe - noch dazu mehrere Stunden nach dem Essen und eine Schwimmstrecke später.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt;So wunderte ich mich dann auch nicht, als ich recht bald von einer Gruppe eingeholt wurde - mit der konnte ich dann allerdings mitfahren, was mich für eine Weile meinen rebellierenden Magen vergessen liess.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt;Ist es in Zug schon nicht sonderlich angenehm, bei herrlichem Sonnenschein und angenehmen Sommertemperaturen aus der vollen Fahrt heraus barfuss auf das Kopfsteinpflaster vor der Wechselzone zu springen, so wird dies mit zwei zu Eisblöcken gefrorenen Füssen erst recht spassig - an meinem Wechselplatz angekommen fühlte ich bereits nicht mehr. Schnell in meine treu ergebenen ON-Schuhe gehüpft (und mit "treu ergeben" meine ich an der Stelle: unterdessen wirklich, &lt;/span&gt;&lt;span style="font-style: italic; font-family:trebuchet ms;" &gt;wirklich&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt; ausgelatscht) und ab gings. Nach nur kurzer Zeit merkte ich, dass mir auch hier das Tempo fehlte - der Druck war einfach nicht da, und mir wurde bereits wieder übel. Als dann erst Beat Widmer und später Urs Müller, meine schärfsten Konkurrenten im letzten Jahr, von hinten kamen, beschloss ich, mir einfach mal nach allen Regeln der Kunst die Kante zu geben - nichts mit schonen, einfach "hammer down" und an die Hacken von Urs geheftet. Gemeinsam holten wir sogar Beat wieder ein, der mir schon einiges voraus war - doch nach gut sieben Kilometern fühlte ich mich plötzlich, als wäre mir eine Sicherung durchgebrannt. 2010 konnte ich Urs noch abhängen auf der Laufstrecke - heute war er an der Reihe. Und dann kam auch Beat wieder vorbei - ich hatte keine Chance mehr, an ihm dran zu bleiben. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt;Unter dem Strich kann ich sagen, dass ich mit einem sechsten Platz in der Hauptklasse zwar nicht wirklich zufrieden bin, mich aber doch damit zufrieden gebe (gewinnen ist schon schöner, aber das geht halt nun mal nicht immer). Vor allem habe ich in diesem Rennen seit langem mal wieder meine Grenzen nicht nur erreicht, sondern auch klar überschritten - was für ein sensationelles Gefühl das ist, war mir gar nicht mehr bewusst!&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt;So kann ich Urs und Beat nur zu ihrer sensationellen Leistung gratulieren - ohne Neid und dankbar für die Lektion, die mir heute mit dem Nürnberger Trichter verpasst wurde. So muss er sein, dieser Sport den wir lieben und so oft als möglich ausüben!&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt;Nun freue ich mich auf das weitere Training und das kommende Wochenende - dort heisst es wieder Deutsche Liga mit dem TSV Calw. Ich freue mich darauf!&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt;Euch alles Gute im Training - und bis die Tage! (Ich sage bewusst nicht mehr "bis bald" - das klappte bisher noch nie sehr gut).&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt;Herzlichst,&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt;Fabian&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8813479682647615410-4663724603767660038?l=fabian-kremser.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://fabian-kremser.blogspot.com/feeds/4663724603767660038/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8813479682647615410&amp;postID=4663724603767660038' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8813479682647615410/posts/default/4663724603767660038'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8813479682647615410/posts/default/4663724603767660038'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://fabian-kremser.blogspot.com/2011/06/swiss-up.html' title='Swiss up!'/><author><name>Fabian Kremser</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06353037666239914578</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='30' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-0-LJKOx-R1k/TsTOP_qdFSI/AAAAAAAAAJA/jOLzigVnWPE/s220/going%2Bnuts%2B1.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8813479682647615410.post-4047257748976836567</id><published>2011-02-23T18:50:00.010+01:00</published><updated>2011-03-01T08:50:51.624+01:00</updated><title type='text'>The Thing About It</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style=" ;font-family:'trebuchet ms';"&gt;Gute Vorsätze, nix für mich, blabla, Philosoph&lt;/span&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style=" ;font-family:'trebuchet ms';"&gt;ie, Bottom Line - hatten wir schon öfter hier, das kann ich mir also sparen. Ja, ich habe mir vorgenommen, aus dem ersten unserer Trainingslager auf Fuerteventura mindestens zwei Einträge pro Woche hier zu verfassen, aber - wie soll das gehen, wenn Zeit Mangelware, das Internet eine Katastrophe und, wobei dieser letzte Punkt eigentlich der wichtigste ist, draussen 22° im Schatten herrschen, und das im Februar? Da zieht es einen doch nach draussen, und das mit Macht.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-family:'trebuchet ms';"&gt;Sei es für einen längeren Ritt auf dem Drahtesel, auch als Rennrad bekannt, einem lockeren (oder auch schnellen) Lauf am Strand oder sogar einer ersten Neopren-Einheit im Meer - solche Gelegenheiten lässt man sich nur ungern entgehen. Und dann gibt es da noch meine kleine Besessenheit im Hinblick auf die hiesigen Hügel - die sind hoch, teilweise zerklüftet und oft von eher sandiger Natur.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-family:'trebuchet ms';"&gt;Ich muss euch ein Geständnis machen. Ich bin hier, um mich in Form zu bringen für die kommende Triathlon-Saison, für die ich mir viel Vorgenommen habe. Aber - theoretisch ist es ja noch Winter, und Winter ist in der Schweiz nie eine gute Zeit, um Triathlet zu sein (auch das hatten wir schon hier). Das heisst also, wenn man sich auf zwei Rädern draussen bewegt, tut man das öfters mal mit dem Mountainbike. Bei mir trieb diese Not in der letzten Zeit einige für viele in meinem Umfeld eher schwer zu verstehende Blüten - ich entdeckte das Freeriding. Also quer durchs Gemüse, ohne Regeln und Strassen, mit grossem Federweg und noch mehr Tempo.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-family:'trebuchet ms';"&gt;Ich bin nun schon zum zweiten Mal auf dieser schönen Insel Fuerteventura, und auch dieses Jahr ist es genau wie im letzten - seit ich das Flugzeug verlassen habe und die rollenden Hügelzüge sehe, die Felskanten und all das, da frage ich mich: wäre das fahrbar? &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-family:'trebuchet ms';"&gt;Manche Leute sehen es bei mir als kleines Manko an, dass ich mich in irgend etwas dermassen verbeissen kann dass, alles andere zur Nebensache wird. Zugegeben - bei einem Wettkampf ist das von Vorteil, denn dann heisst es ja gerne "Kopf 'runter, Füsse auf die Pedale und dann volle Lotte drauf". Aber es ist eben nicht nur im Rennen so, sondern auch bei anderen Dingen. Da lässt Fabian oft erst dann locker, wenn es entweder geklappt hat - oder, im übertragenen Sinne (manchmal auch nicht), Blut geflossen ist.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-family:'trebuchet ms';"&gt;Also habe ich mir folgendes überlegt: ihr wisst, dass ich gerne schwimme, Rennrad fahre und laufe und dass ich mich auf der Langdistanz zuhause fühle. Ihr wisst auch, dass ich gerne trainiere, den Februar nicht sonderlich mag (ist ja jetzt passé...) und der Ansicht bin, dass einen nur grosse Ziele wirklich vorwärts bringen. Und ich we&lt;/span&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style=" ;font-family:'trebuchet ms';"&gt;rde hier auch in diesem Jahr wieder darüber berichten, was ich auf meinem Weg zu den Rennen 2011 so alles erleben darf, denn da wird es sicher wieder Geschichten geben die einen denken lassen: falscher Film?&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-family:'trebuchet ms';"&gt;&lt;img style="text-align: justify;display: block; margin-top: 0px; margin-right: auto; margin-bottom: 10px; margin-left: auto; cursor: pointer; width: 400px; height: 300px; " src="http://3.bp.blogspot.com/-LhSefX7th-s/TWykTMIs7DI/AAAAAAAAAI0/7-hJTQaPkp4/s400/SANY0046-2.jpg" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5579014687987395634" /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style=" ;font-family:'trebuchet ms';"&gt;Aber es gibt eben auch noch anderes im Leben, und da es von unserem Team-Sponsor Tempo-Sport auch gerne gesehen wird, wenn die Athleten auch mal sehen, was es am anderen Ende des Buffets gibt, werde ich dies im März einmal kultivieren. Da kommt, neben meinem Rennrad, das BigBike mit nach Fuerteventura. Die Hügel dort dürften, wie ich am letzten Ruhetag des ersten Camps erkundet habe, absolut fahrbar sein - und so möchte ich neben den Trainingszeiten mit den Athleten, auf die ich mich sehr freue, einmal herausfinden wie das so ist, wenn ein Triathlet "neben die Strasse" gerät. Und wer weiss - vielleicht gibt das ja eine Story, über die es etwas zu schreiben gibt.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-family:'trebuchet ms';"&gt;Bis dahin - gutes Training! Herzlichst,&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-family:'trebuchet ms';"&gt;Fabian&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8813479682647615410-4047257748976836567?l=fabian-kremser.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://fabian-kremser.blogspot.com/feeds/4047257748976836567/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8813479682647615410&amp;postID=4047257748976836567' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8813479682647615410/posts/default/4047257748976836567'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8813479682647615410/posts/default/4047257748976836567'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://fabian-kremser.blogspot.com/2011/02/thing-about-it.html' title='The Thing About It'/><author><name>Fabian Kremser</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06353037666239914578</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='30' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-0-LJKOx-R1k/TsTOP_qdFSI/AAAAAAAAAJA/jOLzigVnWPE/s220/going%2Bnuts%2B1.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/-LhSefX7th-s/TWykTMIs7DI/AAAAAAAAAI0/7-hJTQaPkp4/s72-c/SANY0046-2.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8813479682647615410.post-219922970926272007</id><published>2011-01-20T21:33:00.002+01:00</published><updated>2011-01-20T21:52:33.104+01:00</updated><title type='text'>Ein Gedanke</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-family:'trebuchet ms';"&gt;Winter, kalt, nass, unschön... im grossen und ganzen fing das Jahr etwa so an. Ich mag es nicht, wenn es kalt ist - das habe ich hier auch schon das eine oder andere Mal kundgetan. Aber was war das vor ein paar Tagen?&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-family:'trebuchet ms';"&gt;Der Schnee verabschiedete sich, die Temperaturen stiegen, die Luft wurde klar - alles in allem kam es so weit, dass ich mich an meinem Geburtstag im Sattel meiner lieben Valerie wieder fand und am Bodensee entlangfuhr. Das war ein schönes Geschenk, und ich nahm es gerne an. &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-family:'trebuchet ms';"&gt;Zwei Tage später stand dann für mich der erste Leistungstest des Jahres an, und ich war ehrlich gespannt, was dabei herauskommen würde. Fast ein Jahr war ich ohne meine Asthma-Medikation ausgekommen und hatte in dieser Zeit einige Erfolge eingefahren. Meine Herzfrequenz hatte sich stabilisiert und ich konnte auf einmal ziemlich akkurate Daten von meinem Handgelenk ablesen. &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-family:'trebuchet ms';"&gt;Kurz - was meine Leistung in Watt und so angeht, könnte ich sicher an einem anderen Ort stehen als es der Test ergab. Wesentlich interessanter zu sehen war indes, dass mich meine nicht so wirklich voll funktionstüchtige Lunge halt leider definitiv etwas behindert und nach oben hin abriegelt - es gibt also viel zu tun.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-family:'trebuchet ms';"&gt;Eine kurze Zeit lang war ich versucht, mir davon die Laune verderben zu lassen, doch dieser falsche Frühling war zu gut, um das alles wirklich auf mich wirken zu lassen. Zumal ich es trotz allem schaffte, mein nicht ganz leichtes Mountainbike den Schauenberg hoch zu fahren und dort das neue Jahr auf meinem Hometrail einzuläuten, Schlammschlacht und Bodenprobe inklusive.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-family:'trebuchet ms';"&gt;Am vergangenen Montag dann gipfelte diese Idee von Frühling in Sonnenschein und milden elf Grad - Zeit, auch einmal etwas grössere Sprünge zu unternehmen und mit Sack, Pack und BigBike zum Irchel bei Andelfingen zu fahren - der dortige Trail ist nämlich sehr schön und hat es überdies in sich. &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-family:'trebuchet ms';"&gt;Noch immer tut mir alles weh von dieser Abfahrt, und das, obwohl ich nur einmal unfreiwillig abgestiegen bin. Und am nächsten Tag kam der Winter zurück. Der Frühling muss wohl noch ein wenig warten, doch ich sage euch - diese wenigen Tage, an denen wir eine Idee davon bekommen durften, wie es wieder sein wird wenn wir unserem Sport bei warmem Sonnenschein nachgehen dürfen und die Abende wieder länger werden, die waren schön. Ich werde diesen Gedanken von Frühling in meinem Kopf und auch in meinem Herz behalten - und freue mich darauf, dass er zurück kommt!&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-family:'trebuchet ms';"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-family:'trebuchet ms';"&gt;Herzlichst,&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-family:'trebuchet ms';"&gt;Fabian&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8813479682647615410-219922970926272007?l=fabian-kremser.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://fabian-kremser.blogspot.com/feeds/219922970926272007/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8813479682647615410&amp;postID=219922970926272007' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8813479682647615410/posts/default/219922970926272007'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8813479682647615410/posts/default/219922970926272007'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://fabian-kremser.blogspot.com/2011/01/ein-gedanke.html' title='Ein Gedanke'/><author><name>Fabian Kremser</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06353037666239914578</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='30' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-0-LJKOx-R1k/TsTOP_qdFSI/AAAAAAAAAJA/jOLzigVnWPE/s220/going%2Bnuts%2B1.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8813479682647615410.post-4657764102731995432</id><published>2011-01-02T13:14:00.003+01:00</published><updated>2011-01-02T13:34:27.265+01:00</updated><title type='text'>Startschuss?</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-family:'trebuchet ms';"&gt;...und es geht von Vorne los. Das Jahr 2011 ist da, man muss sich wieder an eine andere Jahreszahl gewöhnen, der Januar hat gerade erst begonnen (und mit ihm der eigentliche Winter) und der Februar steht auch schon fast vor der Türe, dieser oft als unnötig bezeichnete Montag unter den Monaten. So wird er zumindest gerne einmal genannt.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-family:'trebuchet ms';"&gt;Es hat ja schon etwas - als Triathlet ist man in der Schweiz im Winter immer ein wenig benachteiligt, so scheint es. Vor allem, wenn wir dann an diverse Pro-Athleten denken, die sich in Australien zum Barbecue treffen oder sich in Colorado zu ersten Hitzeschlachten versammeln. "Unfair" ist ein Wort, das da nicht selten fällt, oder "im Vorteil"... ich sehe das allerdings etwas anders. &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-family:'trebuchet ms';"&gt;Gerade Triathleten sind ja schnell einmal dabei wenn es darum geht, grosse Reden im Sinn von "was uns nicht umbringt, macht uns hart!" zu schwingen. Gemeint ist damit bei genauerem Nachfragen allerdings meist ein übertrieben hartes Training auf irgendeiner Passstrasse im Sonnenschein mit anschliessendem Bier in einer netten Bar, vorzugsweise noch zu einer Zeit im Jahr, in welcher das Grundlagentraining eigentlich im Vordergrund stehen sollte. &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-family:'trebuchet ms';"&gt;Ja, wir sind alle knallhart und überdies die wiederauferstandenen Helden von Troja - dort kämpften sie ja auch unter der strahlenden Sonne des Mittelmeeres. Warum also frieren, warum also "etwas riskieren" indem man bei Minusgraden draussen laufen geht - und so eine Erkältung riskiert oder Knieschmerzen? &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-family:'trebuchet ms';"&gt;Ich frage das deshalb ein wenig provokant, weil ich mich gerade dabei ertappt habe, nach einer Ausrede zu suchen, nicht hinaus in den Schnee zu gehen. Und dabei kommt mir in den Sinn, dass ich mich an sich schon wieder auf die herrlichen Beckenrandgespräche im Winter freuen kann. Da wird man sich wieder gegenseitig übertrumpfen, sich übertönen - und vor allem immer und überall eine Bestätigung dafür suchen, dass man nur vernünftig war, dieses oder jenes Training auszulassen. Und da ich mich auch weiterhin über solche Szenen möchte amüsieren können, mache ich nun, in diesem neuen Jahr, Nägel mit Köpfen und freue mich auf einen Dauerlauf im Schnee. Denn wieso soll ich mich um ein Training drücken, nur, weil es etwas unbequem ist? Ich zitiere da einmal mehr einen mir bekannten Athleten, den ich sehr bewundere: Den Punkt zu finden, an dem es nicht mehr weiter geht, an dem die Schmerzen zu gross und die Distanz zu lang wird - diesen Punkt zu finden und zu überwinden, das ist die Seele und das Zentrum vom Triathlon. Denkt mal darüber nach. &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-family:'trebuchet ms';"&gt;In diesem Sinne - ein frohes neues Jahr wünsche ich euch allen und viel Erfolg in der neuen Saison! Viel Spass im Schnee!&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-family:'trebuchet ms';"&gt;Herzlichst,&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-family:'trebuchet ms';"&gt;Fabian&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8813479682647615410-4657764102731995432?l=fabian-kremser.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://fabian-kremser.blogspot.com/feeds/4657764102731995432/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8813479682647615410&amp;postID=4657764102731995432' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8813479682647615410/posts/default/4657764102731995432'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8813479682647615410/posts/default/4657764102731995432'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://fabian-kremser.blogspot.com/2011/01/startschuss.html' title='Startschuss?'/><author><name>Fabian Kremser</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06353037666239914578</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='30' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-0-LJKOx-R1k/TsTOP_qdFSI/AAAAAAAAAJA/jOLzigVnWPE/s220/going%2Bnuts%2B1.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8813479682647615410.post-4539110890212270600</id><published>2010-12-31T14:36:00.004+01:00</published><updated>2010-12-31T15:03:34.819+01:00</updated><title type='text'>Abschied</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-family:'trebuchet ms';"&gt;Es ist schon fast so weit - das Jahr 2010 dauert nur noch wenige Stunden. Ich sitze an meinem Schreibtisch, also an dem Ort, wo ich die letzten Wochen meiner Ansicht nach beinahe etwas zu viel Zeit verbracht habe. Und ich komme nicht umhin, mir einige Gedanken zu machen über dieses Jahr, welches nun seinem Ende zusteuert. &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-family:'trebuchet ms';"&gt;Eigentlich habe ich dazu überhaupt keine Lust, denn wenn wir ehrlich sind uns selbst gegenüber, setzen wir "Reflektieren" unbewusst schnell einmal mit "Bedauern" gleich. Wir fragen uns, wieso gewisse Dinge geschehen sind und andere eben nicht, wieso wir unsere letztjährigen guten Vorsätze nicht umgesetzt und weshalb wir diverse Entscheide getroffen haben. Hätten wir doch nur... Und genau hiermit möchte ich gar nicht erst anfangen. Ich kann nur sagen: ich habe. Und ich habe nicht. Ändern kann ich gar nichts mehr. Ich kann mir vielleicht vornehmen, 2011 diverse Dinge anders zu machen als 2010 und auch, dass ich mich in verschiedenen Situationen anders verhalten werde als ich dies heuer tat, doch mal ehrlich - für so etwas brauche ich keinen Jahreswechsel. Einen guten Vorsatz umsetzen sollte man innerhalb von 48 Stunden nach der ersten Idee - ansonsten wird es selten überhaupt dazu kommen. Also kein: nächstes Jahr trainiere ich disziplinierter. Nächstes Jahr esse ich anders. Nächstes Jahr halte ich jedem, der mich verärgert, die andere Wange hin... nächstes Jahr, aber heute lasse ich es nochmals krachen. &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-family:'trebuchet ms';"&gt;Nein, das war noch nie mein Ding, und das wird auch heute nicht so sein. Stattdessen lasse ich mein Jahr Revue passieren und rufe mir all die Eindrücke in Erinnerung, die ich auf meinem Weg durch die letzten zwölf Monate sammeln durfte. Durfte und teilweise musste.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-family:'trebuchet ms';"&gt;Ganze egal, was das in mir auslöst und wie ich das gerne formulieren möchte - ich stelle schnell einmal fest, dass irgend ein Songwriter bereits ähnliche Gedanken hatte und diese um einiges gekonnter als ich zu Papier brachte. Man denke nur an "Caledonia" von Dougie MacLean: "I have moved and I kept on moving, proved the points that I needed proving, lost the friends that I needed losing, found others on my way..." - es wäre schön, wenn ich ähnliche Worte finden könnte, doch es tröstet mich auch ein wenig, dass dies andere schon vor mir getan haben. Denn das sagt mir: egal, wie schlimm mir meine Probleme manchmal erschienen sind, ich bin nicht der erste, dem es so ging. Alleine sind wir nie. Und es lohnt sich auch nicht, mit dem Schicksal zu hadern, denn ausser, dass uns dies auslaugt und ermüdet, haben wir gar nichts davon.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-family:'trebuchet ms';"&gt;Das nächste Jahr wird vieles mit sich bringen. Ich weiss schon jetzt, dass ich Momente haben werde, in denen ich mich frei fühlen werde, in denen ich so glücklich sein werde, dass ich es nicht einmal annähernd beschreiben kann. Und ich werde am Boden zerstört sein, vor den Scherben irgendeines Traumes oder einer Idee stehen und mich fragen, wie es denn weiter gehen soll. Ich werde Tage erleben, an denen die Zeit viel zu schnell verrinnt und welche, an denen die Uhr still zu stehen scheint. Ich werde lachen und weinen, ich werde friedfertig und wütend sein - so, wie es bisher jedes Jahr war. Auch 2010. Und auch, wenn gerade meine letzten Wochen allem anderen als meinen Idealvorstellungen entsprachen kann ich nur sagen: eigentlich geht es mir ja gut. Ich kann nach wie vor meinem Traumberuf nachgehen, habe einen Chef, einen Trainer und Arbeitskollegen, die ich niemals eintauschen würde, habe ein Dach über dem Kopf und genug anzuziehen und satt werde ich auch (meistens - aber ich bin nun mal ein Vielfrass und ich stehe auch dazu). An und für sich führe ich ein Leben, für das ich nur dankbar sein kann - und ich bin mir sicher, dass es vielen anderen ebenso geht, wenn sie einmal ehrlich sind mit sich selbst.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-family:'trebuchet ms';"&gt;Vielleicht wäre das doch ein Vorsatz für das nächste Jahr: etwas dankbarer durchs Leben zu gehen und sich selbst gegenüber ehrlich zu bleiben - viel mehr braucht es nicht, um dann das Jahr 2011 genau so werden zu lassen, wie oben beschrieben. Mit allem, was dazu gehört. &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-family:'trebuchet ms';"&gt;Zum Schluss und als letztes in diesem Jahr möchte ich hier noch einen Titel mit euch teilen, der für mich sehr vieles ausdrückt. Ich verabschiede mich von euch für das Jahr 2010 und sage dankbar: We had it all, we had the best of times - we had a life that dreams are made of!&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-family:'trebuchet ms';"&gt;Rutscht gut - und bis nächstes Jahr!&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-family:'trebuchet ms';"&gt;Herzlichst,&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-family:'trebuchet ms';"&gt;Fabian&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-family:'trebuchet ms';"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-family:'trebuchet ms';"&gt;&lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=TqLIpphyLD4&amp;amp;feature=related"&gt;Ronnie Drew - We Had It All&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8813479682647615410-4539110890212270600?l=fabian-kremser.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://fabian-kremser.blogspot.com/feeds/4539110890212270600/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8813479682647615410&amp;postID=4539110890212270600' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8813479682647615410/posts/default/4539110890212270600'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8813479682647615410/posts/default/4539110890212270600'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://fabian-kremser.blogspot.com/2010/12/abschied.html' title='Abschied'/><author><name>Fabian Kremser</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06353037666239914578</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='30' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-0-LJKOx-R1k/TsTOP_qdFSI/AAAAAAAAAJA/jOLzigVnWPE/s220/going%2Bnuts%2B1.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8813479682647615410.post-5505713082920171011</id><published>2010-11-29T22:05:00.002+01:00</published><updated>2010-11-29T22:15:20.428+01:00</updated><title type='text'>Nachruf von Daniela Maurhofer</title><content type='html'>&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_AKHIimVs1aA/TPQWFFes-KI/AAAAAAAAAIc/WfyKhMW3Sjo/s1600/Todesanzeige_Daniela.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 309px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_AKHIimVs1aA/TPQWFFes-KI/AAAAAAAAAIc/WfyKhMW3Sjo/s400/Todesanzeige_Daniela.jpg" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5545081317826033826" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" &gt;...And so we let another good friend go,&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" &gt;As we break our hearts with wonder&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" &gt;It seems we never learned to play it slow,&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" &gt;We just danced inside the thunder.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" &gt;But now that melody has danced away,&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" &gt;I hear it sing across the ocean&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" &gt;On it's way back home...&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" &gt;Manchmal ist das Herz zu voll und zu schwer für Worte... mit Daniela ist eine lebensfrohe, junge Frau von uns gegangen, die uns immer wieder zum lachen brachte und die uns mit ihrer sonnigen Art stets aufs neue verzauberte.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" &gt;Ich möchte ihrer Familie und ihren Angehörigen mein tiefstes Beileid ausdrücken. &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" &gt;Fabian &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8813479682647615410-5505713082920171011?l=fabian-kremser.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://fabian-kremser.blogspot.com/feeds/5505713082920171011/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8813479682647615410&amp;postID=5505713082920171011' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8813479682647615410/posts/default/5505713082920171011'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8813479682647615410/posts/default/5505713082920171011'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://fabian-kremser.blogspot.com/2010/11/nachruf-von-daniela-maurhofer.html' title='Nachruf von Daniela Maurhofer'/><author><name>Fabian Kremser</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06353037666239914578</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='30' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-0-LJKOx-R1k/TsTOP_qdFSI/AAAAAAAAAJA/jOLzigVnWPE/s220/going%2Bnuts%2B1.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_AKHIimVs1aA/TPQWFFes-KI/AAAAAAAAAIc/WfyKhMW3Sjo/s72-c/Todesanzeige_Daniela.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8813479682647615410.post-3219270538132064109</id><published>2010-10-25T13:23:00.003+02:00</published><updated>2010-10-25T13:46:39.185+02:00</updated><title type='text'>Herbst und so</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Es wird kälter draussen, die Bäume sind bereits fast wieder kahl und was noch an Laub in den Ästen hängt, zeigt sich in verschiedenen Farben. Das Wetter ist meistens nass und eher kalt, viele beginnen bereits mit den ersten Depressionen zu kämpfen, und ich... nun, ich bin krank. Nichts wildes, etwas erkältet, eine kleine Grippe - mein ehemaliger Hausarzt meinte zu solchen Sachen "Mit Doktor dauert es zwei Wochen, ohne 14 Tage". &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Ein wenig Chemie schafft da Abhilfe, doch während ich mehr oder minder an mein Bett und Umgebung gebunden bin, kann ich die Zeit nutzen, um mein Jahr Revue passieren zu lassen. &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Ich kann auf eine lange, intensive und auch etwas erfolgreiche Saison zurückblicken - zum ersten Mal seit Jahren, wenn ich ehrlich bin. &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Im November 2009 begann ich mit dem Training für dieses Jahr. Körperlich etwas angeschlagen und damals gerade auch, wie ich zugeben muss, aus persönlichen Gründen ein emotionales Wrack, konnte es nur besser kommen. Ich hatte endlich einen Lungenarzt gefunden, der sich wieder für mich zu interessieren schien, mein Asthma wurde mehr und mehr zur lästigen Nebensache und ich freute mich tatsächlich auf die langen Trainings im Pool. Zum ersten Mal hatte ich in meiner Saisonplanung neben drei Trainingslagern zwei Langdistanz-Events auf dem Plan und nebenbei noch einige kleine Wettkämpfe - ich wollte ganz einfach einmal etwas neues versuchen.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Im Januar dann der grosse Wendepunkt: nachdem mir im Schnee-Urlaub in Davos meine Medikamente ausgegangen waren, merkte ich sehr schnell, dass ich ohne Cortison und co. wesentlich besser beieinander und ausserdem leistungsfähiger war - ich beschloss einen Selbstversuch und liess die Medikamente fortan ganz weg. Mit Erfolg: zum ersten Mal in meinem Leben konnte ich nach Herzfrequenz-Werten trainieren, die nicht abhängig von der Chemie in meinem Körper auf und ab schwankten.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Kurz vor Saisonstart wurde ich zum ersten und mit Ausnahme von jetzt gerade auch einzigen Mal krank in diesem Jahr - ich fing mir im dritten Trainingslager in Cambrils, SP, eine Lebensmittelverginftung zu, die mich nebst einigen Trainingsstunden auch runde fünf Kilo an Körpergewicht kostete. Trotz diesem kleinen Rückschlag begann Ende Mai für mich die Saison - und zwar gut.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Ich fuhr diverse Rennen, wurde immer schneller und fühlte mich im August, als der Saisonhöhepunkt auf dem Plan stand, wirklich top - leider kam ich an diesem Wettkampf nur einmal gerade bis auf die Radstrecke, nach zwei Kilometern machten beide meiner Reifen schlapp und ich konnte nach Hause gehen.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Im September dann gelang es mir, bei einem meiner liebsten Wettkämpfe, der Mitteldistanz in Locarno, endlich einmal unter den ersten Zehn ins Ziel zu laufen - der grosse Abschluss in Barcelona konnte kommen.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Dort hatte ich nicht gerade die beste Zeit auf der Strecke, doch am Ende konnte ich ein Finish sowie damit gekoppelt meinen ersten Podestplatz an einem Langdistanzrennen vorweisen - kein schlechter Abschluss für das Jahr, auch wenn es nicht ganz nach meinen Vorstellungen gelaufen war.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Grundsätzlich kann ich auf ein langes, erfolg- und lehrreiches Jahr zurückblicken, von dem ich für die Saison 2011 mit Sicherheit viel mitnehmen kann. Ich habe einmal mehr neue Erkenntnisse über die Verträglichkeit von Energieriegeln gewonnen und weiss nun, dass ich in der Lage bin, die 3,8 Kilometer beim Langdistanz-Triathlon unter fünfzig Minuten zu schwimmen - was Lust auf mehr macht und die Frage aufwirft: ist es übermütig, die 47 Minuten anzuvisieren? Ich habe gemerkt, dass ich auch auf dem Rad nicht ganz so schlecht bin wie ich bisher vermutete und bin motiviert, im nächsten Jahr meine Leistung dort abermals zu verbessern.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Die nächste Woche werde ich noch darauf verwenden, ganz gesund zu werden - dann, am ersten November 2010, werde ich mit dem Training für die Saison 2011 beginnen. Ich freue mich darauf, wieder Vollgas zu geben und bin gespannt, was mich erwartet!&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Herzlichst,&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Fabian&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8813479682647615410-3219270538132064109?l=fabian-kremser.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://fabian-kremser.blogspot.com/feeds/3219270538132064109/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8813479682647615410&amp;postID=3219270538132064109' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8813479682647615410/posts/default/3219270538132064109'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8813479682647615410/posts/default/3219270538132064109'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://fabian-kremser.blogspot.com/2010/10/herbst-und-so.html' title='Herbst und so'/><author><name>Fabian Kremser</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06353037666239914578</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='30' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-0-LJKOx-R1k/TsTOP_qdFSI/AAAAAAAAAJA/jOLzigVnWPE/s220/going%2Bnuts%2B1.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8813479682647615410.post-5817814081395264346</id><published>2010-10-10T09:55:00.003+02:00</published><updated>2010-10-12T09:07:29.883+02:00</updated><title type='text'>Ba'th-loo'na</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;div style="text-align: justify; "&gt;...und das war's. Auch für mich ist die Triathlonsaison 2010 nun zu Ende. Mit dem Finish an der Challenge Barcelona am 3. Oktober kann ich den symbolischen Ordner dieses Jahres nun schliessen und mich auf eine kurze Trainingspause freuen.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify; "&gt;&lt;span class="Apple-style-span"&gt;Ja, Barcelona. Im letzten Jahr hatte ich mich nach einem nicht sehr zufriedenstellenden Ironman Switzerland recht kurzfristig entschieden, mich noch an eben dieser Challenge zu versuchen, die damals zum ersten Mal stattfand. Es war ein Rennen, welches ich nur für mich alleine fuhr und von welchem ich, trotz einer abermals nicht wirklich glänzenden Endzeit an der Finishline, regelrecht verzaubert war.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify; "&gt;&lt;span class="Apple-style-span"&gt;Dieses Jahr war Barcelona für mich das "Backup", falls in Copenhagen etwas nicht klappen sollte - was dann ja auch mit Pauken und Trompeten eintraf. So wurde Barcelona plötzlich zum Saisonabschluss und -höhepunkt in einem...&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify; "&gt;&lt;span class="Apple-style-span"&gt;Das Gefühl, wieder mit dem Auto in Pineda de Mar einzufahren, im gleichen Hotel wie im letzten Jahr einzuchecken, die kleine, aber feine Expo in Calella, die Wechselzone - sehr bald nach meiner Ankunft wurde mir bewusst, dass mir all dies wirklich gefehlt hatte und dass schon alleine diese Wiedersehensfreude die Reise wert war. Ich kann das Gefühl nicht beschreiben und versuche es deshalb auch gar nicht.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify; "&gt;&lt;span class="Apple-style-span"&gt;Race day: das Schwimmen war okay, trotz einem wesentlich unruhigeren Meer als im letzten Jahr schwamm ich zwei Minuten schneller als 2009 - noch nicht ganz das, was ich gerne möchte in Zukunft, aber - okay.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify; "&gt;&lt;span class="Apple-style-span"&gt;Auf dem Rad dann der Katzenjammer - schon nach wenigen Kilometern wurde mir dank meinem von PowerBar völlig überreitzten Magen dermassen schlecht, dass ich nur noch darauf wartete, mein Frühstück und den etwa einen Liter Salzwasser von der Schwimmstrecke über mein Cockpit zu verteilen. Jeder, der schon einmal mit einer Magen-Darm-Grippe darnieder gelegen hat, weiss genau, wie es sich anfühlt, wenn einem so schlecht ist, dass man Schwindelanfälle hat (was auf dem Fahrrad bei Gegenwind noch für einen gewissen Adrenalinrausch sorgt). Man ist wie gelähmt und möchte am liebsten liegen bleiben und beten, dass es vorbei ist. In meinem Falle hiess das: weiter in die Pedale treten und darauf warten dass sich mein Magen a) entweder beruhigt oder b) sich entleert, was mir zeitweise höchst willkommen gewesen wäre.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify; "&gt;&lt;span class="Apple-style-span"&gt;Salztabletten, Wasser und ein wenig Zeit halfen tatsächlich, doch schon kam eine neue Komponente ins Spiel: der Wind. Anders als im letzten Jahr blies der nämlich auf dem Weg zum ersten Wendepunkt schön von vorne, was nicht nur mich langsamer fahren liess, sondern (zum Glück) alle auf der Strecke betraf. Ich musste mich also entscheiden - regelmässig fahren und noch laufen können oder durchwürgen und alles riskieren?&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify; "&gt;&lt;span class="Apple-style-span"&gt;Variante 1 erschien mir vernünftiger, da ich trotz allem gerne noch ein Langdistanz-Finish verzeichnen wollte in diesem Jahr, und so fuhr ich mit einer nicht gerade glanzvollen Zeit in die zweite Wechselzone.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify; "&gt;&lt;span class="Apple-style-span"&gt;Die erste von vier Laufrunden lief mir dann auch ganz passabel - bis mir erneut so schlecht wurde, dass ich kaum noch sehen konnte. Der Tiefpunkt war erreicht, als ich mir auf dem Weg nach Santa Susanna hinaus in der knallenden Hitze wie ein Mantra vorsagte: noch zehn Schritte. Dann kannst du anhalten. Nochmal zehn Schritte. Und nochmal zehn...&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify; "&gt;&lt;span class="Apple-style-span"&gt;Ich hielt nicht an, und nach einer Weile wurde es abermals besser. Die letzten beiden Runden konnte ich wieder schneller laufen, und als ich bei Kilometer 35 der Laufstrecke auf meine Uhr sah, war ich genau neun Stunden unterwegs. Mein Ziel von einem sub-9 - Finish war somit für dieses Jahr dahin, aber: ich wusste um meine Endzeit von 9:29 im letzten Jahr. Und langsamer als das wollte ich auf keinen Fall sein...&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify; "&gt;&lt;span class="Apple-style-span"&gt;Es gelang mir, die letzten 7,2 Kilometer des Rennens in 27 Minuten zu laufen. Nach 9:27:43 Stunden erreichte ich das Ziel - 53 Minuten vor dem zweiten meiner Agegroup. (Über dieses Resultat werde ich mich ein anderes Mal auslassen - fürs erste war es nicht schlecht, die Saison mit meinem ersten Podestplatz an einer Langdistanz zu beenden.)&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify; "&gt;&lt;span class="Apple-style-span"&gt;In den nächsten Wochen werde ich dieses Rennen wohl noch einige Male Revue passieren lassen - für den Moment bin ich froh, dass ich das Ziel gesehen und meine Saison beendet habe. Ich werde nächstes Jahr ganz sicher wieder in Barcelona am Start sein, egal ob wieder bei den Pro's oder als Agegrouper - das Rennen ist so schön, so gut organisiert und einfach nur toll, dass ich das nicht mehr missen will. Zumindest nicht in den nächsten paar Jahren.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;img src="http://1.bp.blogspot.com/_AKHIimVs1aA/TLQH4wQ7p1I/AAAAAAAAAIU/cKSqypu-zO0/s400/01.jpg" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5527051314300430162" style="text-align: justify; display: block; margin-top: 0px; margin-right: auto; margin-bottom: 10px; margin-left: auto; cursor: pointer; width: 400px; height: 266px; " /&gt;&lt;div style="text-align: justify; "&gt;&lt;span class="Apple-style-span"&gt;In diesem Sinne - erholt euch gut!&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify; "&gt;&lt;span class="Apple-style-span"&gt;Herzlichst,&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify; "&gt;&lt;span class="Apple-style-span"&gt;Fabian&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8813479682647615410-5817814081395264346?l=fabian-kremser.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://fabian-kremser.blogspot.com/feeds/5817814081395264346/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8813479682647615410&amp;postID=5817814081395264346' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8813479682647615410/posts/default/5817814081395264346'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8813479682647615410/posts/default/5817814081395264346'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://fabian-kremser.blogspot.com/2010/10/bath-loona.html' title='Ba&apos;th-loo&apos;na'/><author><name>Fabian Kremser</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06353037666239914578</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='30' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-0-LJKOx-R1k/TsTOP_qdFSI/AAAAAAAAAJA/jOLzigVnWPE/s220/going%2Bnuts%2B1.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_AKHIimVs1aA/TLQH4wQ7p1I/AAAAAAAAAIU/cKSqypu-zO0/s72-c/01.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8813479682647615410.post-4807487869470774705</id><published>2010-09-23T00:45:00.002+02:00</published><updated>2010-09-23T00:59:27.528+02:00</updated><title type='text'>Abschiedsreise</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: 'trebuchet ms'; "&gt;Es ist so weit. Das Jahr 2010, zumindest in sportlicher Hinsicht, nähert sich für mich dem Ende. Heute in einer Woche werde ich bereits mit Sack, Pack, Fiat und Fahrrad in Spanien sein - nach einer langen, hoffentlich Problemfreien Autofahrt werde ich abermals in Pineda de Mar am unteren Ende der Costa Brava und am oberen der Costa de Maresme im Hotel sein.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" &gt;Mein Ziel? Das gleiche wie im letzten Jahr: die Challenge Barcelona, ein Triathlon über die volle Langdistanz. &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" &gt;Ich hatte diesen Sommer einiges vor in Sachen Sport - vieles ging auch gut, der Saisonhöhepunkt in Copenhagen blieb mir aber leider nicht in bester Erinnerung. Dank einem technischen Defekt sah ich nicht einmal die Ziellinie - schade um das schöne Rennen.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" &gt;Somit bleibt mir die Challenge in Barcelona als ein weiterer Versuch, meine Pro-Lizenz zurückzuholen. Und was soll ich sagen? Ich bin kein Freund von Prognosen und dergleichen. Und warum auch? Wenn ich in meiner Zeit auf der Langdistanz etwas gelernt habe, so ist das, dass so ein Wettkampf niemals Routine ist. Auf den 226 Kilometern kann so unendlich viel passieren, Gutes wie Schlechtes - doch niemals lässt es sich voraussagen.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" &gt;Ich glaube, ein Langdistanz-Triathlon hat viel mit dem Besteigen eines hohen Berges gemeinsam: man stürmt nicht auf den Gipfel, schreit der Welt zu, dass man oben ist und rennt mit erhobenen Fäusten wieder nach unten. Der Berg würde sich rächen - es braucht Respekt. Respekt vor der Kraft, die einem Berg innewohnt, Respekt vor dem Berg selbst. Man schleicht sich hoch, dankt dafür, dass man es schaffen durfte - und schleicht sich wieder hinunter, bevor man bemerkt wird.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" &gt;Es ist immer wieder etwas besonderes, über die Ziellinie einer Langdistanz zu laufen. Und ich bin der Ansicht, dass einem wenig schlimmeres widerfahren kann, als dass man dies vergisst - dass man die eigentliche Essenz des Triathlons, den eigentlichen Gedanken dahinter, über persönliche Wünsche, Ziele und falsch platzierten Ehrgeiz aus den Augen verliert.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" &gt;Wenn ich am Ende dieses so oder so sehr langen, anstrengenden und schmerzhaften Tages sagen kann: das war das Maximum, mehr ging heute nicht - dann werde ich zufrieden sein. Und die Abschiedsreise für dieses ereignisreiche Jahr auch geniessen können.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" &gt;In diesem Sinne wünsche ich euch allen eine schöne Zwischensaison - und denen, die es geschafft haben, einen Startplatz in Hawaii zu erobern, wünsche ich alles gute. Na, dann - bis bald!&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" &gt;Herzlichst,&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" &gt;Fabian&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8813479682647615410-4807487869470774705?l=fabian-kremser.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://fabian-kremser.blogspot.com/feeds/4807487869470774705/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8813479682647615410&amp;postID=4807487869470774705' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8813479682647615410/posts/default/4807487869470774705'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8813479682647615410/posts/default/4807487869470774705'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://fabian-kremser.blogspot.com/2010/09/abschiedsreise.html' title='Abschiedsreise'/><author><name>Fabian Kremser</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06353037666239914578</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='30' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-0-LJKOx-R1k/TsTOP_qdFSI/AAAAAAAAAJA/jOLzigVnWPE/s220/going%2Bnuts%2B1.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8813479682647615410.post-4769441744862149849</id><published>2010-08-18T12:20:00.003+02:00</published><updated>2010-08-18T15:46:35.861+02:00</updated><title type='text'>Ein kleiner Bericht</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-family:'trebuchet ms';"&gt;Es passiert immer wieder, dass Dinge, die man sich im Voraus schön, toll und farbenprächtig ausgemalt hatte, ganz schrecklich schief gehen. Die Challenge Copenhagen war für mich so ein Ding. Nun, drei Tage nach diesem Erlebnis, frage ich mich noch immer, was genau wo schief gegangen ist, was denn überhaupt passiert ist - aber ich greife vor.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-family:'trebuchet ms';"&gt;Gute neun Monate nahm ich mir in diesem Jahr Zeit, um mich für meinen Saisonhöhepunkt vorzubereiten. Lange Einheiten im Pool im Winter, viele Stunden im Kraftraum, Lange Ausdauertrainings bei jedem Wetter für Laufen und Rad fahren... die Liste ist lang. Meine Form nahm in den letzten Wochen kontinuierlich zu, die einzelnen Rennen, die ich als Vorbereitung für den grossen "Tag-X" bestritt, gingen immer besser und gipfelten in einem Start-Ziel-Sieg an der Short-Distance in Zürich, also einer Form von Triathlon, die mir an sich überhaupt nicht liegt. Copenhagen konnte kommen.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-family:'trebuchet ms';"&gt;Die Bedingungen rund um das Rennen waren zweierlei: fantastisch und katastrophal. Fantastisch die Organisation, die Helfer, die Stimmung rund um den Event - noch nie habe ich so etwas erlebt! Katastrophal das Wetter am Tag vor dem Rennen - Regen und Wind, wie man sie in Kopenhagen seit 35 Jahren nicht mehr hatte. Oder seit fünfzig - die Medien waren sich nicht einig. Die Wechselzone in Trümmern und teilweise bis zu einem halben Meter überflutet, hatte das Team alle Hände voll zu tun, alles wieder in Ordnung zu bringen, bevor an die 1700 nervöse Athleten am Sonntag Morgen ihr Equipment bereitmachen würden. All dies klappte bestens.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-family:'trebuchet ms';"&gt;Dann der Schwimmstart. Das Wasser am Amager Strand war still wie ein Dorfteich, etwas Wind wehte von Norden - ich stürzte mich ins Wasser und fühlte mich beim Umrunden der ersten Boje bereits ziemlich einsam. Nach etwa einem Kilometer fanden wir uns in einer Dreiergruppe an der Spitze - ich kann noch immer nicht beschreiben, wie sensationell sich das anfühlte. Sprichwörtlich Jahrelang hatte ich auf diesen Moment gewartet: ein Langdistanz-Rennen, der Startschuss, die Schwimmstrecke - ganz vorne dabei sein!&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-family:'trebuchet ms';"&gt;War mir bei meinen bisherigen Langstrecken-Triathlons beim Ausstieg aus dem Wasser stets ein wenig schwummrig zumute, so war an diesem Sonntag davon keine Spur - ich konnte von Anfang an losdrücken, als gäbe es kein Morgen. Ein schneller Sprint durch die Wechselzone, Brille auf, Helm dazu und ab aufs Rad. Bis dahin war alles in Ordnung...&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-family:'trebuchet ms';"&gt;Ich hatte keine hundert Meter auf dem Rad zurückgelegt, ja, noch nicht einmal beide Schuhe geschlossen, da merkte ich, dass sich mein Vorderrad ungewöhnlich weich anfühlte. Von den zuvor hineingepumpten zwölf Bar keine Spur mehr - und hier am Streckenbeginn keinerlei Gelegenheit dem beizukommen! Der Schreck ging tief, und noch während ich über die erste Brücke am Amager Strand bretterte, entschloss ich mich, wenn möglich zur ersten Aid Station bei Kilometer dreissig zu fahren, dort den Vorderreifen zu flicken und weiter zu ziehen.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-family:'trebuchet ms';"&gt;Also galt es erst einmal, den eigenen Rhythmus zu finden, etwas zu essen und dann das Tempo zu erhöhen. Ich hatte meinen PowerBar-Riegel noch nicht zur Hälfte weg, als es unter mir zischte - das Vorderrad!, war natürlich mein erster Gedanke. Doch das sollte nicht sein - es war mein Hinterreifen, welcher mir da nach nicht einmal zwei Kilometern der Radstrecke einfach platzte. Keine hundert Meter weiter stand ein Race Marshal, bei dem ich anhielt. Das Vorderrad war unterdessen auch merklich weicher geworden - zwei Plattfüsse würde ich nicht flicken können. Was also tun? Auf Carbonfelgen im Wert von über viertausend Franken über schlechte Strassen zur nächsten Aid Station rollen? Noch während ich mir selbst gegenüber versuchte, alles zu leugnen, wurde mir klar: das Rennen war für mich zu Ende, bevor es überhaupt begonnen hatte.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-family:'trebuchet ms';"&gt;Was war passiert? Meine Reifen waren am Morgen in Ordnung. Vielleicht hatte das nächtliche Unwetter dermassen viel scharfkantigen Sand und Muschelscherben durch die Wechselzone und auf die Strassen gespült, dass mir dies den Todesstoss versetzte - ich kann es mir nicht anders erklären.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-family:'trebuchet ms';"&gt;Für mich heisst es nun: nach vorne sehen, weiter machen und hoffentlich irgendwann einmal den Sinn hinter all dem verstehen. &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-family:'trebuchet ms';"&gt;Ich möchte mich an dieser Stelle bei all jenen Bedanken, die an diesem tag an mich gedacht und die mir geholfen haben. Hier im Internet mit Namen um mich zu werfen verkneife ich mir - diejenigen, die es betrifft, wissen dies. Danke, dass ihr in diesen bitteren Stunden für mich da wart. &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-family:'trebuchet ms';"&gt;Herzlichst,&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-family:'trebuchet ms';"&gt;Fabian&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8813479682647615410-4769441744862149849?l=fabian-kremser.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://fabian-kremser.blogspot.com/feeds/4769441744862149849/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8813479682647615410&amp;postID=4769441744862149849' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8813479682647615410/posts/default/4769441744862149849'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8813479682647615410/posts/default/4769441744862149849'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://fabian-kremser.blogspot.com/2010/08/ein-kleiner-bericht.html' title='Ein kleiner Bericht'/><author><name>Fabian Kremser</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06353037666239914578</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='30' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-0-LJKOx-R1k/TsTOP_qdFSI/AAAAAAAAAJA/jOLzigVnWPE/s220/going%2Bnuts%2B1.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8813479682647615410.post-7583812459872828332</id><published>2010-06-18T11:19:00.003+02:00</published><updated>2010-06-18T11:43:15.937+02:00</updated><title type='text'>Back on Track</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-family:'trebuchet ms';"&gt;Der Saisonstart 2010 in Kirchbichl war ein Bilderbuch-Event: fantastisches Wetter, tolle Leute, eine harte Strecke. Kurz: besser geht's kaum. Trotzdem merkte ich schon in den zwei Tagen danach, dass ich alles andere als zufrieden mit mir war. Klar, ein Podestplatz in der Agegroup ist nicht zu verachten, nur - wenn man eigentlich weiss, dass man es besser kann, dann ist der dritte Rang eben auch nicht mehr so glorios. Also hätte ich mich ja eigentlich auf das Rennen in Zug freuen sollen, welches am vergangenen Sonntag, dem 13. Juni über die Bühne ging. Tat ich aber nicht - ich ging mit einer Stimmung an den Start, mit der man Fleisch hätte konservieren können. Zu präsent waren mir noch die letzten, nicht gerade angenehmen Erinnerungen an den Event, und ganz zuoberst schwamm da dieser Gedanke an den Zytturm Triathlon von 2008: Kälte und Nässe waren die Begleiter des Tages und ich lieferte nicht mal ansatzweise eine gute Leistung ab. Und dieses Jahr: kalt, nass, grau... meine Motivation war alles andere als vorbildlich. &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-family:'trebuchet ms';"&gt;Der Zugersee präsentierte sich mit netten 18 Grad (wie man uns sagte), und mir klapperten die Zähne, bevor ich überhaupt ganz im Wasser war. Ich kam mir schon langsam selbst dumm vor - ich wollte einfach nicht. Erst kurz vor dem Startschuss konnte ich mir eingestehen, dass ich schlicht und einfach Angst davor hatte, erneut nicht das bringen zu können, was ich wollte - doch da war nur noch Zeit für ein kleines Gebet in höhere Gefilde, dann krachte es - und wir waren unterwegs.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-family:'trebuchet ms';"&gt;Noch nie zuvor hatte ich bei einem Triathlon einen Asthma-Anfall erlitten - so konnte ich nach ca. 200m eine kleine Premiere feiern. Ich hatte das Gefühl, dieses Mal wirklich zu ersticken, wusste jedoch gleichzeitig, dass hinter mir andere Athleten schwammen, denen das mehr als egal war, und auf einen Tauchgang hatte ich keine Lust. Also hiess es, irgendwie mit diesem Problem fertig zu werden - was mir entgegen aller schulmedizinischen Wahrscheinlichkeiten auch gelang. Ich fing an, ruhig und technisch konzentriert zu ziehen, gleichzeitig so tief zu atmen als möglich - und merkte auf einmal, dass ich die zwei bis dahin führenden Athleten nicht nur ein-, sondern auch überholen konnte. Und so fand ich mich an der Spitze wieder und merkte einmal mehr: ja, dort fühlt es sich gut an!&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-family:'trebuchet ms';"&gt;Es gelang mir, als erster aus dem Wasser zu kommen - ohne grossen Vorsprung, dafür aber zum ersten Mal an diesem Tag wieder auf Kurs: jetzt wollte ich es wissen! Aus der Wechselzone hinaus, über die Pflastersteine, auf die Strasse - wir fanden uns sehr schnell zu dritt an der Spitze ein, der spätere Gesamtsieger Beat Widmer, Urs Müller aus meiner Agegroup und ich. So jagten wir dem Motorrad hinterher. Das hatte ich noch nie geschafft - selbst in meinen besten Rennen war es mir bisher nicht gelungen, vorne dran zu bleiben. Diesmal liess ich mich aber weder abschütteln noch sonst etwas - die letzten fünf Kilometer vor dem zweiten Wechsel konnte ich mich an die Spitze setzen. Und sogar zum zweiten Mal an diesem Tag als erster in die Wechselzone laufen - was für ein Gefühl!&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-family:'trebuchet ms';"&gt;Gleich zu Beginn der Laufstrecke überholten mich jedoch meine zwei "Gefährten" von der Radstrecke - Beat Widmer voraus, in einem Tempo, dem an diesem Tag wirklich kein Kraut gewachsen war. Urs Müller etwas langsamer...&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-family:'trebuchet ms';"&gt;Nach etwa 500 Metern ertappte ich mich dabei, wie ich bereits dem Sieg in der Agegroup hinterhertrauerte - wie schön wäre das doch gewesen. Und da wurde ich wütend - auf mich selbst, in erster Linie. Ich hatte doch noch fast 10 Kilometer vor mir - DIE Chance also, das Rennen im Laufen für mich zu entscheiden. Und so holte ich auf. Zwei Kilometer liefen wir Seite an Seite, drei weitere hatte ich die Führung inne - bis ich merkte, dass mein Gegner ganz offensichtlich am Limit lief. Es mag zwar etwas gemein sein, doch in dem Augenblick, in dem ich ihn zum ersten Mal vor Anstrengung stöhnen hörte, wusste ich - ich kann gewinnen. Und zog davon.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-family:'trebuchet ms';"&gt;Nach einigen bitteren Pleiten auf dieser Strecke gelang es mir in diesem Jahr, meine Agegroup zu gewinnen und in der Gesamtwertung den zweiten Platz zu erkämpfen (man muss sich ja noch steigern können) - was für ein Tag! Wenn ich daran denke, wie er anfing... Aber es hat wohl alles seinen Grund. Ich bin dankbar, dass es so kam, wie es eben kam!&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;img src="http://4.bp.blogspot.com/_AKHIimVs1aA/TBs7lKyO1AI/AAAAAAAAAIA/912SCqn8iVE/s400/IMG_2234_1.JPG" style="text-align: justify;display: block; margin-top: 0px; margin-right: auto; margin-bottom: 10px; margin-left: auto; cursor: pointer; width: 267px; height: 400px; " border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5484042480989950978" /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-family:'trebuchet ms';"&gt;Ich möchte mich an dieser Stelle ganz herzlich bei allen bedanken, die mich unterstützt haben - die Equipe von Tempo-Sport an vorderster Stelle, euer Anfeuern war der Hit!&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-family:'trebuchet ms';"&gt;Mein ganz besonderer Dank geht an Barbara Krähenbühl, die mir dieses tolle Foto von mir in der Wechselzone geschickt hat. Was für eine schöne Erinnerung!&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-family:'trebuchet ms';"&gt;Tja, und nun - geht es weiter. Mit Volldampf - in Murten, am Sonntag. &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-family:'trebuchet ms';"&gt;Herzlichst,&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-family:'trebuchet ms';"&gt;Fabian&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8813479682647615410-7583812459872828332?l=fabian-kremser.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://fabian-kremser.blogspot.com/feeds/7583812459872828332/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8813479682647615410&amp;postID=7583812459872828332' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8813479682647615410/posts/default/7583812459872828332'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8813479682647615410/posts/default/7583812459872828332'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://fabian-kremser.blogspot.com/2010/06/back-on-track.html' title='Back on Track'/><author><name>Fabian Kremser</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06353037666239914578</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='30' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-0-LJKOx-R1k/TsTOP_qdFSI/AAAAAAAAAJA/jOLzigVnWPE/s220/going%2Bnuts%2B1.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_AKHIimVs1aA/TBs7lKyO1AI/AAAAAAAAAIA/912SCqn8iVE/s72-c/IMG_2234_1.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8813479682647615410.post-3782171154547261586</id><published>2010-06-07T12:59:00.003+02:00</published><updated>2010-06-07T13:15:57.709+02:00</updated><title type='text'>Saisonstart 2010!</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-family:'trebuchet ms';"&gt;Er ist jedes Jahr aufs neue ein besonderes Erlebnis - der Start in die Triathlon-Saison. In den letzten Jahren (oder besser - bisher immer) fand der Kick-Off für die Rennsaison für mich immer in Zug statt. Der Zytturm-Triathlon bot mir immer eine gute Plattform um meine Form vor dem Ironman Zürich zu testen - und gehörig nervös zu werden, wenn es nicht so gut klappte wie gedacht. Meistens war ich vor dem Rennen in Zug am Winterthurer Halbmarathon gestartet und vorbelastet, da mir dieser Lauf von 2007 bis und mit 2009 dreimal in Folge, zu Deutsch, in die Hose ging - Zeit also, neue Wege zu beschreiten.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-family:'trebuchet ms';"&gt;Den Halbmarathon lief ich zwar schon heuer - bei Regen, kühlen Temperaturen und mit den Nachwehen einer Lebensmittelvergiftung ging ich an den Start. Ich wurde Zehnter im Gesamtklassement, blieb auf dieser Strecke zum ersten Mal (knapp) unter der Limite von 1:20 Stunden Laufzeit und schaffte es in meiner Kategorie immerhin auf den zweiten Rang - gar nicht mal übel, kann ich wohl sagen. &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-family:'trebuchet ms';"&gt;In den Wochen darauf folgte ein knallhartes Training, bei dem ich nicht selten den Verdacht hegte, dass es mein Coach auf mich abgesehen hatte - doch was soll ich sagen? Ich genoss es in vollen Zügen, mich bei jedem Wetter dermassen an die Grenzen zu treiben, dass ich abends manchmal nicht mehr wusste, ob ich heulen oder nur noch irre kichern sollte. So soll's sein!&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-family:'trebuchet ms';"&gt;Am Samstag stand dann der erste Triathlon auf dem Programm - diesmal nicht in Zug, sondern im österreichischen Kirchbichl.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-family:'trebuchet ms';"&gt;Ich fasse mich kurz: es war ein geniales Erlebnis. Samstag Morgen ins Auto, vier Stunden Autobahn nach Tirol mit kurzem Halt für Wiener Schnitzel, dann um 15 Uhr Start. Leute wie Faris Al-Sultan traf man dort an, die Luft ganz oben war also dünn - anders als meine Beine am ersten Anstieg auf dem Rad. Da merkte ich, dass ich in Sachen Schnellkraft noch gar nichts trainiert hatte - erst nach gut 15 Kilometern kam ich in die Gänge.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-family:'trebuchet ms';"&gt;Ähnlich auf dem Laufen - die Krämpfe, die ich in meiner oberen Brustmuskulatur hatte, waren ungesehen und zwangen mich während runden sieben Kilometern zu einer mühseligen Flachatmung. Ich war durch und durch Diesel.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-family:'trebuchet ms';"&gt;Am Ende konnte ich als 18. in der Gesamtwertung das Rennen beenden, in meiner Kategorie wurde ich dritter - das kann ich besser!&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-family:'trebuchet ms';"&gt;Aber - nebst einem tollen und sehr harten Tag war dieses Rennen für mich gleich auch eine Premiere. Zum ersten Mal in meinem Leben überhaupt startete ich ohne meine Asthma-Medikation - ich bin seit vier Monaten "Clean". Ich wusste nicht, wie ich respektive mein Körper auf diese brutale, hohe Intensität reagieren würde - und durfte so gesehen sehr viel lernen. Ich weiss nun, woran ich arbeiten kann und freue mich darauf, dieses Jahr ohne Chemie im System meine Rennen zu fahren - und Vollgas zu geben! Der Fahrplan für Copenhagen stimmt!&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_AKHIimVs1aA/TAzRRLg3e9I/AAAAAAAAAH4/y2byI0oGyGM/s1600/DSC_0128.jpg"&gt;&lt;img style="text-align: justify;display: block; margin-top: 0px; margin-right: auto; margin-bottom: 10px; margin-left: auto; cursor: pointer; width: 400px; height: 266px; " src="http://2.bp.blogspot.com/_AKHIimVs1aA/TAzRRLg3e9I/AAAAAAAAAH4/y2byI0oGyGM/s400/DSC_0128.jpg" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5479984939681676242" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-family:'trebuchet ms';"&gt;Ich bedanke mich ganz herzlich bei all meinen Sponsoren und Gönnern, die mir dieses Rennen ermöglicht haben und mich unterstützen! Ohne euch ginge das nicht!&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-family:'trebuchet ms';"&gt;Danke auch an die Greenhorns Bichlwang für den Photoservice - euer Event ist Rock 'n' Roll und ich freue mich auf das nächste Jahr!&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-family:'trebuchet ms';"&gt;Herzlichst,&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-family:'trebuchet ms';"&gt;Fabian&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8813479682647615410-3782171154547261586?l=fabian-kremser.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://fabian-kremser.blogspot.com/feeds/3782171154547261586/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8813479682647615410&amp;postID=3782171154547261586' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8813479682647615410/posts/default/3782171154547261586'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8813479682647615410/posts/default/3782171154547261586'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://fabian-kremser.blogspot.com/2010/06/saisonstart-2010.html' title='Saisonstart 2010!'/><author><name>Fabian Kremser</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06353037666239914578</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='30' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-0-LJKOx-R1k/TsTOP_qdFSI/AAAAAAAAAJA/jOLzigVnWPE/s220/going%2Bnuts%2B1.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_AKHIimVs1aA/TAzRRLg3e9I/AAAAAAAAAH4/y2byI0oGyGM/s72-c/DSC_0128.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8813479682647615410.post-6662271699604150059</id><published>2010-05-12T07:47:00.004+02:00</published><updated>2010-05-12T08:01:42.152+02:00</updated><title type='text'>Entscheidungen</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style=" ;font-family:'trebuchet ms';"&gt;D&lt;/span&gt;&lt;span class="Apple-style-span"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-family:'trebuchet ms';"&gt;ie Woche ist erst ein paar Tage alt, doch der Alltag hat mich bereits wieder. Oft gehen solche Aussagen ja mit einem stöhnen oder ähnlichem einher - so ist das hier aber nicht gemeint. Nein, ich freue mich ehrlich gesagt sehr darüber. Die lange Zeit im Ausland dieses Frühjahr war toll (vielleicht mal abgesehen von drei Tagen, in welchen mein Magen die Kontrolle über den Rest des Körpers übernahm...) und ich hatte grossen Spass, mit den Athleten zu arbeiten. Trotzdem ist es gut, wieder zuhause zu sein.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-family:'trebuchet ms';"&gt;Ja, es regnet, es ist nicht besonders warm dafür, dass es schon auf Mitte Mai zugeht, aber: irgendwie ist es hier &lt;/span&gt;&lt;i&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-family:'trebuchet ms';"&gt;mein&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-family:'trebuchet ms';"&gt; Regen, versteht ihr? Keiner trainiert gerne im Nassen, den Pool mal ausgenommen, aber wenn man danach wieder nach Hause zurück und die nassen Klamotten in die Waschmaschine stecken kann mit der Garantie, dass alles wieder trocken wird - das hat schon was! &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-family:'trebuchet ms';"&gt;Der langen Rede kurzer Sinn - ich erhole mich derzeit sehr gut von meiner Krankheit. Meinen Beinen fehlt es zwar noch gehörig an Spritzigkeit, ich fühle mich noch immer träge und habe teils Schwierigkeiten mit meinem Energiehaushalt (wenn man in der Regel jeden Tag so viel isst wie zwei ausgewachsene dänische Doggen zusammen und dann für drei Tage überhaupt nichts, dann merkt man das...) - aber ich fühle mich wieder gut, und darum möchte ich nun in meine Saison starten. Wie das dann herauskommen wird, das weiss Gott alleine - und das ist auch gut so! &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-family:'trebuchet ms';"&gt;Ausserdem habe ich nach der Reise nach und von Spanien zurück irgendwie den Geschmack an langen Road-Trips gefunden und so natürlich gerne die Einladung meiner beiden österreichischen Freunde angenommen, mit ihnen zusammen die eigentliche Triathlon-Saison in Kirchbichl nahe Innsbruck zu eröffnen - mal was anderes als immer nur den Zytturm Triathlon in Zug!&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-family:'trebuchet ms';"&gt;Ich freue mich auf dieses Jahr - es wird interessant!&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-family:'trebuchet ms';"&gt;Herzlichst,&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-family:'trebuchet ms';"&gt;Fabian&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8813479682647615410-6662271699604150059?l=fabian-kremser.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://fabian-kremser.blogspot.com/feeds/6662271699604150059/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8813479682647615410&amp;postID=6662271699604150059' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8813479682647615410/posts/default/6662271699604150059'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8813479682647615410/posts/default/6662271699604150059'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://fabian-kremser.blogspot.com/2010/05/entscheidungen.html' title='Entscheidungen'/><author><name>Fabian Kremser</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06353037666239914578</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='30' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-0-LJKOx-R1k/TsTOP_qdFSI/AAAAAAAAAJA/jOLzigVnWPE/s220/going%2Bnuts%2B1.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8813479682647615410.post-2079608940670680641</id><published>2010-05-09T10:33:00.004+02:00</published><updated>2010-05-09T10:45:30.755+02:00</updated><title type='text'>Erfahrungen</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-family:'trebuchet ms';"&gt;Nun ist er da, der Wonnemonat Mai. Dass sich das Wetter noch etwas ziert sei dahingestellt, denn ändern kann man daran ja eh nichts. Aber: der Winter ist nun definitiv passé, die Bäume sind wieder grün und die Wiesen bunt - und was gibt es schöneres als das?&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-family:'trebuchet ms';"&gt;Hierzu muss gesagt werden, dass ich dieses Frühjahr wirklich viel Zeit im Ausland verbracht habe. Im Februar und März/April, als ich auf Fuerteventura im Trainingscamp war, zeigte sich auch hier die Natur noch zaghaft und wie ich vor zwei Wochen abermals nach Spanien fuhr, waren die meisten Bäume noch immer kahl.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-family:'trebuchet ms';"&gt;Seit gestern Abend bin ich wieder zuhause und freue mich riesig darüber, auch hier endlich alles wieder blühend und grün vorzufinden - das Training für die neue Saison kann nun auch hier so richtig losgehen!&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-family:'trebuchet ms';"&gt;Zunächst heisst es für mich jedoch noch einmal, ganz gesund zu werden, denn wie bereits in den letzten beiden Jahren hatte ich auch heuer eine eher unangenehme Erfahrung im Camp in Cambrils. Eine leichte Lebensmittelvergiftung legte mich ganze drei Tage lang lahm, weder an Training noch an Essen war zu denken. Ich nahm in dieser Zeit ganze drei Kilos ab - alles Substanz, die ich mir in langer Arbeit angeeignet hatte und die mir nun fehlt. &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-family:'trebuchet ms';"&gt;Ich hatte mich Anfang April aufgeregt, dass die Half Challenge Barcelona um eine Woche nach vorne verschoben wurde und ich darum nicht würde starten können - jetzt bin ich ehrlich gesagt sogar dankbar dafür, denn derzeit wäre an einen Start auch nicht zu denken, wenn der Wettkampf noch am alten Datum stattfinden würde.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-family:'trebuchet ms';"&gt;Ich werde die nächsten Tage damit verbringen, mich wieder ganz zu erholen. Auch meine Ambitionen für den Winterthurer Halbmarathon habe ich zurückgesteckt - ob ich starten werde, entscheide ich im Laufe der Woche.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-family:'trebuchet ms';"&gt;Ich weiss derzeit noch nicht, wofür diese Episode in Spanien nun wieder gut war - da sich aber in den letzten Wochen und Monaten in meinem Leben selten etwas ohne Grund ereignet hat, bin ich zuversichtlich, dass auch dieses Mal ein Nutzen dahinter steckt.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-family:'trebuchet ms';"&gt;Im Augenblick bin ich nur dankbar dafür, dass es mir wieder gut geht, dass ich gut zuhause angekommen bin (nach einem 11-Stündigen Roadtrip quer durch Europa - wie geil war das denn!) und dass hier, wie gesagt, die Natur wieder vollgas gibt. Ich habe vor, es ihr in Kürze nachzumachen!&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-family:'trebuchet ms';"&gt;Ich wünsche euch allen gutes Training - und bis bald!&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-family:'trebuchet ms';"&gt;Herzlichst,&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-family:'trebuchet ms';"&gt;Fabian&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8813479682647615410-2079608940670680641?l=fabian-kremser.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://fabian-kremser.blogspot.com/feeds/2079608940670680641/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8813479682647615410&amp;postID=2079608940670680641' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8813479682647615410/posts/default/2079608940670680641'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8813479682647615410/posts/default/2079608940670680641'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://fabian-kremser.blogspot.com/2010/05/erfahrungen.html' title='Erfahrungen'/><author><name>Fabian Kremser</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06353037666239914578</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='30' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-0-LJKOx-R1k/TsTOP_qdFSI/AAAAAAAAAJA/jOLzigVnWPE/s220/going%2Bnuts%2B1.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8813479682647615410.post-5091824878683773793</id><published>2010-04-22T07:06:00.004+02:00</published><updated>2010-04-22T07:17:11.752+02:00</updated><title type='text'>Sprunghaft</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-family:'trebuchet ms';"&gt;Wie oft ich mich hier schon darüber ausgelassen habe, dass die Zeit mit zunehmendem Alter (Ha! Und das sage ich mit zarten 24! Wie wird das, wenn erst mal die Vier an erster Stelle steht? Sei's drum, ich freu' mich drauf.) immer schneller vergeht. &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-family:'trebuchet ms';"&gt;An sich hatte ich vor, mich hier aus dem letzten Trainingscamp auf Fuerteventura das eine oder andere Mal zu melden - das wurde jedoch nichts, was sicher zu einem guten Teil daran lag, dass das Internet in unserem Hotel nur dann funktionierte, wenn es gerade nichts besseres zu tun hatte. Und natürlich auch daran, dass wir vor lauter schwimmen, Rad fahren und laufen am Meer und bei Sonnenschein nicht wirklich viel Zeit übrig hatten, die wir vor dem PC hätten verbringen können.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-family:'trebuchet ms';"&gt;Nun sind wir also wieder in der Schweiz, und nach nur zwei Wochen in heimischen Gefilden wird es morgen ganz früh wieder los gehen - diesmal nach Cambrils in Spanien. Dort werden wir das letzte olivierbernhard coaching Trainingscamp für dieses Frühjahr durchführen, und ich freue mich darauf, zwei weitere Wochen am Mittelmeer zu verbringen.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-family:'trebuchet ms';"&gt;Danach wird es schnell einmal so weit sein, dass die Saison beginnt - auch für mich. Ich hatte ja eigentlich vor, an der Half-Challenge in Barcelona am 23. Mai zu starten - bis das Rennen auf einmal nicht mehr am 23., sondern am 16. Mai stattfinden sollte, gerade mal eine Woche nach dem letzten Camp.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-family:'trebuchet ms';"&gt;Nach einigen richtig untypischen Überlegungen meinerseits (es ging dabei um Vernunft) und einer Rücksprache mit meinem Coach Olivier Bernhard beschloss ich, das Rennen sausen zu lassen. Und mich stattdessen wieder an jenen Saisonstart heranzuwagen, dem ich letztes Jahr eigentlich abgeschworen hatte: dem Winterthurer Halbmarathon. Seit drei Jahren verbinde ich mit dieser Strecke nicht wirklich die schönsten Erinnerungen, doch wer weiss - eine zweite Chance gibt es ja bekanntlich immer. &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-family:'trebuchet ms';"&gt;Davor geht es jedoch nach Spanien, wo das Internet hoffentlich etwas besser funktioniert als auf der schönen Insel Fuerte. Und um für etwas südliche Stimmung zu sorgen, gibt es &lt;/span&gt;&lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=d6aA5Uq1ePk"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-family:'trebuchet ms';"&gt;hier&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-family:'trebuchet ms';"&gt; ein paar Eindrücke unseres letzten Camps dort.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-family:'trebuchet ms';"&gt;Ich wünsche euch allen gutes Training, jetzt, da der Frühling wirklich da ist. Ride on!&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-family:'trebuchet ms';"&gt;Herzlichst,&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-family:'trebuchet ms';"&gt;Fabian&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8813479682647615410-5091824878683773793?l=fabian-kremser.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://fabian-kremser.blogspot.com/feeds/5091824878683773793/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8813479682647615410&amp;postID=5091824878683773793' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8813479682647615410/posts/default/5091824878683773793'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8813479682647615410/posts/default/5091824878683773793'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://fabian-kremser.blogspot.com/2010/04/sprunghaft.html' title='Sprunghaft'/><author><name>Fabian Kremser</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06353037666239914578</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='30' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-0-LJKOx-R1k/TsTOP_qdFSI/AAAAAAAAAJA/jOLzigVnWPE/s220/going%2Bnuts%2B1.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8813479682647615410.post-1662667508924463572</id><published>2010-03-20T06:57:00.005+01:00</published><updated>2010-03-27T07:01:02.984+01:00</updated><title type='text'>Überlegungen</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-family:'trebuchet ms';"&gt;Der Winter ist immer so eine Sache. Es ist oft kalt und nass, die Tage enthalten mehr dunkle Stunden als helle und manch einem klappt irgendwann in den Monaten von Oktober bis März mal der Laden 'runter, um es so auszudrücken.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-family:'trebuchet ms';"&gt;Es ist nicht immer einfach, sich zum Training zu motivieren, ja, selbst das Aufstehen fällt ab und an ganz schön schwer wenn man weiss, dass draussen Minusgrade, Schneematsch und eine Freikarte auf einen schönen Schnupfen die Vorherrschaft haben. &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-family:'trebuchet ms';"&gt;In solchen Momenten kommen gerne einmal Fragen nach dem Sinn des Lebens auf, und manchmal kann man es nicht verhindern, dass alles ein wenig zu viel wird und oben drüber schwappt. Der Vergleich mit dem Fass ist eigentlich ganz gut...&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-family:'trebuchet ms';"&gt;Ich denke, niemand ist wirklich vor solchen "Attacken" gefeit. Ich hatte meine letzte kurz nach meiner ersten Ankunft im Trainingslager auf Fuerteventura. Keine fünf Stunden nach der Landung gab es Abendessen, und der Speisesaal unseres Hotels war voll von... Triathleten. &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-family:'trebuchet ms';"&gt;Ja, das trifft es, denn es wäre mehr als unhöflich, hier gleich zu Anfang die Umschreibung zu benutzen, die mir vor kurzem ein befreundeter Biker zu diesen Sportlern, zu denen ich mich ja ebenfalls zähle, gab: verbissene Pflöcke ohne jeden Sinn für Humor.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-family:'trebuchet ms';"&gt;Als ich den Sport für mich entdeckte, da war das eine völlig neue Welt voll Spass, Lebensfreude und Leidenschaft an der Sache selbst und während der letzten Jahre gelang es mir eigentlich immer ganz gut, dies auch beizubehalten. Und ich lebte in dem Glauben, dass es den meisten anderen Triathleten ähnlich ginge. Weshalb also, und das frage ich mich noch immer, betreiben die meisten ihr "Hobby" auf eine Art und Weise, bei der jeglicher Spass, jegliche Freude abhanden kommt? Wieso ist es nötig, sich lücken- und pausenlos mit Sportkleidern und Finisher-Shirts zu behängen, beim Abendessen nur über Laktat, Watt und Carbon zu reden und gleichzeitig schön die Pulsuhr im Auge zu behalten, um den Kalorienverbrauch zu berechnen? &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-family:'trebuchet ms';"&gt;Ich könnte das noch weiter ausführen, doch das gehört jetzt nicht hier her. Der langen Rede kurzer Sinn: nach fünf Minuten in diesem Zirkus kamen mir zum ersten Mal gehörige Zweifel, ob ich für mich die richtige berufliche Laufbahn gewählt hatte. Ich fragte mich ganz einfach: willst du zu diesem Zirkus wirklich dazugehören? Das war eine völlig neue Erfahrung für mich, denn bisher war ich mir meiner Sache eigentlich immer sehr sicher. &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-family:'trebuchet ms';"&gt;Diese Zustand hielt nach dem Trainingslager noch gute drei Wochen an. Drei Wochen, die gespickt waren mit einem Haufen an neuen Erfahrungen - im Sport, im Privatleben und überhaupt. Und irgendwann merkte ich, dass diese Zeit des Nachdenkens gar nicht einmal so schlecht war, denn: ich fragte mich zum ersten mal in meiner Zeit als Triathlet, warum ich denn so begeistert war von diesem Sport. Was war der Antrieb hinter allem? Wieso Profisport?&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-family:'trebuchet ms';"&gt;Der Frühling hält unterdessen auch hier seinen Einzug, gleichzeitig bereite ich mich auf eine zweite Reise nach Fuerteventura vor. Die Temperaturen steigen, der Sport findet wieder vermehrt draussen und mit weniger Thermoschichten statt, und irgendwann wurde mir klar: weil es für mich einfach nichts besseres gibt auf dieser Welt!&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-family:'trebuchet ms';"&gt;Es geht mir nicht darum, "stärker" zu sein als andere oder sie "zu besiegen". Ein gutes Rennen ist eine tolle Sache, aber meine besten Wettkämpfe hatte ich immer dann, wenn ich sie nur für mich fuhr - ohne einen Gedanken an andere Athleten um mich herum zu verschwenden. Es geht mir darum, mich zu bewegen, an der frischen Luft zu sein, mit meinem Körper zu arbeiten - und in meiner Tätigkeit als Coach natürlich mit anderen Athleten zusammen. Und deshalb steht es für mich unterdessen nicht mehr zur Debatte, ob ich auf dem rechten Weg bin oder nicht - die Frage ist nur, wie ich ihn beschreite.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-family:'trebuchet ms';"&gt;Auch wenn sich hiervon einige meiner "Zunft" vielleicht etwas angerempelt fühlen - nehmt euch bitte selbst etwas weniger ernst. Es zweifelt niemand daran, dass ihr die tollsten und die härtesten seid, wenn ihr im Aerolenker auf euren Carbon-Eisbudenschüsseln durch die Gegend fetzt. Aber bitte: schaltet hin und wieder auch mal ab. Lacht einmal über etwas, das NICHTS mit Triathlon zu tun habt - ihr werdet sehen, es lohnt sich.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-family:'trebuchet ms';"&gt;In diesem Sinne - gutes Training euch allen. Ich melde mich wieder "von der Insel".&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-family:'trebuchet ms';"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-family:'trebuchet ms';"&gt;Herzlichst,&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-family:'trebuchet ms';"&gt;Fabian&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8813479682647615410-1662667508924463572?l=fabian-kremser.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://fabian-kremser.blogspot.com/feeds/1662667508924463572/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8813479682647615410&amp;postID=1662667508924463572' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8813479682647615410/posts/default/1662667508924463572'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8813479682647615410/posts/default/1662667508924463572'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://fabian-kremser.blogspot.com/2010/03/uberlegungen.html' title='Überlegungen'/><author><name>Fabian Kremser</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06353037666239914578</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='30' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-0-LJKOx-R1k/TsTOP_qdFSI/AAAAAAAAAJA/jOLzigVnWPE/s220/going%2Bnuts%2B1.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8813479682647615410.post-1197273666386234126</id><published>2010-02-28T22:16:00.008+01:00</published><updated>2010-03-01T16:39:57.200+01:00</updated><title type='text'>Erinnerungen</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-family:'trebuchet ms';"&gt;Der Februar ist bereits Vergangenheit und somit auch das erste olivierbernhard coaching Triathlon-Camp auf Fuerteventura. Zwei Wochen lang durften wir diese schöne Insel mit allen ihren Seiten kennen lernen. &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-family:'trebuchet ms';"&gt;Ein paar Eindrücke zu unserem Camp gibt es &lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=7xriDE6ljYg"&gt;hier.&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-family:'trebuchet ms';"&gt;Ich möchte mich an dieser Stelle ganz herzlich bei allen bedanken, die diese zwei Wochen zu so einer schönen Zeit gemacht haben und wünsche euch allen viel Erfolg im Training und eine tolle Saison!&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-family:'trebuchet ms';"&gt;Steffen: im Namen der ganzen Crew wünsche ich dir gute Besserung und eine schnelle Genesung - auf dass wir im April wieder die Strassen auf Fuerte unsicher machen können! &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-family:'trebuchet ms';"&gt;Herzlichst,&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-family:'trebuchet ms';"&gt;Fabian&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8813479682647615410-1197273666386234126?l=fabian-kremser.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://fabian-kremser.blogspot.com/feeds/1197273666386234126/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8813479682647615410&amp;postID=1197273666386234126' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8813479682647615410/posts/default/1197273666386234126'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8813479682647615410/posts/default/1197273666386234126'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://fabian-kremser.blogspot.com/2010/02/erinnerungen.html' title='Erinnerungen'/><author><name>Fabian Kremser</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06353037666239914578</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='30' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-0-LJKOx-R1k/TsTOP_qdFSI/AAAAAAAAAJA/jOLzigVnWPE/s220/going%2Bnuts%2B1.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8813479682647615410.post-3746525788968382135</id><published>2010-02-17T10:37:00.008+01:00</published><updated>2010-02-17T11:03:44.177+01:00</updated><title type='text'>Wechselhaft</title><content type='html'>&lt;div&gt;&lt;div&gt;&lt;div style="text-align: justify; "&gt;Der Februar rast bereits seinem Ende zu, und anders als in den letzten beiden Jahren verschlug es mich heuer bereits um einiges früher in südlichere Gefilde - die Saison der Trainingslager ist eröffnet.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify; "&gt;2008 und 2009 war es mir vergönnt, jeweils zwei Wochen lang in Cambrils in Spanien zusammen mit Olivier Bernhard und Beto Brändli eine recht grosse Gruppe von Athleten zu betreuen. Auch dieses Jahr werden wir wieder nach Cambrils fahren, doch erst im April - die letzten beiden Februarwochen verbringen wir heuer auf Fuerteventura, wo man bereits in diesem eigentlichen Wintermonat mit bis zu 30°C rechnen darf.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify; "&gt;Drei Tage nach unserer Ankunft wissen wir aber bereits, dass man sich hier auf beinahe alles verlassen kann - bis auf das Wetter. Es ist warm, ja - selbst in der Nacht sinkt die Temperatur kaum unter 20°C . Diejenigen, die mich etwas besser kennen, wissen, dass das für mich nahezu paradiesisch ist. Ich habe einfach nicht gerne kalt.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify; "&gt;Gestern jedoch zeigte sich, dass diese Wetterbedingungen hier auch eine Seite haben, welche wir als "Kontinental-Europäer" einfach nicht kennen. Da auf dem Plan am Vormittag eine längere Rad-Ausfahrt stand, machten wir uns auch pünktlich um 9:15 vom Acker und liessen dabei völlig ausser Acht, dass sich die hier angesiedelten Palmen bereits reichlich verbogen und der Wind einiges an Sand von den Hügeln herabtrug.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify; "&gt;Nicht lange, und der Regen kam uns frontal entgegen, während die Winde dermassen stark waren, dass selbst die kräftigeren in unserer Gruppe Mühe hatten, ihre Räder auf der Strasse zu behalten.&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_AKHIimVs1aA/S3u7hqgIAxI/AAAAAAAAAHI/mvwAvN_sxDM/s1600-h/SANY0001,1.jpg"&gt;&lt;img src="http://4.bp.blogspot.com/_AKHIimVs1aA/S3u7hqgIAxI/AAAAAAAAAHI/mvwAvN_sxDM/s400/SANY0001,1.jpg" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5439147161999115026" style="display: block; margin-top: 0px; margin-right: auto; margin-bottom: 10px; margin-left: auto; text-align: center; cursor: pointer; width: 397px; height: 298px; " /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div style="text-align: justify; "&gt;Nachdem wir diesen Winden den ersten Sturz zu verdanken hatten - unsere zweite Schwimmtrainerin verletzte sich leicht - kehrten die meisten vernünftigerweise um respektive liessen sich von Autos ins Hotel zurückfahren. Ich führte eine kleine Gruppe in die Hügel, wo wir uns ein Peeling mit echtem Sand aus der Sahara gönnten - öffnete man den Mund, um zu atmen, knirschte es zwischen den Zähnen. Zudem musste man sich plötzlich sehr genau überlegen, wann man die Hand vom Lenker nahm um zu trinken - das steuern war alles andere als einfach.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify; "&gt;Gerade einmal anderthalb Stunden hielten wir es draussen aus, bevor wir uns im Hotel in die Zimmer flüchteten. &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify; "&gt;Dort angekommen ging es keine Viertelstunde, bis von den Wolken keine Spur mehr war...&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify; "&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_AKHIimVs1aA/S3u8oDKlFsI/AAAAAAAAAHQ/lgP3HfBW2KY/s1600-h/SANY0002,2.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 397px; height: 298px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_AKHIimVs1aA/S3u8oDKlFsI/AAAAAAAAAHQ/lgP3HfBW2KY/s400/SANY0002,2.jpg" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5439148371210475202" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Nach diesem Erlebnis haben wir uns entschieden, dem Wetterbericht keine allzu grosse Aufmerksamkeit mehr zu schenken. Die Witterung ist hier dermassen unbeständig, dass man sich entweder im Hotel verbarrikadieren kann - oder man ignoriert das Wetter ganz einfach und geniesst, was diese Insel zu bieten hat: eine absolut fantastische Landschaft, die meiner Meinung nach eine ungezügelte Energie ausstrahlt, wie man sie ansonsten selten findet.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Die Erde ist schwarz und noch ganz jung, die Hügel bestehen nur aus schwarzem Fels und rötlichem, von der Sahara herübergewehtem Sand, durchzogen von erkalteter Lava und einigen wenigen Disteln. &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Ich freue mich auf die Möglichkeit, hier während der nächsten anderthalb Wochen meinen Sport in einem Umfeld auszuführen, der von den äusseren Bedingungen her gröber kaum sein könnte - aber meiner Meinung nach eben auch kaum schöner. &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;Ich wünsche euch allen gutes Training - egal, wo ihr seid!&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;Herzlichst,&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;Fabian&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8813479682647615410-3746525788968382135?l=fabian-kremser.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://fabian-kremser.blogspot.com/feeds/3746525788968382135/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8813479682647615410&amp;postID=3746525788968382135' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8813479682647615410/posts/default/3746525788968382135'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8813479682647615410/posts/default/3746525788968382135'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://fabian-kremser.blogspot.com/2010/02/wechselhaft.html' title='Wechselhaft'/><author><name>Fabian Kremser</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06353037666239914578</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='30' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-0-LJKOx-R1k/TsTOP_qdFSI/AAAAAAAAAJA/jOLzigVnWPE/s220/going%2Bnuts%2B1.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_AKHIimVs1aA/S3u7hqgIAxI/AAAAAAAAAHI/mvwAvN_sxDM/s72-c/SANY0001,1.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8813479682647615410.post-4256909906263232190</id><published>2010-02-10T23:33:00.004+01:00</published><updated>2010-02-10T23:59:41.083+01:00</updated><title type='text'>Back in Black</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Es ist nun schon lange her, seit ich mich hier zuletzt zu Wort gemeldet habe. Viel zu lange, hatte ich mir doch einmal vorgenommen, hier mindestens alle 14 Tage etwas von mir hören zu lassen.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Doch wie es nun mal so ist mit den guten Vorsätzen - es bleibt bei der Idee. Auch darüber habe ich mich hier schon mal ausgelassen.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Um es kurz zu machen - das alles bezieht sich mehr oder weniger auf einen meiner letzten Einträge in diesem Blog, jener bezüglich der Frage "wie geht es dir?".&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Es geht mir gut. Ich habe ein Dach über dem Kopf, genug zu essen (relativ...), bekomme (jetzt hoffentlich wieder besseren) Kaffee am Morgen und habe meinen Rennstall unterdessen auf drei schöne Fahrräder ausgedehnt. Zwei Mountainbikes (Rochelle und Lea) und ein "normales" Rennrad, welches noch einen Namen braucht. Es wird ein viertes dazu kommen, wenn die Wettkämpfe wieder los gehen.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Ich habe einen Traumjob mit einem tollen Chef und super Mitarbeitern und fange im August eine begleitende Ausbildung zum Bewegungspädagogen nach der Franklin-Methode an, worauf ich mich sehr freue. Ich fahre auch dieses Jahr für das Team Tempo-Sport olivierbernhard, wo ich wirklich einfach toll unterstützt werde.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Der langen Rede kurzer Sinn: ich bin wieder da. Und ich freue mich auf die kommende Saison.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Ich möchte mich bei all jenen ganz herzlich bedanken, welche im letzten und auch in diesem Jahr bei mir waren und mich auch in Zeiten unterstützten, die nicht immer ganz einfach waren.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Euch alle hier aufzuzählen würde einige Seiten in Anspruch nehmen, und das möchte ich mir für das Saison-Ende aufsparen. In diesem Sinne: Let's Rock!&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Herzlichst,&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Fabian&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8813479682647615410-4256909906263232190?l=fabian-kremser.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://fabian-kremser.blogspot.com/feeds/4256909906263232190/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8813479682647615410&amp;postID=4256909906263232190' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8813479682647615410/posts/default/4256909906263232190'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8813479682647615410/posts/default/4256909906263232190'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://fabian-kremser.blogspot.com/2010/02/back-in-black.html' title='Back in Black'/><author><name>Fabian Kremser</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06353037666239914578</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='30' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-0-LJKOx-R1k/TsTOP_qdFSI/AAAAAAAAAJA/jOLzigVnWPE/s220/going%2Bnuts%2B1.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8813479682647615410.post-7807533266459079490</id><published>2009-11-22T08:36:00.007+01:00</published><updated>2009-11-22T09:07:27.400+01:00</updated><title type='text'>Meine Erkenntnis</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;F&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-family:'trebuchet ms';"&gt;rüher betrachtete ich mich gerne als Hobby-Philosoph. Grässlich, ich weiss, und zwar aus zweierlei Gründen: zum einen ist es schlimm, mit 23 Jahren bereits von "früher" zu reden, zum anderen ist Philosophie in ihrer heutzutage studierten Form wohl oft nur ein Mittel zum Zweck, um richtige Arbeit zu vermeiden.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-family:'trebuchet ms';"&gt;Fragen wie: Was ist der Sinn des Lebens?, oder: Warum sind wir hier?, stellt sich jeder Teenager in seiner ersten Depri-Phase zu genüge - die Vorstellung, dass jemand einen ganzen Studiengang belegt, um sich fortan unter Diplom mit solchen Dingen zu beschäftigen, kommt mir immer grotesker vor.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style=" ;font-family:'trebuchet ms';"&gt;Wie dem auch sei - ich hatte grossen Spass daran, mich mit diversen Leuten wie Kant, Hegel, Platon und wie sie alle heissen zu befassen. Das kann ganz unterhaltsam sein, vor allem dann, wenn man sich von den Doktrinen der diversen Deutschlehrer lossagt und seine eigenen Interpretationen dieser Schriften ins Gespräch bringt.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-family:'trebuchet ms';"&gt;Nietzsche's Nihilismus? Was hat das mit Intellekt zu tun, wenn man wütend auf alles und stets vom Schlechtesten überzeugt ist? Platon's Höhlengleichnis? Vielleicht war er ja auch einfach nur besoffen, wie er auf diese Ideen kam... Philosophie kann sehr lustig sein. &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style=" ;font-family:'trebuchet ms';"&gt;Vor ein paar Tagen habe ich mich nun gefragt, was es bedeutet, zu "kennen". Das implementiert ja eine gewisse Form von Wissen - und Wissen ist immer relativ, wenn man Sokrates und seinen Jüngern glauben darf. Ich weiss, dass ich nichts weiss... (und weiss damit schon mehr als der, der nicht weiss, dass er nichts weiss... Kein Bier mehr für Tisch drei, wäre mein Vorschlag).&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-family:'trebuchet ms';"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-family:'trebuchet ms';"&gt;Was ich damit sagen will: ich lebe nun seit über 15 Jahren am Rand des schönen Ortes Aadorf, und seit neun Jahren trainiere ich hier in der Gegend. Ganz stolz habe ich bereits mehr als einmal diverse Karten angesehen (auch grosse) und mir meine Routen von Fahrrad und Laufen eingezeichnet - es ist wahrhaft erstaunlich, wie weit man an einem Tag mit zwei 28-Zoll-Reifen unter sich kommen kann! Mein Einzugsgebiet an Eintagestouren reicht unterdessen von Glarus über den Bodensee bis hin zum Schwarzwald.  Beim Laufen sieht es ähnlich aus, auch da bin ich schon herum gekommen. &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-family:'trebuchet ms';"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-family:'trebuchet ms';"&gt;Nun habe ich ein neues Hobby für mich entdeckt, welches sich zum Glück mit einem schönen Nebeneffekt präsentiert, der da höchst intensives Training wäre: das Mountainbike.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-family:'trebuchet ms';"&gt;Ihren Anfang nahm diese Manie im vergangenen September, wo ich auf einmal einen derben Strassenkoller erlitt - wenn ich nur mein Rennrad ansah und mir die weisse Linie rechts, die wütenden Autofahrer links vorstellte, wollte ich durchdrehen. Da ich aber noch Wettkämpfe vor mir hatte (die dann auch gut liefen!), handelte ich und grub mein altes Mountainbike wieder aus. Dieser Begriff passt ganz gut, stand diese Mühle doch gut vier Jahre hinter einem Schuppen und war alles andere als Funktionstüchtig. Ein paar Arbeitsstunden später hatte ich wieder ein ziemlich aggressives Gefährt zur Verfügung und legte los.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style=" ;font-family:'trebuchet ms';"&gt;Die Tempi, die man mit einem Bike fahren kann, unterscheiden sich enorm von denen auf einem Rennrad - was dazu führt, dass die Touren rein an Kilometern natürlich kürzer wurden. Dafür entdeckte ich, dass ich mit diesem Bike noch weniger als mit den Laufschuhen an irgendwelche Wege gebunden war. Nicht lange, und das "Trail-Tracking" wurde eine meiner Lieblingsbeschäftigungen. Ein fast zugewachsener Wildpfad, ein halb versteckter Wanderweg, ja, sogar einfach querfeldein - ich entdeckte plötzlich überall neue Möglichkeiten um zu fahren, zu trainieren und einfach Spass zu haben. Auch wenn ich mich manchmal dermassen auskotzte, dass ich nach zwei Stunden auf dem Bike kaum noch stehen konnte - ich war danach jedes Mal äusserst zufrieden. Und ich stellte fest: die Gegend, in der ich seit über 15 Jahren lebe, ist mir völlig fremd! Ich hatte und habe noch immer keine Ahnung, was für geniale Trails und Wege sich hier direkt vor meiner Haustür befinden - und vor allem entdecke ich immer wieder kleine, fast schon als "Schätze" zu bezeichnende Fleckchen Erde, die ich vorher und in dieser Form noch nie gesehen hatte. Gerade jetzt im Herbst ist das eine wunderbare Sache.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-family:'trebuchet ms';"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-family:'trebuchet ms';"&gt;Ich glaube, etwas wirklich zu "kennen" ist nur theoretisch möglich. Aber "kennen lernen" - das kann etwas tolles sein, egal, um was es geht.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-family:'trebuchet ms';"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-family:'trebuchet ms';"&gt;"Ach, es ist zu kalt, warum kann es nicht schon Frühling sein, ich will ins Trainingslager, Rollentraining ist sooo langweilig..." - solche Sätze werden noch früh genug kommen, auch bei mir. Geniesst den Herbst, es lohnt sich!&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-family:'trebuchet ms';"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-family:'trebuchet ms';"&gt;Herzlichst,&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-family:'trebuchet ms';"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-family:'trebuchet ms';"&gt;Fabian&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8813479682647615410-7807533266459079490?l=fabian-kremser.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://fabian-kremser.blogspot.com/feeds/7807533266459079490/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8813479682647615410&amp;postID=7807533266459079490' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8813479682647615410/posts/default/7807533266459079490'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8813479682647615410/posts/default/7807533266459079490'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://fabian-kremser.blogspot.com/2009/11/meine-erkenntnis.html' title='Meine Erkenntnis'/><author><name>Fabian Kremser</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06353037666239914578</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='30' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-0-LJKOx-R1k/TsTOP_qdFSI/AAAAAAAAAJA/jOLzigVnWPE/s220/going%2Bnuts%2B1.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8813479682647615410.post-2688588565324362605</id><published>2009-11-08T14:08:00.004+01:00</published><updated>2009-11-08T14:35:03.946+01:00</updated><title type='text'>Meine Meinung</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify; font-family: trebuchet ms;"&gt;Sowie die Tage kürzer und auch kälter werden, scheint es mehr und mehr Leute zu geben, die sich Gedanken machen. Und zwar über alles - solange es nur negativ genug ist, wie mir scheint.&lt;br /&gt;Ich bin grundsätzlich ebenfalls dafür, sich hin und wieder einmal die Zeit zu nehmen, um über diverses nachzudenken, angefangen mit dem eigenen Leben. Das klingt jetzt zwar bereits wieder pathetischer, als mir lieb ist, sollte aber nicht so aufgefasst werden. Hin und wieder macht die Frage, ob man auch das richtige tut, durchaus Sinn.&lt;br /&gt;Wenn es dann allerdings in eine Richtung schlägt, in der man nur noch schwarze Wolken am Himmel sieht, dann kann das auf dauer nicht gut sein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Weshalb ich auf dieses Thema komme? Gestern Abend fuhr ich sehr spät mit dem Zug von Bern nach Zürich und fand im Zug ein sich "Magazin" schimpfendes Heftchen, dessen Namen ich hier nicht nennen möchte. Nein, es war keine Gratiszeitung, sondern ein Hochglanz-Schrott, der mir da entgegenwedelte. Und irgend jemand, der es leider nicht besser wusste, gab für dieses Zeug doch tatsächlich an die zehn Schweizer Franken aus.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;An und für sich scheint mir die Idee hinter dem Heft gar nicht mal so schlecht - ganz offensichtlich geht es den Verfassern der Artikel darum, Wissen zu verbreiten. Davon kann man bekanntlich nie genug haben, nur - wenn einem auf mehr als 100 Seiten in Wort und Bild schmackhaft gemacht wird, wie möglicherweise schon bald die Welt zugrunde gehen könnte, so ist der Lesespass bald mal ein begrenzter.&lt;br /&gt;Irgendwie möchte ich nicht wissen, dass der Yellowstone-Nationalpark jeden Moment in die Luft fliegen und dabei die Menschheit im besten Fall zurück in die Steinzeit katapultieren könnte. Ich bin auch nicht interessiert an Theorien, die 3000 Meter hohe Tsunamis mit Ursprung auf den Kanarischen Inseln voraussagen, natürlich ebenfalls jeden Moment möglich. Und wenn ich etwas über die Verschwörung der Illuminaten wissen möchte, kann ich auch ins Kino gehen - da ist das Ganze wenigstens noch amüsant in Bild und Ton verpackt.&lt;br /&gt;Wenn ich mir allerdings vorstelle, dass es Leute gibt, die Monat für Monat ihr Geld ausgeben, nur um sich auszumalen, wie sie möglicherweise in ein, zwei Jahren zu Grunde gehen könnten, dann dreht sich mir der Magen um. Und wenn ich dann bei den Leserbriefen noch Audrücke wie "brillanter Journalismus" und "Exzellente wissenschaftliche Recherche" finde, dann frage ich mich ernsthaft, wie einige Leute den Tag überstehen, ohne sich von der nächsten Brücke zu stürzen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich rege mich deshalb so über diesen Schund auf, weil er auf nahezu schon traurige Art und Weise meine Theorie des Elendsgeilen Zeitgenossen im Deutschsprachigen Raum untermauert. Wenn einem schon der eigene Job sowie der triste Alltag zuwider ist - weshalb macht man sich dann noch zusätzlich Gedanken über eine möglicherweise jede Sekunde eintretende Apokalypse?&lt;br /&gt;Brauchen wir das wirklich?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich denke mal, wenn ich die Antwort hierauf wüsste, wären viele Probleme gelöst. Vielleicht wäre einigen aber schon gedient, wenn sie ihr Geld das nächste Mal ganz einfach in das Micky Maus Magazin investieren würden. Was dort recherchiert und an die vermeintlich junge Leserschaft weitergegeben wird, kann man immer wissentschaftlich belegen, die Texte sind mindestens genauso "anspruchsvoll" wie in diesen Weltuntergangsgeplänkeln - und Donald Duck hat es bisher noch immer geschafft, meine Laune zu verbessern.&lt;br /&gt;Nun ja.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Herzlichst,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Fabian&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8813479682647615410-2688588565324362605?l=fabian-kremser.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://fabian-kremser.blogspot.com/feeds/2688588565324362605/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8813479682647615410&amp;postID=2688588565324362605' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8813479682647615410/posts/default/2688588565324362605'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8813479682647615410/posts/default/2688588565324362605'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://fabian-kremser.blogspot.com/2009/11/meine-meinung.html' title='Meine Meinung'/><author><name>Fabian Kremser</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06353037666239914578</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='30' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-0-LJKOx-R1k/TsTOP_qdFSI/AAAAAAAAAJA/jOLzigVnWPE/s220/going%2Bnuts%2B1.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8813479682647615410.post-7585207384498668102</id><published>2009-11-02T09:09:00.004+01:00</published><updated>2009-11-02T09:50:15.050+01:00</updated><title type='text'>Mein Herbst</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Es ist Montag, und wie in einem Garfield-Strip ist das Wetter alles andere als Nett. Ich habe mich in letzter Zeit öfters mal gefragt, weshalb der Montag denn so ein schlimmer Wochentag ist. Klar - eine neue Woche beginnt, nach dem Wochenende kommt wieder die Arbeit auf einen zu, nach den Ferien beginnt die Schule wieder an einem Montag... und so weiter.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Trotzdem bin ich der Ansicht, dass dies nicht unbedingt so sein müsste. Es gibt viele Menschen, die ihren Job nicht mögen oder sonst mit ihrem Leben unzufrieden sind und es liegt mir fern, jemandem mit wirklichen Problemen zu sagen, er solle positiv denken. Ich bin kein Psychiater und meine Pubertät liegt viel zu kurz zurück als dass ich vergessen hätte, wie ich selbst in solchen Situationen reagierte.&lt;br /&gt;Auch habe ich schon länger die Idee aufgegeben, dass es an mir wäre, die Welt zu verbessern - unter dem Strich sind viele Menschen nämlich gar nicht so unglücklich. Nur "leiden" sie an einer Charaktereigenschaft, über die auch ich verfüge und die mich nicht selten selbst aufregt: das Jammern. Ein chronisches Beschweren über alles und jenes. Und vor allem: ein unnötiges Beschweren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Grund dafür dürfte ganz einfach zu finden sein: es geht uns zu gut. Offenbar scheint der urbane Homo Sapiens nicht dafür geschaffen, fröhlich durchs Leben zu gehen - es muss immer etwas geben, worüber man sich beschweren kann. Dabei jammern wir hierzulande auf einem Niveau, über das uns jeder Sozialarbeiter beneidet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kennt ihr diese überaus eklige Situation, in der Ihr jemanden fragt: "wie geht es euch?", und Ihr bekommt gleich die ganze Litanei über Familienkrisen und so weiter serviert, wenn ihr eigentlich nur hören wolltet: "danke, gut, und dir?" Denn in 9 von 10 Fällen wäre das auch für einen selbst die richtige Antwort. Auch mir geht es persönlich hin und wieder mal so richtig dreckig, doch wenn ich dann kurz in mich gehe und überlege, ob das wirklich relevant ist für die Menschen, mit denen ich mich gerade unterhalte, so lautet die Antwort eigentlich immer: nein.&lt;br /&gt;Ich habe ein Dach über dem Kopf, genug zu essen (relativ - aber ich bin kein Massstab), eine funktionierende Heizung, vier Fahrräder und das Privileg, selbst am Montag gut gelaunt aufzustehen, weil ich mich auf das, was auf mich zukommt, freuen kann. Also eigentlich wirklich kein Grund zur Beschwerde.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Weshalb ich das hier schreibe? Nun, heute ist Montag, und für mich mehr oder minder der Beginn eines neuen Jahres.&lt;br /&gt;Irgendwo im Archiv dieses Blogs habe ich mich einmal darüber ausgelassen, wie dämlich ich Neujahrsvorsätze finde - wenn man etwas ändern möchte, sollte man damit nicht bis zum nächsten Kalendersprung warten.&lt;br /&gt;Heute beginne ich wieder mit dem Training für das nächste Jahr, und ich möchte das gerne mit dem Vorsatz verbinden, mich zukünftig nicht mehr so oft zu beschweren, denn: ich freue mich auf das, was kommt. Und vor allem: ich habe mich, wie die meisten Menschen, für meinen Job entschieden, und wenn es mal weh tut - naja, wenn ich ehrlich bin, mag ich das ja.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In diesem Sinne also: gutes Training. Und einen schönen Montag wünsche ich allen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Herzlichst,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Fabian&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8813479682647615410-7585207384498668102?l=fabian-kremser.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://fabian-kremser.blogspot.com/feeds/7585207384498668102/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8813479682647615410&amp;postID=7585207384498668102' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8813479682647615410/posts/default/7585207384498668102'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8813479682647615410/posts/default/7585207384498668102'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://fabian-kremser.blogspot.com/2009/11/mein-herbst.html' title='Mein Herbst'/><author><name>Fabian Kremser</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06353037666239914578</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='30' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-0-LJKOx-R1k/TsTOP_qdFSI/AAAAAAAAAJA/jOLzigVnWPE/s220/going%2Bnuts%2B1.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8813479682647615410.post-5314790236901409962</id><published>2009-10-11T09:24:00.010+02:00</published><updated>2009-10-11T10:26:56.079+02:00</updated><title type='text'>Diagnosen</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt;Nun ist sie also Geschichte, die Wettkampfsaison 2009. Nach einigen Wettkämpfen und Erlebnissen, die nicht ganz meiner Idealvorstellung entsprachen konnte ich am 4. Oktober das Jahr auf eine Weise abschliessen, wie ich sie jedem Athleten nur wünschen kann.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt;Der Ironman Switzerland war zunächst mein Saisonhöhepunkt. Ich trat an in eigentlich guter Form, nur - irgendwie klappte es nicht so ganz. Ich konnte zwar, verglichen mit anderen Rennen, in einigen schwierigen Situationen einen kühlen Kopf bewahren und mich so aufsdrei wirklich ernsthaften Krisen ziehen. Trotzdem war ich am Ende mit meiner Zeit von 9:29 Stunden nur vage zufrieden. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt;Nicht lange, und ich entschied mich für mehrere Dinge: einerseits gegen einen Start am Uster Triathlon, andererseits für einen Start an der Challenge Barcelona - einer weiteren Langdistanz. Bis anhin hatte ich mir eingeredet, dass ich vorerst mit einer Langdistanz pro Jahr bedient sei. Doch dann dachte ich mir: warum nicht?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt;Am 1. Oktober fuhr ich in den frühen Morgenstunden mit meiner Mutter los nach Süden - eine Jahreszeit, in der ich für gewöhnlich bereits die Beine hoch hielt. Im Gepäck war mein zwei Tage zuvor wieder funktionstüchtig gemachtes Rennrad (nach Locarno rissen mir ein Brems- und ein Schaltkabel - zum Glück NACH Locarno...) - das Training in den Wochen davor hatte spärlich und hauptsächlich auf dem Mountainbike stattgefunden. Kein Grund zur Panik, sagte ich mir - wenigstens war ich gut ausgeruht.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt;Nach zwei Tagen im Hotel war es dann am Sonntag Morgen soweit - das letzte und gleichzeitig schwerste Rennen des Jahres stand an. Ich war nervös wie noch vor keinem anderen Wettkampf und fragte mich selbst, warum das so war. Es war ja nicht meine erste Langdistanz. Doch dieses Mal kamen so viele neue Unbekannte Faktoren dazu, dass ich einfach nicht sagen konnte, was auf mich zukommen würde. Zum einen mal das Schwimmen im Meer. Dann die Küstenstrasse an der Costa Maresme, die entgegen meiner Erwartungen alles andere als flach war auf den ersten acht bis zehn Kilometern. Da es ein Kurs mit drei Runden war, würden wir insgesamt sechs mal durch die Hügel gejagt werden. Eine flache Marathonstrecke, Hitzeanfällig wie sonst nichts, für einmal Riegel und Gels von anderen herstellern als Powerbar (ich hatte meine Rationen, aber ob das reichen würde?)... jedes Mal, wenn ich mich selbst beruhigt hatte, kam die nächste Frage auf. Und ehe ich mich versah, stand ich mit etwa 50 anderen Pro-Athleten an der startlinie - ohne vorher im Wasser gewesen zu sein. Das Adrenalin pumpte, der Puls ging hoch - und dann nahm der Tag eine Wendung, mit der niemand gerechnet hatte und welche, wie ich denke, dieses Rennen für die nächsten Jahre im Voraus prägte.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt;Die Sonne war noch nicht aufgegangen, der Himmel färbte sich langsam rot - vor uns donnerte die Brandung auf den Strand. Wir warteten - als der Speaker eine Schweigeminute ausrief für Andreu Serra, der kurz vor dem Rennen zu Tode gekommen war. In der Wechselzone lagen Blumen vor seinem Radständer.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt;Von einem Moment auf den anderen war alles still - nur das Rauschen der Wellen war zu hören. Dann wurde klassische Musik gespielt, und Andreu's Trainingspartner warf Blumen ins Meer. Als es dann hiess: "one minute to the start", standen alle völlig still und zutiefst berührt an der Startlinie. Und irgendwie merkte man, dass sich alle verinnerlicht hatten: der Tag wird lange und hart. Kein Grund, sich gleich zu Beginn das Leben schwer zu machen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt;Dann ertönte das Startsignal, und wir waren unterwegs. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt;Nach etwa 1,5 Km merkte ich, dass mein ohnehin schon leicht maroder Neoprenanzug begann, unter den Armen zu scheuern - eine völlig neue Erfahrung im Salzwasser. Ich versuchte das zu ignorieren und konnte nach 53' aus dem Wasser steigen. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt;Ab ging es auf die Radstrecke, und was soll ich sagen - hier fühlte ich mich zuhause. Dass es ein heisser Tag werden würde war klar. Ich war schon immer in der ersten Reihe dabei wenn es darum ging, das Maul gross aufzureissen. Hitze mache mir nichts aus, da entfalte sich erst meine ganze Leistungsfähigkeit. Nur: Hitze in der Schweiz und Hitze an der Spanischen Küste, das sind zwei Paar Schuhe. Und so hatte ich endlich die Gelegenheit, diese Theorie auch zu beweisen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt;Das gelang mir ganz gut - ich fuhr den Radsplit meines Lebens! Die Hitze beflügelte mich und ich schaffte es abermals, ruhig zu bleiben in Situationen, die mich sonst aus der Ruhe gebracht hätten. Ich konnte genug essen und trinken, und zum ersten Mal auf einer Langdistanz hatte ich auch nach über 150 Kilometern noch das Gefühl, nicht überzockt zu haben. Nach 4:56 war für mich der Radsplit zu Ende - ich war fast 20 Minuten schneller als in Zürich, und das auf einer Strecke, die nicht wirklich leichter zu fahren war.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt;Leider hat alles Schöne irgendwann mal ein Ende, und bei mir war das nach zwei Kilometern auf der Laufstrecke. Ich flog aus dem Wechselzelt und fühlte mich grossartig - meine Beine taten nicht weh, waren nur etwas müde. Doch dann ging es los mit den Schmerzen. Ich hatte neue Schuhe an den Füssen, die ich zuvor zwar eingelaufen hatte - offenbar jedoch nicht genug. Nach vier Kilometern fing mein Magen an zu rebellieren, sodass ich notfallmässig die nächste Chemotoilette aufsuchen musste. (Toilette ist übertrieben - Sauna wäre eine bessere Bezeichnung.) Danach gab mein Bauch zwar Ruhe, doch ich war nicht mehr in der Lage, sauber aufzutreten. 2008 dachte ich, eine harte Zeit auf der Laufstrecke gehabt zu haben - hier, in Spanien, durfte ich feststellen, dass Zürich 2008 eigentlich gar nicht so schlimm war. Ich habe lange und viel an meinem Laufstil gearbeitet. Wenn man dann plötzlich einfach nicht mehr in der Lage ist, wie gewohnt aufzutreten und sich abzustossen, dann wird alles zur Improvisation. Ich fühlte mich etwa so elegant wie eine Ente mit Gehirnerschütterung. Hinzu kam, dass die dortigen Gels von einer Abscheulichkeit waren (Geschmacklich zumindest), dass mir so richtig schlecht wurde und ich nach der dritten Tube kapitulierte. Das ging ziemlich genau bis Kilometer 30 - dann erst wurde es besser. Immerhin - die letzten Kilometer konnte ich geniessen. Ich konnte wieder &lt;/span&gt;&lt;span style="font-style: italic;font-family:trebuchet ms;" &gt;rennen.&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt; Und ich dachte an all das Positive, was ich an diesem Tag bisher erleben durfte. An die gute Stimmung unter den Pro-Athleten, selbst auf der Strecke. An die nahezu perfekte Orgenisation. Das schöne Wetter. Wie gut ich mich auf dem Rad gefühlt hatte. Ich wusste nicht, wie lange ich schon unterwegs war, doch das verlor mehr und mehr an Bedeutung - ich wollte am Ende des Tages sagen können: "mehr war nicht drin". Und das würde mir gelingen!&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt;Als ich auf die Zielgerade einbog und mit den Leuten feiern wollte, sah ich zum ersten Mal die Uhr, und die zeigte 9:29 Stunden und zählend an...&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt;Für den Sprint reichte es noch. Ich würde NICHT nach 9:30 finishen. Also zog ich die letzten Register - und beendete dieses Rennen in 9:29:38 Stunden.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt;Natürlich: ich wollte die 9-Stunden-Grenze durchbrechen. Als ich vom Rad stieg und loslief, fühlte ich mich auch, als ob es klappen könnte. Dass dann der Marathon solch eine Tortur wurde - das war ein Fehler meinerseits (die Schuhe) und eine gute Portion Schicksal. Doch es beruhigt mich auch irgendwie. Ich bin zurück! Das Rennen war schneller, das Laufen viel härter als im letzten Jahr - und abermals blieb ich unter 9:30 Stunden. Und nächstes Jahr... da ist alles offen!&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt;Ich möchte mich bei allen bedanken, die mich in Spanien unterstützt haben. Auf der Strecke ist man als Athlet zwar alleine, doch keiner bringt seine Leistung, wenn er nicht Menschen im Rücken hat, die ihn unterstützen, an ihn glauben und ihn durch die harten Passagen tragen. Danke!&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt;Mein besonderer Dank und Respekt geht an den Trainingspartner von Andreu Serra, dessen Namen leider niemand auf dem Platz wusste. Er hat sein ganzes Rennen seinem Freund gewidmet. Er trug Blumen über die Ziellinie und ehrte damit seinen Partner auf eine Weise, vor der wir uns nur verneigen können. Diese erste Challenge Barcelona wurde von diesen beiden Triathleten geprägt, und soweit es mich betrifft - dies wird das Rennen von Andreu Serra bleiben. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt;Herzlichst,&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt;Fabian&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8813479682647615410-5314790236901409962?l=fabian-kremser.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://fabian-kremser.blogspot.com/feeds/5314790236901409962/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8813479682647615410&amp;postID=5314790236901409962' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8813479682647615410/posts/default/5314790236901409962'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8813479682647615410/posts/default/5314790236901409962'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://fabian-kremser.blogspot.com/2009/10/diagnosen.html' title='Diagnosen'/><author><name>Fabian Kremser</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06353037666239914578</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='30' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-0-LJKOx-R1k/TsTOP_qdFSI/AAAAAAAAAJA/jOLzigVnWPE/s220/going%2Bnuts%2B1.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8813479682647615410.post-9042990129655804791</id><published>2009-09-30T11:23:00.003+02:00</published><updated>2009-09-30T11:39:56.749+02:00</updated><title type='text'>Prognosen</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Es ist noch gar nicht so lange her, dass wir laut Kalender endlich den Sommer begrüssen durften. Ich bin der Ansicht, dass wir dieses Jahr wirklich verwöhnt wurden, was Sonnenschein und Temperaturen betrifft - zumindest im Vergleich zum letzten Jahr. Wirklich - vom Mai bis jetzt, Ende September, konnte man praktisch immer im kurzen Trikot trainieren, was die Lebens- beziehungsweise Trainingsqualität ordentlich steigert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Derzeit blicke ich auf eine Saison zurück, die nicht gerade ein Highlight, sicher jedoch nicht schlecht war. Das letzte vergleichbare Jahr war 2006 - mein erstes Jahr als lizenzierter Pro-Athlet auf der Langdistanz.&lt;br /&gt;Dieses Jahr fühlte ich auch auf der kurzen Distanz endlich wieder den gewohnten Druck. Der Ironman stellte mich nicht wirklich zufrieden, da ich mir mehr erhofft hatte - oder weniger, wenn man die Endzeit ansieht.&lt;br /&gt;Doch dann kam die "Wende" - neuer Lungenarzt, neue Diagnose, neue Dosierung der Medikamente. Nach zwei Wochen praktisch ohne Medikation konnte ich in Locarno meine ehemalige Bestzeit von 4:11 Stunden um ganze sieben Minuten nach unten drücken und das, obwohl mir auf dem Rad die Kette 'raussprang und ich auf der Laufstrecke mit leichter Atemnot zu kämpfen hatte.&lt;br /&gt;Es lief gut. Ich war zufrieden mit dem Wettkampf und fühlte mich gut vorbereitet für den noch ausstehenden Saison-Abschluss in Barcelona.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Morgen früh geht es los - ich werde mit dem Auto durch Frankreich fahren und in Pineda de Mar absteigen, etwa einen Kilometer vom Austragungsort Calella entfernt.&lt;br /&gt;Die letzten Tage waren alles andere als eine optimale Vorbereitung - da ich die meiste Zeit mit meiner Band "Sláinte" im Tonstudio verbrachte, kam das Training natürlich zu kurz. Klar - so nahe am Wettkampf lässt sich an der Endform nichts mehr machen, doch fürs gewissen wäre es schon beruhigend gewesen, die eine oder andere Stunde im Sattel verbracht zu haben. Der mentale Stress tat sein übriges - und alles in allem macht es sehr schwer, eine Prognose für die Challenge zu stellen.&lt;br /&gt;Ich weiss nicht, was auf mich zukommen wird in Spanien. Vielleicht klappt alles, und mir gelingt ein fantastisches Rennen. Das hoffe ich.&lt;br /&gt;Mein persönliches Ziel ist es, bei dem Rennen alles zu geben, was ich habe. Die Saison mit einem Rennen abzuschliessen, von dem ich am Ende sagen kann: das war das Maximum. Mehr ging nicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich wünsche allen einen guten Saisonausklang - sei dies beim wohl verdienten Bier im Garten oder bei der Reise nach Hawaii. Der Winter kommt schnell genug, die nächste Saison schleicht sich bereits an. Geniesst die Zeit, die ihr völlig stressfrei an der Sonne verbringen könnt, ohne zu frieren! Ich freue mich auf ein schnelles und hartes Rennen in Calella und werde mich von dort wieder melden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Herzlichst,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Fabian&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8813479682647615410-9042990129655804791?l=fabian-kremser.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://fabian-kremser.blogspot.com/feeds/9042990129655804791/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8813479682647615410&amp;postID=9042990129655804791' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8813479682647615410/posts/default/9042990129655804791'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8813479682647615410/posts/default/9042990129655804791'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://fabian-kremser.blogspot.com/2009/09/prognosen.html' title='Prognosen'/><author><name>Fabian Kremser</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06353037666239914578</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='30' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-0-LJKOx-R1k/TsTOP_qdFSI/AAAAAAAAAJA/jOLzigVnWPE/s220/going%2Bnuts%2B1.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8813479682647615410.post-5734424510417355090</id><published>2009-09-02T08:46:00.004+02:00</published><updated>2009-09-02T09:19:42.489+02:00</updated><title type='text'>Experimente</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify; font-family: trebuchet ms;"&gt;Im Sport gibt es viele Dinge, die nicht ganz perfekt laufen. Fairness im Wettkampf ist ein Stichwort mit welchem man stundenlange Debatten auslösen kann.&lt;br /&gt;Ich betrachte mich selbst als einen tendenziell sehr fairen Athleten. Nur "tendenziell" deshalb, weil man nicht wirklich kontrollieren kann, wem man beim Schwimmstart nun eins überbrät. Weil es praktisch unmöglich ist, am Verpflegungsstand nur eine der gleich drei entgegengestreckten Geltuben zu erwischen und somit andere zu berücksichtigen. Weil es manchmal einfach nur blöde ist, selbst "fair" (das heisst, alleine und ganz ohne Windschatten) zu fahren, wenn linker Hand Pulks mit dreissig, vierzig Athleten Rad an Rad an einem vorbeiziehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Seit meiner Kindheit kämpfe ich mit einem Problem, welches im Sport, gerade im Spitzensport, oft als Vorwand, als Mittel zum Zweck missbraucht wird: ich bin Asthmatiker.&lt;br /&gt;Wurde in früheren Jahren noch versucht, dieser Krankheit mit Homöopathie Herr zu werden (was mir schlaflose Nächte, eine Allergie gegen Schafswolle und die Prophezeiung einbrachte, niemals in meinem Leben Sport treiben zu können ohne mich umzubringen), fand auch ich vor unterdessen über zehn Jahren zur Schulmedizin. Und nicht lange darauf zum Sport.&lt;br /&gt;Nur: Seither bin ich, mal mehr, mal weniger, darauf angewiesen, Medikamente zu mir zu nehmen, die, wie man so schön sagt, auf der schwarzen Liste stehen.&lt;br /&gt;Es verstand sich für mich von selbst, dass diese Medikation bei den diversen Sportverbänden wie Swiss Olympic oder dem Tri Austria gemeldet wurde. So füllte ich jedes Jahr die entsprechenden Formulare der Anti-Doping-Gesellschaften aus und wurde registriert. Nur: da meine Medikamente in eine Sparte fielen, wo man von "vereinfachtem Verfahren" sprach (oder zu Deutsch: Doktor unterschreibt's, bewilligt wird's), wurde mir sehr bald klar - so ein Wisch mit der unterschriebenen Bewilligung sagt gar nichts aus. Praktisch jeder, der das wollte, bekam den Stempel des Okay auf die Verwendung von Medikamenten, welche die Lungenfunktion unterstützen - und noch weitaus mehr. Das traurige an der Sache ist, dass mir mehr als nur ein Athlet dies bestätigten - ohne dabei rot anzulaufen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch offenbar ist damit nun schluss. Ab diesem Jahr, also 2009, reicht es nicht mehr, sich vom Arzt ein Mittelchen verschreiben zu lassen - man muss seine Krankheit per vorgeschriebenem Test nachweisen. Das heisst, ein Athlet der unter "Leistungsasthma" leidet (also Atemnot, welche sich bei Belastungen einstellt), wird auf einen Ergometer geklemmt und muss sich dort unter ärztlicher Aufsicht so richtig die Kante geben, bevor irgend etwas bewilligt wird. Bei akuten Permanent-Asthmatikern (somit auch bei mir) wird ein Methacholin-Test gefordert - ein Lungenfunktionstest mit anschliessender Inhalation von Asthma-provozierenden Stoffen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gestern war es für mich so weit - ich hatte meinen Test. Eine Woche zuvor "durfte" ich die Medikation gänzlich absetzen, und dann wurde gemessen.&lt;br /&gt;Ich habe mich selten in meinem Leben so unwohl gefühlt wie in dieser Kabine - bereits nach der dritten Abgabe des Methacholins musste der Test abgebrochen werden, weil meine Lungenfunktion auf weit unter 80% des Standards gefallen war. Die Nachwirkungen merke ich auch noch heute, am Morgen danach, und wenn ich mich an meinen letzten solchen Test erinnere, dann wird es auch noch ein Weilchen dauern, bis ich wieder voll einsatzfähig bin. Mein Asthma ist leider noch immer vollkommen real - doch dank dem Sport fällt es mir zunehmend leichter, diese Krankheit zu kontrollieren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Für mich heisst das konkret: Locarno wird ein Experiment. Ich möchte auch weiterhin nicht von meiner Schiene abweichen und werde den Wettkampf stattdessen ohne Medikation angehen - die wird erst wieder eingesetzt, wenn das Methacholin vollständig ausgeschafft ist.&lt;br /&gt;Im Hinblick auf meine Ambitionen an der Challenge Barcelona ist es mir wichtig, von selbst wieder vollends zu genesen - auch wenn das heisst, am Sonntag anderen den Vortritt zu lassen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doping im Triathlon ist, wie überall, unterdessen leider definitiv ein Thema. Und während die meisten der Top-Athleten so gut kontrolliert werden, dass die Nationalen Dopingagenturen sogar bescheid wissen, wenn mal ein Aspirin genommen wird, so beginnen mehr und mehr Breitensportler damit, Medikamente zu missbrauchen um ihre Leistung zu erhöhen. Dies ist leider weder eine Frustaussage meinerseits noch eine Düstere Legende, sondern eine Tatsache, über die man nicht hinwegsehen darf.&lt;br /&gt;Die WADA (World Anti Doping Agency) unternimmt immer wieder neue Schritte, um das zu verhindern (die oben genannten Anpassungen der Bestimmungen bezüglich Anti-Asthmatiker waren ein solcher Schritt), doch am Ende liegt die Verantwortung vor allem bei uns: den Athleten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Darum mein Appell an euch da draussen: bleibt fair. Macht einmal einen Abstecher auf die entsprechenden Seiten im Internet, lest die Wettkampfregeln durch - und freut euch, wenn ihr einen Wettkampf aus eigener Kraft beendet habt. Denn darum geht es doch schliesslich, oder?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;www.antidoping.ch - die Anti-Doping-Gesellschaft der Schweiz&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;www.nada.at - die Nationale Anti Doping Agentur Österreich&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;http://www.wada-ama.org/en/ - die World Anti Doping Agency&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Herzlichst,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Fabian&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8813479682647615410-5734424510417355090?l=fabian-kremser.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://fabian-kremser.blogspot.com/feeds/5734424510417355090/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8813479682647615410&amp;postID=5734424510417355090' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8813479682647615410/posts/default/5734424510417355090'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8813479682647615410/posts/default/5734424510417355090'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://fabian-kremser.blogspot.com/2009/09/experimente.html' title='Experimente'/><author><name>Fabian Kremser</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06353037666239914578</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='30' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-0-LJKOx-R1k/TsTOP_qdFSI/AAAAAAAAAJA/jOLzigVnWPE/s220/going%2Bnuts%2B1.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8813479682647615410.post-4032457330260259143</id><published>2009-08-11T10:04:00.004+02:00</published><updated>2009-08-11T10:11:28.686+02:00</updated><title type='text'>Entscheidungen II</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify; font-family: trebuchet ms;"&gt;Es ist vollbracht - ich stehe auf der Startliste zur Challenge in Barcelona. Das heisst, am 4. Oktober 2009 werde ich zum ersten Mal in meinem Leben zu einer zweiten Langdistanz innerhalb eines Jahres antreten. Ich freue mich sehr auf diese Erfahrung und habe vieles vor für dieses Rennen.&lt;br /&gt;Zeitgleich heisst es aber auch, dass der Zeit- und Trainingsplan bis im September etwas umgestellt werden muss.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So habe ich mich entschieden, dieses Jahr auf den Start am Uster Triathlon zu verzichten. Der Grund ist der, dass sich dieses Wochenende noch in einem Zeitraum befindet, in welchem ich intensives Training für Bacelona setzen sollte. Da sich nun alles nicht auf Locarno konzentriert, sondern auf einen Termin gut einen Monat später, verschiebt sich die ganze Periodisierung nach hinten. Zu Deutsch: Locarno wird der Startschuss zur Endphase im Training für die Challenge am 4. Oktober sein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ausserdem möchte ich an dem Wochenende in Uster die Chance wahrnehmen, anderen Athleten einmal beim Wettkampf zuzusehen und sie anzufeuern - seit Jahren war ich an diesem Wettkampf am Start und freue mich nun darauf, heuer einmal als Zuschauer vor Ort zu sein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Herzlichst,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Fabian&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8813479682647615410-4032457330260259143?l=fabian-kremser.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://fabian-kremser.blogspot.com/feeds/4032457330260259143/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8813479682647615410&amp;postID=4032457330260259143' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8813479682647615410/posts/default/4032457330260259143'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8813479682647615410/posts/default/4032457330260259143'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://fabian-kremser.blogspot.com/2009/08/entscheidungen-ii.html' title='Entscheidungen II'/><author><name>Fabian Kremser</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06353037666239914578</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='30' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-0-LJKOx-R1k/TsTOP_qdFSI/AAAAAAAAAJA/jOLzigVnWPE/s220/going%2Bnuts%2B1.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8813479682647615410.post-8608059881518802539</id><published>2009-08-05T08:17:00.003+02:00</published><updated>2009-08-05T09:11:18.404+02:00</updated><title type='text'>Entscheidungen</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify; font-family: trebuchet ms;"&gt;Der Ironman Switzerland 2009 ist Geschichte. Es war kein schlechtes Rennen, doch es hinterliess bei mir nicht unbedingt den Geschmack von Gummibärchen und Eiscrème.&lt;br /&gt;Anschliessend galt es, mit Frust und aufkommendem Selbstmitleid fertig zu werden - und den Rest der Saison zu planen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nahe liegend war es, den Fokus schnell auf ein neues Rennen zu legen - Locarno war da die erste und logischste Wahl. Ein Rennen, das mir schon immer gepasst hatte - viel Schwimmen, im Vergleich dazu wenig Rad und eine gute Laufstrecke. Ein Saison-Abschluss mit grossem Motivationspotential.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Allerdings merkte ich schon bald, dass mir das nicht reichte. Seit Jahren schon sieht respektive sah meine Wettkampfsaison in etwa gleich aus: Saisonstart mit dem Halbmarathon in Winterthur, dann Triathlon in Zug, Zürich, Uster und Locarno, je nach dem noch ein Lauf - und fertig.&lt;br /&gt;All diese Wettkämpfe haben ihren eigenen Reiz und ich mag sie gerne. Doch unterdessen kenne ich jede einzelne Wechelszone in- und auswendig. Ich weiss, wann, wie und wo ich welchen Handgriff mache - und werde dabei gerade in der vierten Disziplin immer etwas langsamer, wie mir scheint. Irgendwie fehlt der Reiz des Neuen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Während der letzten Woche stiess ich dann auf die "Challenge" in Barcelona - ein Konkurrenzwettkampf zur Weltweiten Ironman-Serie. Ein Wettkampf über die volle Langdistanz (also 3,8 Km schwimmen, 180 Km Rad fahren und 42,2 Km laufen), der am 4. Oktober dieses Jahr in Calella nahe Barcelona über die Bühne geht. Ein Rennen in Spanien also - einem Land, das ich bisher nur aus Trainingslagern und Ferien kannte.&lt;br /&gt;Wie ich dann die Streckenpläne ansah, keimte in mir die Idee, dass es vielleicht gerade richtig wäre, einmal alle "Traditionen" über den Haufen zu werfen und mich entgegen meiner bisherigen Prinzipien doch nochmals im gleichen Jahr auf eine zweite Langdistanz vorzubereiten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Da ich mich selbst ganz gerne als ansatzweise vernünftig ansehe (soweit man bei diesem Sport überhaupt von Vernunft reden kann), schlief ich nochmals zwei Nächte über diese Idee. Als dann meine Euphorie noch immer ungebrochen war, entschied ich mich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich werde am 4. Oktober in Calella an den Start gehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich informierte also meinen Coach Olivier Bernhard von meinem Vorhaben, er unterstützte die Idee - und passte mir meinen Trainingsplan sofort auf die neue Herausforderung an.&lt;br /&gt;Für mich heisst das jetzt: nichts mit Saisonausklang in Locarno. Ich werde dieses Rennen zwar fahren, auch mit den gleichen Zielen wie bisher - doch es wird "nur" eine weitere Stufe der Vorbereitung auf das Rennen in Barcelona sein. Dort möchte ich nochmals Vollgas geben und die Saison 2009 mit einem Top-Resultat abschliessen!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Herzlichst,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Fabian&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8813479682647615410-8608059881518802539?l=fabian-kremser.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://fabian-kremser.blogspot.com/feeds/8608059881518802539/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8813479682647615410&amp;postID=8608059881518802539' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8813479682647615410/posts/default/8608059881518802539'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8813479682647615410/posts/default/8608059881518802539'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://fabian-kremser.blogspot.com/2009/08/entscheidungen.html' title='Entscheidungen'/><author><name>Fabian Kremser</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06353037666239914578</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='30' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-0-LJKOx-R1k/TsTOP_qdFSI/AAAAAAAAAJA/jOLzigVnWPE/s220/going%2Bnuts%2B1.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8813479682647615410.post-4024327363370162182</id><published>2009-08-01T10:00:00.003+02:00</published><updated>2009-08-01T11:08:20.104+02:00</updated><title type='text'>Ironman und...</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify; font-family: trebuchet ms;"&gt;Es ist nun gut drei Wochen her, seit der Ironman Switzerland in Zürich über die Bühne ging. Zeit also für einen Bericht!&lt;br /&gt;Dass dieser nicht eher kam, hat seine Gründe. Nach einem Ironman durchläuft man in der Regel so ziemlich alle Stadien der psychischen Zustände, und bis sich das beruhigt hat, ist es praktisch unmöglich, neutral über das Rennen zu berichten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was lässt sich über den Wettkampf sagen?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es war ein gutes, hartes Rennen. Das Wetter war nach meinen Massstäben nicht perfekt, aber mal ehrlich - dass wir hier in der Schweiz tatsächlich mal über 30°C im Schatten bei Windstille haben, ist eher selten und war auch nicht zu erwarten. Es war wärmer als im letzten Jahr, und das allein zählte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich hatte meine Ziele, Träume und Wünsche für diesen Wettkampf und ging gut vorbereitet ins Rennen. Der Schwimmstart verlief perfekt - ruhiges Wasser, der Helikopter wie immer eindrucksvoll direkt über uns - ein langer Tag hatte begonnen. Ich heftete mich schnell an die Spitzengruppe und konnte dort ein gutes Tempo halten.&lt;br /&gt;Dass ich meine angestrebte Zeit von unter 50 Minuten nicht erreichen konnte, hatte ich am Ende meinem eigenen Fehler zu verdanken: in der ganzen Euphorie schwamm ich im "Kielwasser" eines anderen Athleten, der auf der zweiten Runde allerdings auf einmal in die falsche Richtung schwamm. So machte ich zusätzliche Meter, die nicht notwendig gewesen wären. Mit einer Schwimmzeit von etwas über 52 Minuten bin ich allerdings nicht unzufrieden - ich weiss nun, dass ich in den vorderen Rängen mitreden kann, wenn es um die erste Disziplin geht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Beim ersten Wechsel nahm ich mir, anders als im letzten Jahr, kurz die Zeit, auf das Wetter zu achten. Es regnete leicht und war nicht sonderlich warm - Ein zusätzliches Radtrikot sowie Ärmlinge waren also angesagt. Auch wenn mich das etwa eine Minute extra kostete - dieses Jahr fror ich nicht mehr als unbedingt notwendig.&lt;br /&gt;Die erste Runde auf dem Fahrrad verlief zu 100% nach meinem Zeitplan - ich fand mein Tempo, konnte den Rhythmus halten und auch bergauf sehr regelmässig fahren.&lt;br /&gt;Der Hammer kam auf der zweiten Runde, nach insgesamt etwa 120 Km. Ich hatte bis zu diesem Zeitpunkt sehr wenig Energieriegel gegessen und mich fast nur von Gels ernährt - das waren wohl zu viel, wie ich bald merkte. Plötzlich wurde mir schlecht, und zwar wie selten zuvor. Mir wurde schwindlig, ich begann, auf dem Rad zu schwanken. Ich sah mich schon am Strassenrand die Rabatten düngen - aber irgendwie ging es weiter.&lt;br /&gt;Ich wurde sehr oft überholt auf den nächsten Kilometern und fühlte mich sehr schlecht. Irgendwann kam dann Remo Stirnimann, der wie ich für das Team Tempo-Sport olivierbernhard unterwegs ist, an mir vorbei. Von ihm erhielt ich einen Energieriegel, und die etwas festere Nahrung war offenbar genau das Richtige. Mit jeder Minute ging es mir besser, ich konnte das Tempo wieder aufnehmen und auch die zweite Runde gut zu Ende fahren. Doch der Schaden war bereits entstanden - ich hatte viel Zeit verloren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie ich dann vom Rad stieg, ging es mir wohl so wie vielen anderen auch: ich fragte mich, wie ich jetzt noch einen Marathon laufen wollte. Doch siehe da: wie ich aus der Wechselzone kam, spielten meine Beine perfekt mit. Ich fand meinen Rhythmus sehr schnell und konnte ohne jegliche Schmerzen die erste Runde laufen.&lt;br /&gt;Doch dann kam der Hammer erneut: mir wurde abermals schlecht, und diesmal wusste ich nicht, woher die erneute Übelkeit kam. Ich schaffte es aber, die Ruhe zu bewahren und auch den Laufrhythmus aufrecht zu erhalten. Mein Coach Olivier Bernhard war gleich am Anfang der Laufrunde an der Strecke - er konnte mich motivieren, es doch noch einmal mit den Gels zu versuchen. Und es klappte ein zweites Mal: ich konnte mich fangen und das Tempo wieder forcieren. Die nächsten beiden Runden konnte ich endlich ein gutes Tempo laufen - bis dann am Ende der dritten Runde eine weitere kleine Krise dazukam. Doch dieses Mal blieb ich gleich von Beginn an ruhig, konzentrierte mich und lief einfach weiter - ein drittes Mal ging die Rechnung auf.&lt;br /&gt;Nach 9:29 Stunden lief ich dann über die Ziellinie und war im ersten Moment einfach nur froh, es A) ins Ziel geschafft zu haben und B) unter der 9:30-Stunden-Marke geblieben zu sein. Wenn auch nur knapp.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und dann kam, wie gleich zu Beginn gesagt, das Gefühlschaos. Im ersten Augenblick war ich euphorisch und einfach nur glücklich. Wie dann im Laufe des nächsten Tages die Schmerzen immer schlimmer wurden, kam die Ernüchterung: ich hatte mein Ziel nicht erreicht. Ich wollte schneller sein, und zwar massiv.&lt;br /&gt;Dieser Zustand hielt wieder eine Weile an. "Die Gute Zeit vergisst man in der Schlechten" - ich wurde zum Ansichtsbeispiel.&lt;br /&gt;Wenn man schlaflose Nächte hat, weil man jedes mal, wenn man sich umdreht, von Schmerzen geweckt wird, wenn die Verdauung nicht mehr mitmacht und die Laune im Eimer ist - dann fällt es einem zunehmend schwer, noch etwas positives am Rennen zu finden.&lt;br /&gt;Nun, da die Schmerzen der Vergangenheit (und der Zukunft!) angehören, kann ich das Rennen auch auf andere Weise Revue passieren lassen und sagen: doch, es gab sehr viele positive Dinge an diesem Tag. Zum Beispiel meine Einbrüche - ich schaffte es drei Mal, mich wieder aus zum Teil wirklich schweren Krisen zu arbeiten. Indem ich die Ruhe und einen kühlen Kopf bewahrte, das anwendete, was ich in den letzten Jahren gelernt hatte und nicht in Panik geriet. Dies waren Momente, in denen ich mich auch als Pro-Athlet fühlen konnte. Das Gefühl, den Marathon am Ende mehr oder minder schmerzfrei zu laufen, einfach, weil der Körper auf die Strapaze vorbereitet war - das war eine tolle Sache. Und es gab noch mehr Dinge, teilweise kleine, im ersten Moment eher unbedeutende, die mich am Ende jedoch positiv auf das Rennen stimmen und mich auf das nächste Jahr in freudige Erwartung versetzen. Und auch in der Meinung bekräftigen, dass nächstes Jahr eine 9 zum Beginn der Endzeit einfach nicht mehr passieren wird...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich möchte mich ganz herzlich bei all jenen bedanken, die mich an diesem Tag und auch auf dem Weg dorthin begleitet haben:&lt;br /&gt;Bei meiner Familie, die mich unterstützt und ohne die all dies gar nicht möglich wäre.&lt;br /&gt;Bei Sarah Baumgartner - für die Hilfe auf der Strecke, fürs zurechtrücken des Kopfes nach dem Rennen und überhaupt.&lt;br /&gt;Bei Olivier Bernhard und Reto Brändli - für die Hilfe, die Unterstützung, die vielen lehrreichen Tipps und Tricks und einfach für die Freundschaft.&lt;br /&gt;Beim gesamten Team Tempo-Sport - für die gute Stimmung im Team und den tollen Wettkampf-"Spirit"!&lt;br /&gt;Bei René Kuster, Marcel Kamm, Max Wiessmann und der ganzen Bande von Tempo-Sport in Thalwil - für die Hilfe, das tolle Material und die Unterstützung.&lt;br /&gt;Bei GnL - für die Erfindung des besten Schuhs der Welt!&lt;br /&gt;Bei Dominik Stadelmann - fürs Ausleihen der Räder, ohne die ich das Rennen wohl so nicht hätte fahren können.&lt;br /&gt;Bei Remo Stirnimann - für den PowerBar auf der Strecke, der mir wohl den Tag rettete.&lt;br /&gt;Bei Karin Schwarz - für die Unterstützung und die Freundschaft und allem, was sie für mich tut.&lt;br /&gt;Bei Heiner Blattmann - fürs Anfeuern auf der Strecke, die Freundschaft und die Unterstützung, die er mir gibt, seit ich mit diesem schönen Sport angefangen habe.&lt;br /&gt;Bei Sandro Brunner und Corinne Würmli - fürs Anfeuern, für das gemeinsame Training und die Freundschaft.&lt;br /&gt;Bei Isabelle Portmann und Damian Würmli - für die gemeinsamen Trainings, das Vertrauen in meine Schwimmprogramme und die Freundschaft, die Hilfe und die gute Zeit, die wir haben.&lt;br /&gt;Beim wirklich besten und zeitweise auch lautesten Fanclub der Welt - MEINEM!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zum Schluss möchte ich mich auch bei all jenen bedanken, die ich hier nicht aufgeschrieben habe, die aber genau wissen, dass sie auf dieser Liste stehen - ich freue mich auf die nächsten Rennen!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Herzlichst,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Fabian&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8813479682647615410-4024327363370162182?l=fabian-kremser.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://fabian-kremser.blogspot.com/feeds/4024327363370162182/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8813479682647615410&amp;postID=4024327363370162182' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8813479682647615410/posts/default/4024327363370162182'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8813479682647615410/posts/default/4024327363370162182'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://fabian-kremser.blogspot.com/2009/08/ironman-und.html' title='Ironman und...'/><author><name>Fabian Kremser</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06353037666239914578</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='30' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-0-LJKOx-R1k/TsTOP_qdFSI/AAAAAAAAAJA/jOLzigVnWPE/s220/going%2Bnuts%2B1.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8813479682647615410.post-7251797864634516961</id><published>2009-07-06T09:33:00.004+02:00</published><updated>2009-07-06T10:14:45.175+02:00</updated><title type='text'>Race Week I</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Es ist so weit. Die "Race Week", also die Woche vor dem Ironman, hat angefangen. Das ist die eine Woche, in der man an der Form nicht mehr verbessern, aber doch einiges runieren kann. Mit einer Erkältung zum Beispiel. Oder ähnlichem.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: trebuchet ms; text-align: justify;"&gt;Das heisst also, dass die Erholung und die Gesundheit in dieser Woche im Vordergrund stehen. Ruhetage, lockere Trainingseinheiten, regelmässiges Essen, viel Schlaf.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Diese Woche ist immer etwas besonderes. Man fragt sich natürlich, ob man genügend trainiert hat. Ob das Material gut ist. Ob das Wetter gut wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was kann man dagegen tun? Meistens reden wir uns alle selbst ein, dass wir völlig cool sind und dass uns all das kalt lässt, aber mal ehrlich: in uns kocht es.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich habe mir vor einigen Jahren ein sehr schönes Buch gekauft, das "Hagakure". Dieser alte Verhaltens- und Lebenskodex der Japanischen Samurai ist zwar nicht eins zu eins in unsere Zeit zu übertragen. Dennoch gibt es viele Dinge, die man sich zu Herzen nehmen kann und wie ich finde, auch sollte. Es geht dabei um einfache Verhaltensregeln, die alltägliche Dinge wie Respekt vor anderen Menschen und den zwischenmenschlichen Umgang betreffen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auch steht dort: "Dinge von grosser Bedeutung sollten mit Leichtigkeit angegangen werden."&lt;br /&gt;Es ist natürlich jedem selbst überlassen, das zu interpretieren. Es gibt einen weiteren Merksatz aus den Buddhistischen Lehren: "Wenn ein Problem gelöst werden kann, ist es Zwecklos, sich Gedanken zu machen. Kann es nicht gelöst werden, sind Gedanken auch nicht gut."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich interpretiere das so: der Ironman kommt näher, und anstatt uns Sorgen zu machen um Dinge wie Form und Equipment, sollten wir uns freuen auf das, was kommt: eine Reise, welche jede und jeden am Ende des Tages weiter gebracht hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_AKHIimVs1aA/SlGyRNEZF_I/AAAAAAAAAGA/SswgeHFhXfY/s1600-h/body_by_tri_triathlon_shirt-p235957310231418335tdh0_210.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 210px; height: 210px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_AKHIimVs1aA/SlGyRNEZF_I/AAAAAAAAAGA/SswgeHFhXfY/s400/body_by_tri_triathlon_shirt-p235957310231418335tdh0_210.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5355257440555833330" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Ich freue mich auf das diesjährige Rennen!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Herzlichst,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Fabian&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8813479682647615410-7251797864634516961?l=fabian-kremser.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://fabian-kremser.blogspot.com/feeds/7251797864634516961/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8813479682647615410&amp;postID=7251797864634516961' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8813479682647615410/posts/default/7251797864634516961'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8813479682647615410/posts/default/7251797864634516961'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://fabian-kremser.blogspot.com/2009/07/race-week-i.html' title='Race Week I'/><author><name>Fabian Kremser</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06353037666239914578</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='30' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-0-LJKOx-R1k/TsTOP_qdFSI/AAAAAAAAAJA/jOLzigVnWPE/s220/going%2Bnuts%2B1.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_AKHIimVs1aA/SlGyRNEZF_I/AAAAAAAAAGA/SswgeHFhXfY/s72-c/body_by_tri_triathlon_shirt-p235957310231418335tdh0_210.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8813479682647615410.post-2929739807932162085</id><published>2009-06-27T10:05:00.003+02:00</published><updated>2009-06-27T10:19:38.585+02:00</updated><title type='text'>Antworten</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt;Vor kurzem wurde ich einmal mehr gefragt, was ich dieses Jahr vom Ironman erwarte. Klar, dass man sich so seine Gedanken macht über persönliche Ziele, realistische sowie unrealistische. Das Problem bei diesen Überlegungen ist nur, dass sie stets so beginnen: Ja, wenn... &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt;Wenn alles gut geht. Wenn das Wetter mitspielt. Wenn ich gesund bleibe. Wenn dies und das und jenes sowieso. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt;In den letzten jahren durfte ich lernen, dass dies nicht die richtige Art ist, an so ein Rennen heranzutreten. Denn unausweichlich kommt dann nach dem Wettkampf das Wörtchen "Warum". Warum hat es geregnet? Warum habe ich das Wetter unterschätzt? Warum dies und das - und jenes sowieso?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt;Der Zufall wollte es, dass mir vor ein paar Tagen ein Zitat vorgelesen wurde, welches meine diesjährigen Ziele und Erwartungen, sowie auch die Art und Weise, mit der ich an den Ironman 2009 herangehen möchte, sehr gut auf den Punkt bringt:&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt;&gt;&gt;Life should NOT be a journey to the grave with the intention of arriving safely in an attractive and preserved body, but rather to skid in sideways - Chardonnay in one hand, chocolate in the other, body thoroughly used up - totally worn out and screaming "WOO HOO, What A Ride!"&lt;&lt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt;Noch knapp zwei Wochen. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt;Herzlichst,&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt;Fabian&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8813479682647615410-2929739807932162085?l=fabian-kremser.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://fabian-kremser.blogspot.com/feeds/2929739807932162085/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8813479682647615410&amp;postID=2929739807932162085' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8813479682647615410/posts/default/2929739807932162085'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8813479682647615410/posts/default/2929739807932162085'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://fabian-kremser.blogspot.com/2009/06/antworten.html' title='Antworten'/><author><name>Fabian Kremser</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06353037666239914578</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='30' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-0-LJKOx-R1k/TsTOP_qdFSI/AAAAAAAAAJA/jOLzigVnWPE/s220/going%2Bnuts%2B1.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8813479682647615410.post-8634251671912411822</id><published>2009-06-24T08:08:00.002+02:00</published><updated>2009-06-24T08:26:39.728+02:00</updated><title type='text'>Unruhen</title><content type='html'>Der Ironman kommt immer näher, und mit der sehr anstrengenden Endphase kommen mehrere Fragen auf, die man sich unwillkürlich stellt, obwohl man es nicht möchte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zum Beispiel:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;War das Training ausreichend und gut genug (der Klassiker)?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wird das Wetter gut?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Geht der Ernährungsplan auf?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schaffe ich es, mich in den letzten Wochen nicht zu erkälten?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wird das neue Material halten, was es verspricht?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bin ich in der Lage, all die nervigen Dinge neben dem Sport aus meinem Kopf zu verbannen, bis das Rennen vorbei ist?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kann ich mich auf nur eine Sache konzentrieren, während mich so viel anderes beschäftigt?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Werde ich den Wecker am Rennmorgen hören?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wo hin mit meiner Angst, die mir in der Rennwoche regelmässig den Schlaf raubt?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Fragen über Fragen. Und die Antwort?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich weiss es nicht. Ich werde es sehen. Spätestens am 12. Juli, um 6:55 Uhr.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8813479682647615410-8634251671912411822?l=fabian-kremser.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://fabian-kremser.blogspot.com/feeds/8634251671912411822/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8813479682647615410&amp;postID=8634251671912411822' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8813479682647615410/posts/default/8634251671912411822'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8813479682647615410/posts/default/8634251671912411822'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://fabian-kremser.blogspot.com/2009/06/unruhen.html' title='Unruhen'/><author><name>Fabian Kremser</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06353037666239914578</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='30' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-0-LJKOx-R1k/TsTOP_qdFSI/AAAAAAAAAJA/jOLzigVnWPE/s220/going%2Bnuts%2B1.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8813479682647615410.post-6857554775783578232</id><published>2009-06-17T09:11:00.001+02:00</published><updated>2009-06-17T09:11:32.103+02:00</updated><title type='text'>Saisonstart</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="line-height: 115%; font-family: trebuchet ms;font-family:&amp;quot;;font-size:85%;"  &gt;Lange ist es her, seit ich mich hier zu Wort gemeldet habe. Die letzten Wochen waren für mich sehr ereignisreich, und nicht alles, was ich erleben durfte und teilweise musste war positiv. Es gibt ein Sprichwort, welches besagt, dass man die guten Zeiten in der schlechten vergisst. Naja. Klar ist es nicht angenehm, wenn einem Dinge passieren, die man durch und durch als unangenehm bezeichnen kann. Und doch - ich glaube nicht, dass sich jemand wirklich herunterziehen lässt wenn er bei Aldi mal vor verschlossenen Türen steht... &lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="line-height: 115%; font-family: trebuchet ms;font-family:&amp;quot;;font-size:85%;"  &gt; &lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="line-height: 115%; font-family: trebuchet ms;font-family:&amp;quot;;font-size:85%;"  &gt; &lt;!--[if !supportLineBreakNewLine]--&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family: trebuchet ms;"&gt;Am vergangenen Wochenende, also am 14. Juni, startete ich nach einigen nicht ganz so optimalen Wochen letztendlich auch noch in die Rennsaison.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: trebuchet ms;"&gt;Den Triathlon in Zug verband ich bisher immer mit mehr oder weniger angenehmen Gefühlen. Während vier Jahren konnte ich dort auf der Short-Distance die Juniorenkategorie dominieren, bevor ich 2006 auf die olympische Distanz wechselte. Dort hatte ich gleich bei meinem ersten Start ein tolles Rennen, welches mich in der Agegroup aufs Podest laufen liess.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: trebuchet ms;"&gt;In den letzten beiden Jahren hingegen biss ich mir in Zug die Zähne aus. 2007 fehlte mir nebst dem Selbstvertrauen auch der Druck, 2008 waren es die gerade mal 8°C Aussentemperatur, die mir das Genick brachen und mich als gesamt 35. ins Ziel liessen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: trebuchet ms;"&gt;Dieses Jahr war der Wettkampf für mich von Anfang an eine Poker-Partie. Die Woche vor dem Rennen war alles andere als optimal - zwei Autofahrten von beinahe acht Stunden innerhalb eines Tages bescherten mir noch am Sonntag Morgen Rückenschmerzen und die Tatsache, dass mein Wettkampfequipment gerade mal zehn Stunden vor dem Start einsatzbereit war, könnte man wohl ebenfalls eher als suboptimal bezeichnen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: trebuchet ms;"&gt;Im Nachhinein denke ich aber, dass es genau das war, was mir am Ende so gut über die Strecke half - ich ging völlig ohne Druck an den Start, mein einziges Ziel war es, einen schönen Wettkampf zu erleben.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: trebuchet ms;"&gt;Etwa eine Stunde vor dem Start merkte ich dann noch, wie mein Vorderrad an Luft verlor und dass mein Neoprenanzug am linken Unterarm einen kleinen Riss hatte - ändern liess sich daran nun sowieso nichts mehr. Als "Backup" stellte ich mir noch meine Trainingsräder in die Wechselzone, um bei einem omöglichen Plattfuss noch tauschen zu können - dann ging es los.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: trebuchet ms;"&gt;Um 8:15 fiel der Startschuss. Die Bedingungen waren mehr als ideal: das Wasser hatte exakt "meine" Temperatur von 20°C, der Himmel war mehr oder weniger blau, es war warm und windstill. Der See glich mehr einem Dorfteich, und entsprechend Spass machte es, in dieses unberührte Wasser hinaus zu schwimmen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: trebuchet ms;"&gt;Nach ein, zweihundert Metern konnte ich mich mit Alex Schalch, der wie ich für das Team Tempo-Sport olivierbernhard unterwegs ist, an die Spitze setzen und, was mich besonders freute, auch dort bleiben - die langen, teilweise das Gemüt zermarternden Trainings im Winter und Frühjahr zahlten sich also aus!&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: trebuchet ms;"&gt;Nach 17:46 Minuten stieg ich gerade mal 6 Sekunden nach Alex aus dem Wasser und lief in die Wechselzone.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: trebuchet ms;"&gt;Die letzten paar hundert Meter der Schwimmstrecke waren für mich allerdings der blanke Nerventerror gewesen, fragte ich mich doch permanent, ob meine Reifen noch genug Luft haben würden oder ob ich tatsächlich zum Pannenstop gezwungen würde. Dass ich nach so einem guten Auftakt gerade dazu überhaupt keine Lust hatte, muss ich wohl nicht extra erwähnen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: trebuchet ms;"&gt;Die Reifen waren zum Glück prall gefüllt, und auch wenn mich der kurze Kontrollgriff an die Räder ein wenig Zeit kostete - ich würde fahren können.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: trebuchet ms;"&gt;Das Rad war noch nie meine grosse Stärke, doch dieses Jahr fühlte ich mich um Welten besser auf dem Teer als auch schon. Das mag einerseits natürlich an meiner neuen Maschine, dem Cervélo P3C gelegen haben - was ich jedoch an Technik und Konstanz gegenüber den letzten Jahren aufs Pflaster brachte, das verdanke ich in erster Linie Olivier Bernhard und Ex-Radprofi Reto Brändli, die mir in den Wochen, die wir zusammen in Spanien waren, sehr viel beibringen konnten.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: trebuchet ms;"&gt;Ich schaffte es, als insgesamt vierter der ersten Startwelle (HK und AK2) auf das Laufen zu wechseln und konnte mich nach dem ersten Kilometer auf die dritte Position vorschieben. Dann beging ich allerdings den Fehler, viel zu früh den vor mir laufenden Zweiten zu attackieren - nach fünf Kilometern konnte ich mich an ihm vorbeischieben, und nach Kilometer 6 war ich wieder hinter ihm. Da ich aber um meinen Podestplatz in der HK wusste und auch sah, dass ich ein ausreichendes Zeitpolster hatte, beschloss ich, den Rest des Wettkampfes einfach zu geniessen - nach der Tortur des letzten Jahres war es einfach nur toll, dieses Rennen wieder so zu absolvieren, wie ich es eigentlich immer wollte.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: trebuchet ms;"&gt;Am Ende wurde ich in der Hauptklasse dritter, in der Gesamtwertung reichte es mir für den sechsten Platz. Dass ich diesen nicht zuletzt wegen meiner schnellen Schwimmzeit erreichte, freute mich besonders.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: trebuchet ms;"&gt;Unter dem Strich bin ich einfach nur dankbar für diesen tollen Saisonstart und freue mich nun um so mehr auf den Ironman Switzerland, welcher in 24 Tagen, also am 12. Juli 2009, in Zürich über die Bühne gehen wird.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: trebuchet ms;"&gt;See you there!&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: trebuchet ms;"&gt;Herzlichst,&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: trebuchet ms;"&gt;Fabian&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8813479682647615410-6857554775783578232?l=fabian-kremser.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://fabian-kremser.blogspot.com/feeds/6857554775783578232/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8813479682647615410&amp;postID=6857554775783578232' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8813479682647615410/posts/default/6857554775783578232'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8813479682647615410/posts/default/6857554775783578232'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://fabian-kremser.blogspot.com/2009/06/saisonstart.html' title='Saisonstart'/><author><name>Fabian Kremser</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06353037666239914578</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='30' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-0-LJKOx-R1k/TsTOP_qdFSI/AAAAAAAAAJA/jOLzigVnWPE/s220/going%2Bnuts%2B1.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8813479682647615410.post-2510726957207015768</id><published>2009-05-04T19:50:00.003+02:00</published><updated>2009-05-04T19:52:50.566+02:00</updated><title type='text'>Regentage</title><content type='html'>Derzeit im Osten nichts Neues.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8813479682647615410-2510726957207015768?l=fabian-kremser.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://fabian-kremser.blogspot.com/feeds/2510726957207015768/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8813479682647615410&amp;postID=2510726957207015768' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8813479682647615410/posts/default/2510726957207015768'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8813479682647615410/posts/default/2510726957207015768'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://fabian-kremser.blogspot.com/2009/05/regentage.html' title='Regentage'/><author><name>Fabian Kremser</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06353037666239914578</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='30' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-0-LJKOx-R1k/TsTOP_qdFSI/AAAAAAAAAJA/jOLzigVnWPE/s220/going%2Bnuts%2B1.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8813479682647615410.post-5448151789930807722</id><published>2009-03-15T23:45:00.003+01:00</published><updated>2009-03-15T23:59:05.309+01:00</updated><title type='text'>März und was kommt</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Es ist Mitte März, und ich frage mich gerade, wie das so schnell gehen konnte. Eben war es noch Februar, kalt, Schnee... Die Versuchung, anstatt EIStee einfach Glühwein in die Trinkflasche zu füllen, war allgegenwärtig.&lt;br /&gt;Aber jetzt ist er da, der März - und mit ihm der Frühling. Oder?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das dachte ich zumindest Anfang der letzten Woche. Laufen stand auf dem Programm, und wie ich Mittags im Hallenbad den blauen Himmel sah, freute ich mich auf zwei Stunden in der Sonne.&lt;br /&gt;Als ich dann aber endlich die Laufschuhe montiert und den letzten Glühwein in die Spüle gekippt hatte, war der Himmel wieder schwarz, und nach fünf Minuten "auf der Piste" fiel der Schnee so dicht wie kein einziges Mal in diesem Winter. Die schon zaghaft grünen Wiesen waren innerhalb von zehn Minuten wieder weiss, ich sah aus wie ein Schneemann und fühle mich auch entsprechend. Kalt!&lt;br /&gt;Als ich schon ans umkehren dachte, zogen die Wolken zur Seite, und es schien wieder die Sonne. Warm! Aber... März? Solches Wetter erwartet man normalerweise im April. Aber unter dem Strich ist man froh, dass die Strassen wieder frei sind und man das Rad von der Rolle nehmen und wieder draussen fahren kann.&lt;br /&gt;Ärgerlich zwar, wenn dann gleich drei Fahrradcomputer den Dienst quittieren und man nur anhand von Google-Maps und etwas Mathematik die Trainingseinheit auch auf Papier haben kann. Schön andererseits, wenn man auf die doppelten Schuhüberzüge und sieben Thermoschichten verzichten und sich auf dem Draht (oder Carbon-)esel wieder bewegen kann.&lt;br /&gt;Unter dem Strich: ich glaube, wir dürfen den Winter langsam verabschieden und uns auf die nächste Saison freuen, die nun immer näher kommt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Immerhin auf "traditionelle" Weise habe ich mich von der kalten Jahreszeit verabschiedet - und zwar auf dem Schauenberg, am ersten März, um sieben Uhr Morgens.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_AKHIimVs1aA/Sb2HfxmDCoI/AAAAAAAAAE4/ECNdwRJhAWY/s1600-h/DSC00757.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 300px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_AKHIimVs1aA/Sb2HfxmDCoI/AAAAAAAAAE4/ECNdwRJhAWY/s400/DSC00757.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5313552115325667970" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Was immer ihr denkt - das war geil!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In diesem Sinne - gutes Training und viel Spass auf der Strasse! Herzlichst,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Fabian&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8813479682647615410-5448151789930807722?l=fabian-kremser.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://fabian-kremser.blogspot.com/feeds/5448151789930807722/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8813479682647615410&amp;postID=5448151789930807722' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8813479682647615410/posts/default/5448151789930807722'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8813479682647615410/posts/default/5448151789930807722'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://fabian-kremser.blogspot.com/2009/03/marz-und-was-kommt.html' title='März und was kommt'/><author><name>Fabian Kremser</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06353037666239914578</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='30' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-0-LJKOx-R1k/TsTOP_qdFSI/AAAAAAAAAJA/jOLzigVnWPE/s220/going%2Bnuts%2B1.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_AKHIimVs1aA/Sb2HfxmDCoI/AAAAAAAAAE4/ECNdwRJhAWY/s72-c/DSC00757.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8813479682647615410.post-4804680411011916427</id><published>2009-02-19T13:45:00.002+01:00</published><updated>2009-02-19T14:17:30.510+01:00</updated><title type='text'>Winterfreuden</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family: trebuchet ms;"&gt;Seit einigen Jahren schon gibt es in der Schweiz eine Unart Namens "Gratiszeitungen". Praktisch jedes Tagblatt, das etwas auf sich hält, publiziert unterdessen einen Gratisverschnitt des Originals. Die wohl bekannteste und auch in diesem Sinne traditionsreichste heisst "20 Minuten"und könnte wohl als die schmutzige Unterhose des Tagesanzeigers bezeichnet werden. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: trebuchet ms;"&gt;Doch mit der Lancierung dieses Heftchens wurde eine regelrechte Lawine losgetreten, was dann irgendwann, oder besser, vor etwa einem Jahr, im "Blick am Abend" gipfelte. (Für alle Deutschen: der Blick ist die "Bild" oder die "Bunte" der Schweiz.)&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: trebuchet ms;"&gt; Und im Blick am Abend bekommt, endlich, das Schweizer Folk eine Stimme! Jawohl! Piepegal, dass es hier zu Lande die Demokratie wohl schon länger gibt als Druckerpressen - endlich hat das Volk. Eine. Stimme. Früher brauchte es dazu einen Robbespierre und die Bastille - heute reichen "aufgestellte" Reporter und das Ringier-Pressehaus. Die Zeiten haben sich geändert.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: trebuchet ms;"&gt;Wie dem auch sei - so oft über diese Blätter gelästert wird, so häufig werden sie gelesen, und ich muss zugeben, dass ich da auch keine Ausnahme bin. Die liegen dermassen zahlreich in den Zügen herum, man kommt gar nicht umhin, sich auf den neusten Stand zu bringen. Updaten, wie es ja unterdessen heisst. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: trebuchet ms;"&gt;Im Blick am Abend erfahren wir von den Geschehnissen des Tages, und zwar immer und ausschliesslich nach klaren Regeln der Priorität: so weiss man zum Beispiel stets zuerst, welcher Promi Geburtstag hat oder gerade mal wieder schwanger geworden ist. Dann erst kommen Nebensächlichkeiten wie der Untergang eines Öltankers oder aber ein weiterer Selbstmordanschlag im fernen Osten. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: trebuchet ms;"&gt;So geht es weiter, man wird gespickt mit News, Party-Tipps und allem, was hip und in ist. Am Ende dürfen sich immer zwei hoffnungsvolle Singles vorstellen, und dann gibt es da noch das "Schatzchäschtli", wo viele Leute sich per SMS und ganz öffentlich bei "ihrem Schatzi" dafür bedanken, dass sie Zeit mit ihm oder ihr verbringen durften, denn sie hätten in ihm/ihr den Mann respektive die Frau für's leben gefunden und überhaupt waren die vergangenen drei Wochen, die die Beziehung nun schon dauert, die schönsten des Lebens. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: trebuchet ms;"&gt;Da wird einem doch so richtig warm ums Herz - umso erstaunlicher fand ich daher das "Winter-Special" vom letzten Montag. Da hörte man Volkes Stimme dröhnen: es reicht uns jetzt mit dem Winter! Genug vom Schnee, wir wollen Sonne! Und quer durch die ganze, ich nenne es mal "Zeitung" hindurch kamen immer wieder Leute zu Wort, die ihr empörtes Statement abgaben und befanden, dass es nun genug lang Winter war. (Vor zwei Wochen, wie es warm wurde, plärrten exakt die gleichen Fratzen nach mehr Schnee, weil das ja so kein Winter nicht sei und überhaupt gehe die Klimaerwärmung jetzt deutlich voran, es ist an der Zeit, dass man aktiv wird...)&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: trebuchet ms;"&gt;Nun denn. Ich freue mich über den Schnee, das habe ich auch bereits kundgetan. Es ist Februar, und bitte sehr: da darf es kalt sein. Lieber jetzt als im Mai, und abgesehen davon ist es schön, mal wieder durch verschneite Wälder zu rennen und den Schnee unter den Füssen knirschen zu hören. Aber vielleicht bin ich da ja eine Ausnahme. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: trebuchet ms;"&gt;Heute Morgen stand bei mir ein Nüchternlauf auf dem Programm, das heisst: ohne Frühstück ab in die Kälte. Und kalt war es, das Thermometer war bei -14°C festgefroren. Eingepackt wie das Michelin-Männchen lief ich los - und war begeistert. Endlich spürte ich den Winter wieder einmal so richtig, gerade heraus ins Gesicht. Die Luft war so kalt und frisch, dass es weh tat, die Strassen aalglatt, die Bäume mit Frostnadeln verziert. Und das alles bei Sonnenaufgang - herrlich. Für einen kleinen Moment taten mir all jene leid, die das nicht miterleben durften...&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: trebuchet ms;"&gt;...und dann änderte ich meine Meinung. Morgendliche Läufe bei diesen Temperaturen werden von den meisten mit einem nur noch schwer therapierbaren Knacks im Oberstübchen verbunden, doch das war nicht der Grund: ein anderes Szenario drängte sich mir auf. Wenn noch mehrere auf solche Ideen kämen - wie sähe es dann im Wald aus, so früh am Morgen? Was für ein Gedränge das gäbe! Und im "Schatzchäschtli" sähen die Meldungen bald einmal so aus: &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: trebuchet ms;"&gt;"Ich (w), rosa Odlo-Jacke, traf dich (m), schwarzer Adidas-Trainer und gefrorenen Rotz im Dreitagebart am Dienstag am Üetliberg beim Joggen. Haben uns angesehen. Kann deine strahlende Oakley nicht vergessen. Hast du Lust, das nächste Mal mit mir gemeinsam zu schniefen? Bitte melden: rosa_triefnase@gmx.ch"&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: trebuchet ms;"&gt;...manchmal bin ich froh, nicht ganz dicht zu sein. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: trebuchet ms;"&gt;Herzlichst,&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: trebuchet ms;"&gt;Fabian&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8813479682647615410-4804680411011916427?l=fabian-kremser.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://fabian-kremser.blogspot.com/feeds/4804680411011916427/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8813479682647615410&amp;postID=4804680411011916427' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8813479682647615410/posts/default/4804680411011916427'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8813479682647615410/posts/default/4804680411011916427'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://fabian-kremser.blogspot.com/2009/02/winterfreuden.html' title='Winterfreuden'/><author><name>Fabian Kremser</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06353037666239914578</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='30' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-0-LJKOx-R1k/TsTOP_qdFSI/AAAAAAAAAJA/jOLzigVnWPE/s220/going%2Bnuts%2B1.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8813479682647615410.post-8178973701943623611</id><published>2009-02-12T10:23:00.003+01:00</published><updated>2009-02-12T10:57:53.011+01:00</updated><title type='text'>Die Sache mit der Motivation</title><content type='html'>Der Februar ist da, und mit ihm hat der Winter nochmals Einzug gehalten. Ende Januar fingen plötzlich die Temperaturen an zu steigen, der Schnee verabschiedete sich - und viele glaubten an den Frühling.&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Zugegebenermassen hatte auch ich meinen Spass - die Tage werden langsam länger, und im Abendlicht zu laufen ist nach wie vor etwas vom Schönsten. Im Wald riecht es plötzlich wieder nach Leben und nicht mehr nach Schnee, die ersten Vögel fangen an zu singen - ja, das ist schon nett.&lt;br /&gt;Anfang dieser Woche aber fegte Quentin (oder wie er hiess) über die Schweiz und stellte so einiges auf den Kopf. Und dann kam der Schnee zurück.&lt;br /&gt;Jetzt ist der Winter wieder da, und meiner Meinung nach ist das auch gut so. Im Februar darf es Winter sein. Ich habe den Schnee lieber jetzt als an Ostern. Und vor allem habe ich die Hoffnung, dass sich die alte Bauernregel als wahr erweist: auf einen rechten Winter folgt ein rechter Sommer.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dies ist eine schöne Theorie, und ich versuche, mich daran zu halten. Also: Blick nach Vorne. Die Motivation wird sich derzeit bei den meisten im Sinkflug befinden, da bin ich auch keine Ausnahme - es ist das dumpfe Gefühl, auf einem backstein geschlafen zu haben. Man ist müde, Energielos und vor allem: jeden Morgen findet man hundert Gründe, im Bett zu bleiben.&lt;br /&gt;Meine Strategie hierfür: ich suche jeden Morgen fünf Gründe, um aufzustehen. Das ist nicht immer einfach, aber: es funktioniert. Auch wenn es die Freude auf den Frühstückskaffee ist - hat man einen Grund gefunden, das warme Bett zu verlassen, ist auch der Februar zu ertragen. Ich kann es also nur weiterempfehlen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ansonsten gibt es einige Patentzerepte gegen den Frühjahrskoller: Lange Trainings im Hallenbad, Läufe im Schnee - oder aber die andere Seite: Tee, Bücher, Badewanne. Und was einem sonst noch so einfällt bei den Temperaturen. Und vor allem: man nehme es mit Humor, selbst wenn die Rad-Ausfahrt am Samstag Nachmittag so endet:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_AKHIimVs1aA/SZPwyVh7e4I/AAAAAAAAAEY/w_xvgu8ZENo/s1600-h/a_snowman_on_top_of_a_bicycle_at_rackles_hill_phot_1593243593.jpeg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 450px; height: 299px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_AKHIimVs1aA/SZPwyVh7e4I/AAAAAAAAAEY/w_xvgu8ZENo/s400/a_snowman_on_top_of_a_bicycle_at_rackles_hill_phot_1593243593.jpeg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5301845933908786050" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Ich wünsche euch allen einen schönen Start in den Februar - geniesst den Winter, so lange er noch da ist! Geht in den Schnee, nur nicht unbedingt mit dem Rennrad...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Herzlichst,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Fabian&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8813479682647615410-8178973701943623611?l=fabian-kremser.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://fabian-kremser.blogspot.com/feeds/8178973701943623611/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8813479682647615410&amp;postID=8178973701943623611' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8813479682647615410/posts/default/8178973701943623611'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8813479682647615410/posts/default/8178973701943623611'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://fabian-kremser.blogspot.com/2009/02/die-sache-mit-der-motivation.html' title='Die Sache mit der Motivation'/><author><name>Fabian Kremser</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06353037666239914578</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='30' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-0-LJKOx-R1k/TsTOP_qdFSI/AAAAAAAAAJA/jOLzigVnWPE/s220/going%2Bnuts%2B1.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_AKHIimVs1aA/SZPwyVh7e4I/AAAAAAAAAEY/w_xvgu8ZENo/s72-c/a_snowman_on_top_of_a_bicycle_at_rackles_hill_phot_1593243593.jpeg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8813479682647615410.post-6329802717640656588</id><published>2009-01-29T19:01:00.007+01:00</published><updated>2009-01-29T19:38:22.176+01:00</updated><title type='text'>Materialschlacht im Becken</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family: trebuchet ms;"&gt;Das Hallenbad ist ein schöner Ort, um Leute aller Art kennen zu lernen. Man trifft sich, lernt sich etwas besser kennen und einschätzen, freundet sich an oder beginnt einen Kleinkrieg. Man merkt sich die Gesichter, die stets zur gleichen Zeit auf der gleichen Bahn trainieren und lernt, miteinander klar zu kommen. In den meisten Fällen geht das ganz gut, und so kommt es, dass es in den meisten Hallenbädern nebst den offiziellen Vereinen noch ein paar frei zusammengewürfelte "Schwimmclubs" gibt.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: trebuchet ms;"&gt;Immer mal wieder geschieht es aber, dass plötzlich Leute aus dem Nichts auftauchen, die niemand je zuvor gesehen hat - und die sich dann aufführen wie ein Kuckuck im Nest. Mitten auf die Bahn, mal um sich schlagen - und dann laut werden, wenn es jemand wagt, ein wenig zu spritzen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: trebuchet ms;"&gt;Vor kurzem bot sich mir jedoch ein neues Bild: ein Herr in mittleren Jahren und mit ansehnlichem Umfang kam zu uns, setzte zielstrebig seine Brille auf und liess sich ins Wasser fallen. Das ist der einzig passende Ausdruck, so leid es mir tut. Doch anstatt los zu schwimmen, bot er uns eine regelrechte Show. Zu der Brille kamen hinzu: ein Pull Buoy, Paddles - und Flossen. Und dann ging es los.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: trebuchet ms;"&gt;Was mich zu der Überlegung führte, wie es zu so etwas kommen kann: einen riesen Berg Equipment bei der Hand, aber absolut keine Idee, wofür man es einsetzen kann. Oder sollte.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: trebuchet ms;"&gt;Wer meinen letzten Eintrag vom 14. Januar gelesen hat, der weiss: auch ich besitze einiges an sogenannten Schwimmhilfen. Pull Buoy, Paddles, Brett, AntiPaddles, Stabilisations-Paddles und Flossen sind Dinge, die ich immer wieder einmal gerne verwende. Aber: ich setze dieses Equiment ein, um in meinem Trainig an ganz bestimmten Orten gezielte Reize zu setzen, um ausdauernder und schneller zu werden. Hierzu braucht es meiner Meinung nach lediglich ein wenig logisches Denken. Woher kommt also dieser Irrglaube, dass möglichst viel Material einen a) besseren und b) versierteren Schwimmer ausmacht?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a style="font-family: trebuchet ms;" onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_AKHIimVs1aA/SYH08s-EbcI/AAAAAAAAAEI/4Gl9zJXIV8k/s1600-h/sprung_gr.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 232px; height: 336px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_AKHIimVs1aA/SYH08s-EbcI/AAAAAAAAAEI/4Gl9zJXIV8k/s400/sprung_gr.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5296783960465239490" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family: trebuchet ms;"&gt;Leider ist es auch hier so, dass dahinter zu einem grossen Teil die Marktwirtschaft steht. Die Läden werden überflutet mit Artikeln, die angeblich das Schwimmen vereinfachen, den Stil oder die Technik verbessern und überhaupt alles perfekt machen. Bei jeder dieser Neuerscheinungen hat überdies entweder Ian Thorpe oder gar Michael Phelps an der Entwicklung mitgearbeitet. Und so kommt es, dass oftmals sugeriert und offensichtlich auch geglaubt wird, dass einem diese Dinge ermöglichen, so zu schwimmen wie die oben genannten Topathleten.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: trebuchet ms;"&gt;Leider sieht es in der Realität aber etwas anders aus. Man braucht nicht eine Tonne an Material neben dem Becken zu haben, um besser zu schwimmen. Ab einem gewissen Level kann es helfen, wenn man es gezielt einsetzt, aber um effizient zu trainieren und gleichzeitig noch etwas Abwechslung zu bekommen, reichen ein einfaches Brett (Kickboard) und ein Pull Buoy.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: trebuchet ms;"&gt;Und das ist auch, wie die Spitzenschwimmer trainieren: mit Kopf und Körper. Und wenig Equipment.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: trebuchet ms;"&gt;Ich möchte niemandem den Spass an seinen neuen Paddles verderben oder sagen, dass so etwas gar nichts bringt. Wer jedoch hingegen bereit ist, an sich selbst zu arbeiten, seine Technik zu verbessern und dann konzentriert schwimmt, wird mit Sicherheit mehr erreichen, als wenn er sich auf Schwimmhilfen verlässt, die ihm etwas vorgaukeln, das nicht da ist. Wir alle können schwimmen - auch ohne Plastik.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: trebuchet ms;"&gt;Ich wünsche euch allen viel Erfolg im Training und viel Spass auf der Bahn!&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: trebuchet ms;"&gt;Herzlichst,&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: trebuchet ms;"&gt;Fabian&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: trebuchet ms;font-size:78%;" &gt;Das Photo zeigt Michael Phelps bei einem Startsprung an den Olympischen Spielen. Alle Rechte an dem Bild gehören allein dem Photographen. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8813479682647615410-6329802717640656588?l=fabian-kremser.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://fabian-kremser.blogspot.com/feeds/6329802717640656588/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8813479682647615410&amp;postID=6329802717640656588' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8813479682647615410/posts/default/6329802717640656588'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8813479682647615410/posts/default/6329802717640656588'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://fabian-kremser.blogspot.com/2009/01/materialschlacht-im-becken.html' title='Materialschlacht im Becken'/><author><name>Fabian Kremser</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06353037666239914578</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='30' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-0-LJKOx-R1k/TsTOP_qdFSI/AAAAAAAAAJA/jOLzigVnWPE/s220/going%2Bnuts%2B1.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_AKHIimVs1aA/SYH08s-EbcI/AAAAAAAAAEI/4Gl9zJXIV8k/s72-c/sprung_gr.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8813479682647615410.post-4852326949616997600</id><published>2009-01-14T08:43:00.006+01:00</published><updated>2009-01-29T19:01:51.793+01:00</updated><title type='text'>Kurzweiliger Januar</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt;Es ist Winter. So richtig. Und das ist schön. Es friert bei Temperaturen meist unter null Grad, auch Tagsüber, und es liegt Schnee. Nicht übermässig viel, aber es reicht, um den Wiesen einen feinen weissen Teppich zu verpassen. Hach, wie romantisch!&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt;...&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt;...aber jetzt mal im ernst: so schön das alles auch aussieht, es gibt trotzdem unheimlich viele Menschen, die sich aufregen über das Wetter. Und zwar so richtig. Ich finde das immer sehr interessant und komme nicht umhin mich zu fragen, was denn nun so schlimm ist an den paar Schneeflocken auf der Strasse. Nach und nach komme ich da zu dem einen Schluss: den meisten ist es schlichtweg langweilig, jetzt im Januar.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt;Ich für mein Teil geniesse es, wenn es draussen mal wieder so richtig kalt ist. Klar - auch ich friere ab und an, und zwar gar nicht gerne. Aber mal ehrlich: in den letzten Jahren konnte man spärlich von "Winter" reden. Es hiess nur immer "ach, wie gerne hätten wir jetzt Schnee" oder "warum ist es so warm, im Dezember sollte es morgens Eisblumen am Fenster haben."&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt;Voilà, jetzt ist es so weit. Die ersten Seen sind zugefroren, die Wälder sind verschneit - und schon geht es los. "Ich freue mich sooo auf den Sommer, diese verd***te Kälte ist sowas von überflüssig".&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt;Ich freue mich über den Winter, genauso, wie ich mich auf den nächsten Sommer freue. Warum sich aufregen? Ändert sich dadurch auch nur irgend etwas?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt;Aber nein, schlecht gelaunte Menschen überall. Man merkt derzeit sehr gut, dass der Mensch eben doch ein Rudeltier ist, so im Sinne von "Einer für Alle". Ja, im Ernst - derzeit sind die meisten nur allzu bereit, anderen ihre Stimmung zu vererben, die miese Laune wie ein Gen zu verbreiten. Ist ja auch richtig so, das Allgemeinwohl ist im kollektiven Bewusstsein so stark verankert wie noch nie. Wir kümmern uns...&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;font-family:trebuchet ms;" &gt;...und der Typ mit den blauen Badehosen hat mich schon wieder angespritzt! Auf diesen Ergometer wollte ich mich gerade setzen (oder vielleicht auch Marlies)! Das Laufband ist für alle da! Der trainiert jetzt schon mehr als zwei Sätze am gleichen Gerät!...&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt;...und wir kommunizieren. Aus Langeweile, wie es scheint, denn echte Probleme haben wir ja nicht. Wirklich nicht, sonst würde die Vermutung, dass Angelina Jolie bereits wieder Schwanger ist, es kaum auf die Titelseite von gleich drei Tageszeitungen schaffen (die unzähligen Gratisblätter nicht mitgerechnet). Und eigentlich ist das schön, oder?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a style="font-family: trebuchet ms;" onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_AKHIimVs1aA/SW2pPZxZLuI/AAAAAAAAAD8/hjt_J-VSEP8/s1600-h/DSC00716.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 300px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_AKHIimVs1aA/SW2pPZxZLuI/AAAAAAAAAD8/hjt_J-VSEP8/s400/DSC00716.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5291071219311390434" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt;...und wem das noch nicht reicht, sprich, wer sich noch immer nicht zu beschäftigen weiss, für den gibt es in jedem Sportgeschäft jede Menge an Gadgets, sogenannten "Trainingshilfen", die sich ganz wichtig am Beckenrand stapeln lassen. So, wie zum Beispiel ich es tue. Ich habe keine Ausrede hierfür - aber jede Menge Spass beim Training!&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt;Ich wünsche euch allen einen unterhaltsamen Januar und viel Erfolg! Sei es beim Sport bei der Arbeit oder überhaupt!&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt;Herzlichst,&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt;Fabian&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8813479682647615410-4852326949616997600?l=fabian-kremser.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://fabian-kremser.blogspot.com/feeds/4852326949616997600/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8813479682647615410&amp;postID=4852326949616997600' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8813479682647615410/posts/default/4852326949616997600'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8813479682647615410/posts/default/4852326949616997600'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://fabian-kremser.blogspot.com/2009/01/kurzweiliger-januar.html' title='Kurzweiliger Januar'/><author><name>Fabian Kremser</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06353037666239914578</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='30' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-0-LJKOx-R1k/TsTOP_qdFSI/AAAAAAAAAJA/jOLzigVnWPE/s220/going%2Bnuts%2B1.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_AKHIimVs1aA/SW2pPZxZLuI/AAAAAAAAAD8/hjt_J-VSEP8/s72-c/DSC00716.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8813479682647615410.post-7743400801320453022</id><published>2009-01-05T10:04:00.004+01:00</published><updated>2009-01-05T10:27:19.778+01:00</updated><title type='text'>Auf ein Neues!</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Nun ist es also da, das Jahr 2009. Wir schreiben heute den fünften Januar, also ist das neue Jahr bereits "angezapft" - Zeit, sich ein paar Gedanken zu machen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gestern wurde ich gefragt, ob ich ein gutes Jahr hinter mir habe, und ich muss sagen, diese Frage war nicht leicht zu beantworten. Ist euch schon einmal aufgefallen, dass man positives viel eher für selbstverständlich nimmt als schlechtes? Ich habe mein letztes Jahr ab und zu an meinen Sportlichen Erfolgen gemessen, und dass die anders ausfielen als die Erwartungen - nun ja, das haben alle in meinem Umfeld mitbekommen. Aber hatte ich deswegen ein schlechtes Jahr? Das kann man so nicht sagen, denn: ich konnte den Ironman finishen. Ich musste keinen Wettkampf aufgeben. Soviel zum Sport. Ansonsten - nun, ich bin gesund, habe immer genug zu essen (und das ist bei meinem Appetit nicht unbedingt selbstverständlich...), ein Dach über dem Kopf und eine Heizung in meinem Zimmer. Dazu kommen Leute in meinem Umfeld, die ich mag und die sich um mich kümmern - so betrachtet war es ein fantastisches Jahr!&lt;br /&gt;Ich denke, wir wollen oftmals viel zu viel - und das so sehr, dass die kleinen, einfachen Dinge oft an Bedeutung verlieren. Und das ist jammerschade, oder nicht?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die ersten Neujahrsgespräche am Beckenrand im Hallenbad haben bereits stattgefunden, und ich habe dabei erkennen müssen, dass es wenig Leute gibt, die sich trauen, einen guten Vorsatz nur für sich alleine zu fassen. Immer muss das Umfeld noch etwas davon haben. Da frage ich mich: warum? Sind wir schon so weit gekommen, dass es in jedem Fall einen Status zu wahren gilt, den man nach Aussen aufträgt? Wie oft nehmen wir uns Zeit nur für uns?&lt;br /&gt;Natürlich ist es lobenswert, wenn man etwas für die Umwelt tun möchte und sich deshalb vornimmt, per März 2009 ein Hybrid-Auto zu kaufen. Oder fortan nur noch Max Havelaar-Produkte zu verwenden gedenkt. Oder nur noch strikte biologisch-dynamisch einkauft. Aber: was hat man selbst davon? Und vor allem: wie realistisch ist so etwas? Man wird bald einmal feststellen, dass es einige Autos gibt, die im Verbrauch noch sparsamer sind als die vielgelobten Hybriden - und die weniger kosten. Die Fairtrade-Produktepalette wird sich schnell einmal als lückenhaft erweisen - und wer ist schon bereit, über längere Zeit 12.- Franken für ein Kilo gummiartiger Karotten auszugeben, die man obendrein noch mit der Scheuerbürste schrubben muss bevor man sie essen kann, wenn es die gleiche Menge Rüben im Grosshandel geputzt und gestriegelt für einen Fünftel des Preises gibt?&lt;br /&gt;Wir sind alle nur Menschen, und so sollten wir uns auch verhalten. Deshalb habe ich mir nicht zu viel vorgenommen für das neue Jahr, denn: wenn ich etwas ändern möchte in meinem Leben, brauche ich damit nicht zu warten bis zum Jahreswechsel.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In diesem Sinne: geniesst den Winter, nehmt euch Zeit für euch selbst und die, welche euch etwas bedeuten. Macht Spaziergänge, geht Eislaufen und nehmt zum einkaufen das Fahrrad statt des Autos. Und vor allem: freut euch am Leben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich wünsche euch allen einen guten Start in das neue Jahr!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Herzlichst,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Fabian&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8813479682647615410-7743400801320453022?l=fabian-kremser.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://fabian-kremser.blogspot.com/feeds/7743400801320453022/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8813479682647615410&amp;postID=7743400801320453022' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8813479682647615410/posts/default/7743400801320453022'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8813479682647615410/posts/default/7743400801320453022'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://fabian-kremser.blogspot.com/2009/01/auf-ein-neues.html' title='Auf ein Neues!'/><author><name>Fabian Kremser</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06353037666239914578</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='30' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-0-LJKOx-R1k/TsTOP_qdFSI/AAAAAAAAAJA/jOLzigVnWPE/s220/going%2Bnuts%2B1.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8813479682647615410.post-1055137121371236747</id><published>2008-12-12T16:30:00.004+01:00</published><updated>2008-12-12T20:08:52.953+01:00</updated><title type='text'>Von Wünschen und Vorsätzen</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;div style="text-align: justify; font-family: trebuchet ms;"&gt;Weihnachten, das Fest der Freude, kommt näher und näher. Die Strassen der Städte sind festlich geschmückt (zu deutsch: mit tausenden von Blinklichtern überzogen) und überall kommt langsam Festtagsstimmung auf. Was das konkret heisst: Es wird eingekauft auf Teufel-Komm-Raus, die Leute sind gestresster als sonst und die Läden verlängern ihre Öffnungszeiten um die Wette. Ja, die Weihnachtszeit - das ist die Zeit, in der wir zu uns kommen und uns sammeln sollen, Zeit mit der Familie verbringen und am Abend Tee trinken. Oder Glühwein. Oder beides.&lt;br /&gt;Und das widerum heisst: wir suchen das Gespräche mit unseren Lieben öfter als sonst, zeigen mehr Interesse als gewöhnlich und geniessen die Traute zweisamkeit.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Grund dafür ist einfach: es soll möglichst unauffällig herausgefunden werden, womit die Mitmenschen denn zu beschenken wären. Verborgene Wünsche wollen entdeckt und richtig gedeutet werden. Das falsche Weihnachtsgeschenk - du lieber Himmel! So kommt es, dass am 24. Dezember, also am heiligen Abend, unzählige Leute durch die Städte pflügen mit leichter Panik im Gesicht, da in wenigen Stunden die Bescherung über die Bühne gehen wird. In letzter Sekunde wird dann meist irgendetwas erstanden, was das Gewissen beruhigt - und gleichzeitig der feste Vorsatz gefasst, im nächsten Jahr alles anders zu machen.&lt;br /&gt;Ich war da keine Ausnahme - bis jetzt! Ha, ich denke, am 24. Dezember werde ich am Morgen irgendwann nach Zürich fahren, mir bei Starbucks (nicht ganz P.C., ich weiss, aber dennoch gut) einen grossen Kaffee genehmigen und mich ans Fenster setzen, um die Horden strömen zu sehen. Danach werde ich dieses Sightseeing mit frisch gebratenen Kastagnen an der Bahnhofstrasse fortsetzen, bevor ich am frühen Nachmittag völlig Stressfrei nach Hause und dort in die Küche pilgere. Denn: seit dem letzten Novemberwoche ist bei mir in Sachen Geschenke alles im Lot. Der Termin stand Ende September, und die zehn Stunden (kein Scherz) Powershopping lohnten sich. Ich gehe stressfrei in die Weihnachtszeit. Nun, zumindest in diesem Zusammenhang...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es braucht keinen Jahreswechsel, um gute Vorsätze zu fassen und sie in die Tat umzusetzen. Es muss auch nicht immer ein neues Auto sein, das geschenkt wird - und meistens reicht es völlig, sich einmal ernst mit einer Person zu unterhalten um ein kleines, aber feines Geschenk zu finden, welches Freude bereitet und nicht Gefahr läuft, nach einer Woche bereits auf dem Regal zwei Staubschichten angesetzt zu haben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich wünsche euch allen stressfreie Adventstage und ein wenig Schnee - nicht unbedingt auf der Strasse, aber im Garten sieht es immer wieder schön aus.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;Herzlichst,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Fabian&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8813479682647615410-1055137121371236747?l=fabian-kremser.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://fabian-kremser.blogspot.com/feeds/1055137121371236747/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8813479682647615410&amp;postID=1055137121371236747' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8813479682647615410/posts/default/1055137121371236747'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8813479682647615410/posts/default/1055137121371236747'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://fabian-kremser.blogspot.com/2008/12/von-wnschen-und-vorstzen.html' title='Von Wünschen und Vorsätzen'/><author><name>Fabian Kremser</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06353037666239914578</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='30' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-0-LJKOx-R1k/TsTOP_qdFSI/AAAAAAAAAJA/jOLzigVnWPE/s220/going%2Bnuts%2B1.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8813479682647615410.post-4550085878637866629</id><published>2008-12-04T11:37:00.002+01:00</published><updated>2008-12-04T11:58:41.405+01:00</updated><title type='text'>Advent, Advent</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Es gibt Leute, die im Stande sind, sich über das Verstreichen der Zeit sehr poetisch zu äussern. Ich gehöre definitiv nicht dazu. Wahrscheinlich haben wir alle unsere Phasen, in denen wir nach Worten suchen um Dinge zu beschreiben, die uns eigentlich gegen den Strich gehen. Versuchen wir das mit Poesie, heisst es unter dem Strich nichts anderes, als dass wir uns selbst etwas schön zu reden versuchen. Also mache ich es kurz und direkt: die Zeit vergeht im Moment verd***t schnell!&lt;br /&gt;Es ist keine fünf Wochen her, seit ich das Training wieder aufgenommen habe, und schon stecken wir mitten im Dezember.&lt;br /&gt;Ja, dieser zwölfte Monat. Für uns Triathleten ist er immer eine sehr spezielle Zeit des Jahres - entweder haben wir gerade erst mit dem Training begonnen, oder wir haben es fest vor. Und dann passiert's - man wird krank. Für mich heisst das derzeit: Zwangspause wegen einer leichten Bronchitis. Gut, das ist nun wirklich keine Tragödie - nach vier Wochen mehr oder weniger reibungslosen Trainings schadet eine Woche Ruhe nicht. Eher im Gegenteil.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wer aber uns Triathleten kennt, der weiss: wenn schon keine Poesie, so zumindest sehr viel Pathos! Wir stürzen uns mit Hurra mit hunderten von anderen Sportlern zu Unzeiten ins Wasser, radeln auf nassen oder vor Hitze flimmernden Strassen mit quasi nichts bekleidet mit Tempi herum, bei denen manches Moped die Kolben verlieren würde - und haben danach noch immer nicht die Hucke voll, dann muss noch gerannt werden.&lt;br /&gt;Aber kaum zeigt sich ein erster Anflug von Schnupfen, schieben wir blanke Panik! Ich war da im letzten Jahr keine Ausnahme - mal sehen, ob ich es heuer schaffe, das Ganze ein wenig realistischer zu sehen.&lt;br /&gt;Ja, es könnte sein, dass der Typ von Bahn zwei im Schwimmbad nun ein paar Kilometer mehr herunterspult als ich. Oder dass der Vereinskollege drei Stunden mehr auf der Rolle zu verzeichnen hat. Oder einen Longjog mehr. Und anstatt dass wir uns sagen, gut, ich erhole mich jetzt mal richtig und zeige es denen, wenn ich weider fit bin, reagieren wir so: Mist, die ganze Planung ruiniert, ich bin schon zwei Tage im Verzug, wie soll das bloss klappen...&lt;br /&gt;Gut, ich spreche jetzt für den Männlichen Teil unserer Zunft. Wie das bei den werten Damen aussieht, weiss ich nicht - ich weiss jedoch, wie wir Eisenmänner wirken, wenn wir das Jammern bekommen. Klar, wir wissen: wir können! Aber doch... wenn jetzt der andere drei Kilometer mehr... und dann der dort, seine Waden wirken schon ziemlich trainiert... und dann... aber...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Habt ihr euch mal gefragt, wieso wir uns so unverstanden fühlen? Überlegt euch folgendes: Wir geben freiwillig Unsummen aus, um uns quälen zu dürfen, und wenn ein Wettkampf so richtig hart war, finden wir hernach: Geil, heut hab ich beim Laufen zweimal gekotzt!&lt;br /&gt;Dann aber verstopft sich unsere Nase, und wir erinnern plötzlich an eine verängstigte Schildkröte, der der Panzer locker sitzt. Kommt hinzu, dass wir täglich im Schnitt zwei Stunden auf YouTube verbringen und mit Tränen in den Augen zusehen, wie Torbjörn Sindballe durch den Mumuku stampft, die glühende Sonne über den Lavafeldern... Merkt ihr was?&lt;br /&gt;Wenn es also aus eurem Umfeld heisst: reiss' dich zusammen, ein Tag lang Selbstmitleid reicht! - dann nehmt das niemandem Krumm. Es ist schwer, das weiss ich, aber: da sind wir selber Schuld. Nehmt euch die Auszeit, die ihr braucht, verbringt sie möglichst Kreativ, aber: verlorenen Trainingsstunden nachzujammern, das ist nicht. Ich für mein Teil habe mir fest vorgenommen, das dieses Jahr zu unterlassen. Stattdessen proste ich allen mit einer heissen Tasse Neocitran zu und wünsche euch einen guten Start in den Advent!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Herzlichst,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Fabian&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8813479682647615410-4550085878637866629?l=fabian-kremser.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://fabian-kremser.blogspot.com/feeds/4550085878637866629/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8813479682647615410&amp;postID=4550085878637866629' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8813479682647615410/posts/default/4550085878637866629'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8813479682647615410/posts/default/4550085878637866629'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://fabian-kremser.blogspot.com/2008/12/advent-advent.html' title='Advent, Advent'/><author><name>Fabian Kremser</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06353037666239914578</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='30' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-0-LJKOx-R1k/TsTOP_qdFSI/AAAAAAAAAJA/jOLzigVnWPE/s220/going%2Bnuts%2B1.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8813479682647615410.post-6453911687236766575</id><published>2008-11-23T16:27:00.006+01:00</published><updated>2008-11-23T17:09:51.287+01:00</updated><title type='text'>Die Sache mit dem Fussball</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt;Schon mehrmals habe ich hier über meine Erlebnisse im Fitnesscenter berichtet. Ja, dieser Tempel der Selbstkasteiung ist eine unerschöpfliche Quelle für obskure Geschichten, die sich gegenseitig immer wieder übertreffen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt;Ich erlebe das Fitnessstudio als einen Ort, der morgens dazu dient, schlecht gelaunte ältere Herrschaften zu beschäftigen. Mal im Ernst: wer um acht Uhr Morgens auf den Ergometern schwitzt, wird selten seit drei Uhr früh wach sein. Im Durchschnitt ist es wohl an die zwei Stunden her, seit man das Bett verlassen hat, und es ist &lt;/span&gt;&lt;span style="font-style: italic;font-family:trebuchet ms;" &gt;wirklich&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt; beeindruckend, dass es Menschen gibt die fähig sind, innerhalb so kurzer Zeit von Tiefschlaf zu mörderisch schlechter Laune zu kommen.&lt;br /&gt;Der Warm-Up Bereich ist hier die ideale Plattform für unheimliche Begegnungen der dritten Art&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt;, und möchte man diese vermeiden, bleiben einem nur Scheuklappen und dann die Fernsehmonitore an der Wand.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt;Beim letzten Training in diesem Schuppen klemmte ich mich also einmal mehr auf diese Tretmühlen namens Ergometer, auf dem Bildschirm flimmerte Eurosport live - Fussball war Programm. China gegen Argentinien.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt;Mir sagte Fussball noch nie sehr viel, das mss ich hier zugeben - in erster Linie wohl deshalb, weil ich praktisch unfähig bin, mit einem Ball umzugehen. Das ist wahr - aber jedem das Seine. Wie im Sommer die Euro '08 hier in der Schweiz stattfand, kam ich natürlich nicht ganz umhin, das eine oder andere Spiel mit anzusehen, und ich habe mich auch ganz gut amüsiert dabei. Ich könnte zwar niemandem auch nur eine einzige Regel dieses Spiels erklären, ausser vielleicht, dass der Ball jeweils in das Tor gekickt werden soll, wenn möglich in das der anderen Mannschaft - aber ob gut oder schlecht gespielt wird... zumindest nach meinen Kriterien kann ich das beurteilen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt;Das Stadion auf dem Bildschirm war leidlich voll, und dann kamen sie, die Spieler... innen. Jawoll, es war die Live-Übertragung eines Fussballmatches zwischen der Argentinischen und der Chinesischen Frauen-Nationalmannschaft. Seit diesem Moment bin ich der Meinung, dass Fussball ein Frauensport ist.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt;Versteht mich nicht falsch, ich meine das keineswegs so, wie es vielleicht klingt. Lasst mich erklären. Der Schiedsrichter, in diesem Fall die Schiedsrichterin, gab den Anpfiff und dann... flogen die Fetzen. Die Spielerinnen stürzten sich da auf den Rasen, das erinnerte mich an mich - mit einem Teller Spaghetti vor der Nase, nach fünf Stunden Rad mit anschliessendem Koppellauf.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt;Da wurde gebolzt und getreten, geschrien und gestossen, dass es bald nicht mehr jugendfrei war. Dass es bereits die zweite Halbzeit war, die da lief, merkte ich erst, als es angesagt wurde.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt;Und schon bald fielen mir einige Dinge auf, die ich bei der diesjährigen EM immer wieder vermisst hatte. Zum einen standen weder die Spielerinnen noch der Ball auch nur für eine Sekunde still - da war Action angesagt! Kickte ein Goalie den Ball wieder ins Feld, flog er ebenso weit wie bei einem Oli Kahn - nur, dass dann Kopfbälle folgten, die alles andere als gesund aussahen. Und wenn jemand mal aus versehen (also wirklich aus versehen) einen Schuh ans Schienbein oder sonstwo hinbekam, ja, selbst wenn zwei der Mädels im vollen Lauf zusammenprallten und über den Rasen flogen - dann standen sie wieder auf und rannten weiter.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt;Kurz: das war Fussball! Und ich kam nicht umhin mit zu überlegen, wie es wäre, einmal eine Männerelf gegen ein Damenteam spielen zu lassen. Wie würde das aussehen? Bereits dreissig Sekunden nach dem Anpfiff würde der erste Mann über den Rasen rollen und sich das Schienbein halten, weil eine Spielerin der gegnerischen Mannschaft ihn am Arm gestreift hätte. Bereits nach der ersten Hälfte der ersten Halbzeit wären die Männer ausgepowert und würden den Ball, sofern in ihrem Besitz, nur noch zwecks Alibi hin und her kicken. In der zweiten Halbzeit würden die Frauen, unterdessen mit 14 zu 0 in Führung, so richtig aufdrehen, und binnen fünf Minuten wäre die Hälfte der Männer auf der Bahre vom Platz getragen worden. Aus Mitleid würde das Spiel dann abgepfiffen, und die Fussballspezialisten würden sagen, dass die Männermannschaft einen schlechten Tage gehabt und sie sich ausserdem zurückgehalten hätte. Wegen dem Länderspiel am kommenden Sonntag.&lt;br /&gt;...und so weiter und so fort.&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt; Kurz: ich denke, in Zukunft sollten viele Kicker das Geldverdienen ihren Frauen überlassen - auf dem Rasen wäre wesentlich mehr los.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt;Herzlichst,&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt;Fabian&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8813479682647615410-6453911687236766575?l=fabian-kremser.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://fabian-kremser.blogspot.com/feeds/6453911687236766575/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8813479682647615410&amp;postID=6453911687236766575' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8813479682647615410/posts/default/6453911687236766575'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8813479682647615410/posts/default/6453911687236766575'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://fabian-kremser.blogspot.com/2008/11/die-sache-mit-dem-fussball.html' title='Die Sache mit dem Fussball'/><author><name>Fabian Kremser</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06353037666239914578</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='30' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-0-LJKOx-R1k/TsTOP_qdFSI/AAAAAAAAAJA/jOLzigVnWPE/s220/going%2Bnuts%2B1.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8813479682647615410.post-1527636824868174308</id><published>2008-10-31T12:56:00.003+01:00</published><updated>2008-10-31T13:11:47.882+01:00</updated><title type='text'>Mein Training</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt;Das Training im Winter folgt immer wieder einem bestimmten Muster: viel Schwimmen (okay, das sollte das ganze Jahr über sein), lange Läufe mit tiefem Puls (oder so...), wenig Radtraining unter freiem Himmel (schade), viele Radtrainings auf der Rolle oder auf dem Ergometer (Langeweile wird bei mir während der Wintermonate stets neu definiert) und: Krafttraining.&lt;br /&gt;Fitnesstudios gibt es ja überall, doch bleibt den meisten Leuten vorenthalten, was dort in den Morgenstunden vor sich geht. Das Studio, in dem ich trainiere, öffnet meistens um halb sieben. Die meisten Leute, die nach normalen Zeiten arbeiten, treffen dort über Mittag oder nach fünf Uhr Abends ein. Freie Bahn also morgens um Acht - sollte man meinen.&lt;br /&gt;Weit gefehlt, wie ich heute wieder einmal feststellen durfte. Offenbar ist nicht nur das Hallenbad in Winterthur morgens jeweils mit einem Ansturm von älteren Herrschaften gesegnet, sondern auch der Fitnesspark Banane.&lt;br /&gt;Nicht, dass man mich hier falsch versteht - ich finde es gut, dass sich Leute jeden Alters bewegen, und es ist lobenswert, dass diejenigen, die morgens nicht (mehr) im Büro antanzen müssen, sich in den frühen Stunden im Fiitnesscenter einfinden. Nur: vielen erscheint es dann so, dass das Studio "ihnen" gehört.&lt;br /&gt;Ich kam heute früh also in den Kraftraum - es war kurz vor acht. Und rappelvoll. Ich konnte mir für das Warm Up einen Ergometer ergattern - neben mir eine ältere Dame, der das Makeup bereits an der Nase entlang herunter lief. Ihr Blick schrie geradezu "was willst du hier?", und nicht lange, da teilt sie mir mit, dass sie "dann im Fall noch auf die Marlies wartet, die immer neben ihr sitzt." Dass man im Zug mal versucht, einen Platz frei zu halten, kann ich ja verstehen, aber eine Sitzordnung bei den Ergometern? Nun denn...&lt;br /&gt;Nach zehn Minuten Warm Up noch immer keine Spur von Marlies, also begebe ich mich an die Maschinen. Das Programm war moderat, aber ich erhielt während der guten Stunde, die ich dort war, sage und schreibe fünf Anleitungen, wie ich die Geräte zu benutzen habe. Und das nicht von Fitness-Instruktoren, die für so etwas ja da sind.&lt;br /&gt;Doch das Beste kam noch - das ist jetzt kein Scherz, sondern wirklich geschehen heute früh. Ich hatte für das Training das erstbeste Handtuch geschnappt, das ich bekommen konnte - ausgerechnet jenes, auf dem gross "Ironman-Finisher" stand. Wie ich dann im Stretching-Bereich meine Übungen machte und dieses Handtuch eine weile auf dem Boden lag, sprach mich ein älterer Herr in einem wohlwollenden Ton an: "Na, hast du deinem Vater das Handtuch geklaut?"&lt;br /&gt;...&lt;br /&gt;Ich sagte nichts. Ich lachte nur - sehr, sehr künstlich. Und ergriff die Flucht. Und nun frage ich mich ernsthaft: wenn jetzt, Ende Oktober am Morgen das Studio so voll ist mit Leuten, die ihr Wissen nicht bei sich behalten können - was wird dann Anfang Januar sein, wenn die guten Vorsätze fürs neue Jahr einen Haufen Fitnessfanatiker und -Spezialisten hervorbringen?&lt;br /&gt;Ich denke, ich freue mich auf den Sommer...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Herzlichst,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Fabian&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8813479682647615410-1527636824868174308?l=fabian-kremser.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://fabian-kremser.blogspot.com/feeds/1527636824868174308/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8813479682647615410&amp;postID=1527636824868174308' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8813479682647615410/posts/default/1527636824868174308'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8813479682647615410/posts/default/1527636824868174308'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://fabian-kremser.blogspot.com/2008/10/mein-training.html' title='Mein Training'/><author><name>Fabian Kremser</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06353037666239914578</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='30' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-0-LJKOx-R1k/TsTOP_qdFSI/AAAAAAAAAJA/jOLzigVnWPE/s220/going%2Bnuts%2B1.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8813479682647615410.post-6000641788205189644</id><published>2008-10-05T14:07:00.005+02:00</published><updated>2008-10-29T09:06:30.314+01:00</updated><title type='text'>Mein neues Jahr</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt;Der Oktober liegt mehr oder minder in den letzten Zügen, was für mich so viel heisst wie: das neue Jahr hat begonnen! Und zwar das Sport-Jahr 2009. Seit ich im Frühjahr 2001 begonnen habe, dem schönen Sport "Triathlon" zu huldigen, ist für mich die erste Novemberwoche stets der Zeitpunkt, zu dem ich das Training nach der Pause wieder aufnehme. Zumindest immer in der Woche, in der erstmals "November" vorkommt.&lt;br /&gt;Der Montag Morgen gehörte also voll und ganz dem Training, und was soll ich sagen - es war genial! Nach einer langen Pause von fast anderthalb Monaten, während der ich vielleicht zwei, drei Stunden pro Woche aktiv war, ging es endlich wieder los - dass ich gespannt war, was mich erwartete, versteht sich von selbst.&lt;br /&gt;Die letzten Woche war das Wetter ja traumhaft - Nebel am Morgen, Sonne am Nachmittag. (Das hinderte mich allerdings nicht daran, mich nochmals kräftigst zu erkälten - zum Glück wurde ich rechtzeitig wieder gesund.) Dann der Montag Morgen: Grau, verhangen, und einen Tag nach der Zeitumstellung fiel es mir auf einmal gehörig schwer, am Morgen aufzustehen. Ich biss mich aber durch, und um neun Uhr früh stand ich in den Laufschuhen vor der Tür. Die erste "ernste" Einheit seit langem, und es lief prächtig. Bis auf meinen Puls, der befand sich nach der Erkältung noch in Bereichen, von denen ich lieber nicht berichten möchte.&lt;br /&gt;Beim Schwimmen hingegen konnte ich bereits am zweiten Trainingstag ein Erfolgserlebnis sondergleichen einfahren: nach guten 2,4km Schwimmen standen Sprints über 100m Crawl auf dem Programm, Start alle 1'50" und mit Flossen an den Füssen. Klar, dass es sich so schneller schwimmt als ohne, aber: ich war im letzten Jahr ja nun wirklich ganz gut in Form. Und ich weiss, dass ich diese 100m Crawl mit Flossen in Serie nie unter 1'08" geschwommen bin. Aber an diesem zweiten Tag: das erste Mal schlug ich bei 1'12" an und fühlte mich gut. Das zweite und das dritte Mal blieb die Uhr bei 1'04" stehen, und beim vierten Mal gar bei 1'02"! Klar, dass ich noch einen draufsetzen wollte - leider war ich nicht alleine auf der Bahn, was mich bei der Wende auf den letzten 100m ein wenig Zeit kostete. So schlug ich "nur" bei 1'03" an. Aber: die Euphorie kannte keine Grenzen. Man mag mal durch Zufall eine Bestmarke unterbieten - aber nicht gleich vier Mal. Die lange Erholungszeit hat sich also gelohnt, und an alle dort draussen: zieht euch warm an, denn bei den nächsten Wettkämpfen werde ich das Wasser zum kochen bringen!&lt;br /&gt;Der langen Rede kurzer Sinn: seit zwei Tagen bin ich wieder auf dem Weg zu den Rennen im nächsten Jahr. Also ist es an der Zeit, auch die diversen Termine festzulegen - rechts findet ihr eine provisorische Liste mit den geplanten Wettkämpfen 2009.&lt;br /&gt;In diesem Sinne wünsche ich allen, die sich wie ich per November wieder systematisch die Kante geben alles Gute und viel Erfolg - und jenen, die sich noch etwas länger erholen, sei es vergönnt!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Herzlichst,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Fabian&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8813479682647615410-6000641788205189644?l=fabian-kremser.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://fabian-kremser.blogspot.com/feeds/6000641788205189644/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8813479682647615410&amp;postID=6000641788205189644' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8813479682647615410/posts/default/6000641788205189644'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8813479682647615410/posts/default/6000641788205189644'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://fabian-kremser.blogspot.com/2008/10/die-sache-mit-der-motivation.html' title='Mein neues Jahr'/><author><name>Fabian Kremser</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06353037666239914578</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='30' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-0-LJKOx-R1k/TsTOP_qdFSI/AAAAAAAAAJA/jOLzigVnWPE/s220/going%2Bnuts%2B1.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8813479682647615410.post-611018273829042768</id><published>2008-09-18T17:18:00.002+02:00</published><updated>2008-09-18T17:33:35.210+02:00</updated><title type='text'>Das Rad der Zeit</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family: trebuchet ms;"&gt;Es ist zum schreien. Wirklich. Da freut man sich gerade erst noch auf den letzten Wettkampf im Jahr, der im sonnigen Tessin stattfinden soll - und dann ist es Mitte September, die Oktober kommt näher und es wird morgens bereits, nun ja, frisch. Um es in einer zeitgenössischen Sprache auszudrücken: Eh, was geht?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: trebuchet ms;"&gt;Ich frage mich, ob es eine Alterserscheinung ist - die Tage fliegen nur so dahin. Da war doch gerade erst noch Uster, jeder unglaublich frustrierende Wettkampf, bei dem ich mich so richtig mies fühlte, obwohl es im Nachhinein heuer das einzige Rennen war, bei dem sich die Sone blicken liess...&lt;br /&gt;Aber von vorne. Der Ironman hatte mich reichlich geplättet, ganze dreieinhalb Wochen lag ich danach mehr oder weniger im Bett. Dass danach meine Topform wieder etwas dahin war - keine Frage. Aber ach, wie gerne hätte ich in Uster noch einmal die Puppen tanzen gelassen.&lt;br /&gt;Das Schwimmen lief mir gut, da stimmte die Leistung - auch, dass ich mich ohne Panikattacke beim Start prügeln konnte, motivierte mich mächtig. Aber auf dem Rad sah es eher unnett aus - die Beine brannten, wurden müde, und das Laufen war auch nicht gerade toll. Aber: über all dies kommt man hinweg. Kann's ja mal geben - als Triathlet jammert man nach einem solchen Rennen natürlich herum, aber unter dem Strich ist es immer halb so wild. Und ausserdem ab es da ja noch Locarno...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es ist ein seltsamer Anblick, wenn man nach dem Schwimmen in die Wechselzone rennt, dort nicht etwa eine schöne Wiese (Tessin!), sondern immer noch den See vorfindet und einige Schuhe auf dieser braunen Suppe dümpeln sieht. Das war nämlich heuer der Triathlon in Locarno. Da Schlammpackungen ja angeblich gut für die Haut sind, könnte man das ganze irgendwie als Hardcore-Wellness bezeichnen, aber mal ehrlich: niemand fährt ins Tessin, um dort bei Regen und Wind einen Wettkampf zu machen. Das passt einfach nicht. Im September, wenn es nördlich der Alpen schon wieder etwas kühler wird, möchte man in Locarno nochmals 25°C haben und nach dem Rennen ein wenig in der Sonne liegen, um alles ausklingen zu lassen.&lt;br /&gt;Das war dieses Jahr nicht drin - es regnete die ganze Woche vor dem Renne, und am Morgen, kurz vor dem Start, stand der Lago Maggiore wie gesagt bereits in der Wechselzone. Das Schwimmen fand dann zwar Ordnungsgemäss statt, aber neue Bestzeiten konnte wohl keiner vorweisen - bei ordentlichem Wellengang und teils gegen den Wind kam es mehr einem Rugby-Spiel gleich. Das Rad wurde von allem, ausnahmslos, mit bis zu den Waden verdreckten Beinen in Angriff genommen. Und auch von allen nach insgesamt 33km beendet.&lt;br /&gt;Nach ca. 16 Kilometern auf der Strasse nach Prato Sornico stand die Polizei und schickte uns zurück - die Strasse war überschwemmt, das Laufen am Ende fand gar nicht erst statt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Saison ist nun definitiv vorbei, und ich geniesse meine Erholungszeit. Ab November wird dann wieder voll trainiert - ich starte mit einer Kampfansage in die Off-Season: beim nächsten Ironman heisst es bei mir "Out-Of-Water" unter fünfzig Minuten! Oder auf Deutsch: nächstes Jahr wird besser!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich wünsche euch allen eine gute Zwischensaison mit möglichst viel Sonne! Es grüsst euch herzlichst,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Fabian&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8813479682647615410-611018273829042768?l=fabian-kremser.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://fabian-kremser.blogspot.com/feeds/611018273829042768/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8813479682647615410&amp;postID=611018273829042768' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8813479682647615410/posts/default/611018273829042768'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8813479682647615410/posts/default/611018273829042768'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://fabian-kremser.blogspot.com/2008/09/das-rad-der-zeit.html' title='Das Rad der Zeit'/><author><name>Fabian Kremser</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06353037666239914578</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='30' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-0-LJKOx-R1k/TsTOP_qdFSI/AAAAAAAAAJA/jOLzigVnWPE/s220/going%2Bnuts%2B1.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8813479682647615410.post-842957099275733990</id><published>2008-08-21T11:12:00.002+02:00</published><updated>2008-08-21T11:31:39.740+02:00</updated><title type='text'>August And Everything After</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family: trebuchet ms;"&gt;Es ist so eine Sache mit der zweiten Jahreshälfte, das wird mir jeder und jede meiner Zunft bestätigen. Es ist bei Triathleten nämlich meist so, dass das neue Jahr nicht etwa zu Sylvester, also am 31. Dezember beginnt, sondern irgendwann im November oder Anfang Dezember. Um es kurz zu machen: eben dann, wenn man das Training für die nächste Saison beginnt. In meinem Fall wird das heuer der 27. Oktober sein, an dem ich mir zunächst einmal ein ordentliches Schwimmprogramm geben werde.&lt;br /&gt;Nur: dieses Jahr dauert in den Köpfen aller Dreikampfbegeisterten  meist nur bis zum "Tag X". Ich, geschmacklos wie ich manchmal bin, markiere diesen Tag im Kalender gar mit "D-Day", denn von der persönlichen Relevanz her kommt es für mich an bedeutung etwa gleich. Es ist der Tag, den man Monatelang plant, berechnet, auf den man sich freut, vor dem man sich fürchtet und der in jedem, aber auch wirklich jedem Fall am Ende viel zu schnell da ist. Und von dem man niemals sagen kann, wie er denn ausgeht. Und was danach kommt - das ist die grosse Unbekannte.&lt;br /&gt;Wie ich dieses Jahr zum Ironman angetreten bin, wusste ich sehr wohl, dass ich einige Wochen später noch Rennen bestreiten würde, und gleich nach dem Ironman freute ich mich auch so richtig darauf. Gut, diese Freude ist nicht wirklich abgeklungen, aber: irgendwie merke ich, dass es schwierig wird, diesen Wettkämpfen, die in meinem Fall ja eigentlich die Chance darstellen, dieser abermals mässig guten Saison noch ein schönes Finale zu verpassen, nochmals die richtige Bedeutung beizumessen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich weiss unterdessen, dass es anderen (wenn nicht sogar: allen) Triathleten diesbezüglich ähnlich bis gleich geht, allein, es beruhigt mich keinesfalls. Eher im Gegenteil. Und so nehme ich mir denn vor, mit der nächsten Saison nicht nur, einen, sondern gleich zwei Saison-Höhepunkte dermassen fest einzuplanen, dass mir auch nach einem noch so durchlittenen Ironman keine Zeit bleiben wird, krank zu werden oder sonst etwas. Und beim nächsten Jahreswechsel, also am 26. Oktober 2009, das gleiche nochmals!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Fazit: es geht den meisten so, dass sie nach dem absoluten Höhepunkt des Triathlon-Jahres nicht mehr so recht wissen, was sie nun tun sollen. Mein Tipp: Wege zur Motivation finden sich überall, nur nicht im Selbstmitleid. Und in diesem Sinne: wir sehen uns an der Startlinie zum Uster-Triathlon am 24. August, in alter oder auch neuer Frische und egal bei welchem Wetter! Bis dann...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Herzlichst,&lt;br /&gt;Fabian&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8813479682647615410-842957099275733990?l=fabian-kremser.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://fabian-kremser.blogspot.com/feeds/842957099275733990/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8813479682647615410&amp;postID=842957099275733990' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8813479682647615410/posts/default/842957099275733990'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8813479682647615410/posts/default/842957099275733990'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://fabian-kremser.blogspot.com/2008/08/august-and-everything-after.html' title='August And Everything After'/><author><name>Fabian Kremser</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06353037666239914578</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='30' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-0-LJKOx-R1k/TsTOP_qdFSI/AAAAAAAAAJA/jOLzigVnWPE/s220/going%2Bnuts%2B1.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8813479682647615410.post-6650084576494336154</id><published>2008-08-14T09:20:00.002+02:00</published><updated>2008-08-14T09:37:08.747+02:00</updated><title type='text'>Regentage</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family: trebuchet ms;"&gt;Des Triathleten bester Freund ist sein Fahrrad, so heisst es gerne. Ein wunderbares Klischee, wie es deren so einige gibt. Ich habe dieses eine Schubladenbild in den letzten Wochen einige Male ordentlich in Frage gestellt, denn: mein bester Freund, respektive meine besten Freunde der letzten Wochen waren nicht etwa die beiden Räder unter mir, sondern vielmehr die Gummibärchen von Haribo. In etwa. Denn mal im ernst: wenn man nach einem Ironman bei Regen mal so zünftig Krank wird, was keinen wundert, so ist man selbst schuld, wenn man die Zeit der Genesung damit verbringt, sich über verpasste Trainingseinheiten zu ärgern.&lt;br /&gt;Klar tat ich auch dies in den letzten Wochen - solche Angewohnheiten legt man nicht über Nacht ab, ab und an musste der Pflicht genüge getan werden. Aber im Grossen und Ganzen übte ich mich in Geduld und liess meinem Körper Zeit, sich zu erholen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hat ganz gut geklappt, so weit - ich bin wieder mehrheitlich gesund, ein wenig Heiserkeit noch, aber ansonsten bin ich wieder auf der Höhe. Und ich stelle mit Schrecken fest, dass auch der August schon wieder zur Hälfte um ist. Der Uster-Triathlon steht vor der Tür, die Saison ist beinahe um, und wenn ich ehrlich bin, so ist Weihnachten auch nicht mehr weit.&lt;br /&gt;Das Wetter übt sich schon mal in Sachen Herbst, was das Training draussen bisweilen feucht-fröhlich gestaltet und etwas erschwert. Die Luft kühlt ab, und ich merke, dass auch mein Temperament sich etwas setzt.&lt;br /&gt;Zu Deutsch heisst das: wenn ich entscheiden kann zwischen einer Stunde Rad im Regen und einer Stunde am Zeichenbrett, nur so als Beispiel, dann gebe ich der Variante, die die Möglichkeit zu Tee und Gummibärchen beinhaltet, klar den Vorzug.&lt;br /&gt;Und an dieser Stelle wird mir bewusst, dass Triathlon nicht nur Sport, sondern auch Teufelskreis ist. Denn natürlich meldet sich hier mein Gewissen - aus purem Pflichtbewusstsein. Und für einmal finde ich nicht einmal eine Ausrede.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich denke, ich werde einmal mehr den Vorsatz fassen, die laufende Saison gut zu Ende zu bringen um dann im November mit dem Aufbau für das nächste Jahr zu beginnen. Und wie immer werde ich mich entschliessen, in der Zwischensaison alle Weihnachtseinkäufe zu erledigen - um dann am 24. Dezember nach dem Schwimmtraining noch Hals über Kopf in die nächste Stadt zu fahren, um sie auch wirklich zu tätigen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In diesem Sinne wünsche ich euch allen gutes Training und einen schönen Saison-Abschluss - bis bald, herzlichst,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Fabian&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8813479682647615410-6650084576494336154?l=fabian-kremser.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://fabian-kremser.blogspot.com/feeds/6650084576494336154/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8813479682647615410&amp;postID=6650084576494336154' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8813479682647615410/posts/default/6650084576494336154'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8813479682647615410/posts/default/6650084576494336154'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://fabian-kremser.blogspot.com/2008/08/regentage.html' title='Regentage'/><author><name>Fabian Kremser</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06353037666239914578</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='30' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-0-LJKOx-R1k/TsTOP_qdFSI/AAAAAAAAAJA/jOLzigVnWPE/s220/going%2Bnuts%2B1.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8813479682647615410.post-6785967860929556251</id><published>2008-07-21T12:00:00.004+02:00</published><updated>2008-07-21T12:35:53.716+02:00</updated><title type='text'>Wir suchen</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Nach den meisten Wettkämpfen erwischt sie viele, die sogenannte PCT, was ausgeschrieben so viel heisst wie "Post-Competitional Depression" oder einfach "Nach-Wettkampfs-Depression". Es ist herrlich, wie viele Erklärungen es hierfür gibt, eine der schönsten sei hier genannt: man verschüttet während eines Rennens dermassen viel der sagenumwobenen Endorphine, dass der Körper danach ein Defizit aufweist und man in ein Loch fällt. Je länger der Wettkampf, desto grösser das Tief. Und so weiter. Ich gebe nicht viel auf diesen Quark, das muss ich hier offen und ehrlich gestehen. Heuer hatte ich am Ironman eine Endzeit wie noch nie - 10:21 Stunden. Ich war bei meinem ersten Versuch mit 18 Jahren mehr als eine halbe Stunde schneller. Damals fiel ich ein ein rechtes Tief nach dem Rennen. Dementsprechend müsste ich dieses Jahr eigentlich noch viel deprimierter sein. Aber das ist nicht der Fall - es ist nun eine Woche her seit diesem mörderischen Rennen, und ich bin abgesehen von einer Erkältung (und wen wundert das?) ganz gut drauf. Ich freue mich sogar schon sehr auf die nächsten Rennen, vor allem auf das in Locarno. Mit diesem Wettkampf verbindet mich zwar eine Hassliebe, aber ich kann es trotzdem kaum erwarten, wieder in den Lago Maggiore zu springen.&lt;br /&gt;Nein, deprimiert bin ich nicht - aber ich mache mir in den letzten Tagen sehr viele Gedanken, nicht zuletzt ausgelöst durch eine Frage, die mir kürzlich gestellt wurde: Ob ich nach dieser Strapaze beim Ironman denn "noch immer nicht genug" habe. Betonung lag auf "noch immer nicht", wohl gemerkt.&lt;br /&gt;Was, bitte sehr, sollte das heissen? Wie kann man von einer Sache genug bekommen, die einen durch und durch erfüllt? Den ganzen Quatsch von wegen "Suchtverlagerung" (von was denn?) und "Endorphinjunkie" (siehe oben...) kann ich nicht mehr hören. Ich möchte vielmehr wissen, was Leute anficht, unsereins auf Biegen und Brechen analysieren zu wollen. Klassifiziert als nicht therapierbar, Stempel drauf, zu den Akten. Der nächste bitte - ach, Triathlet? Gleicher Stempel, gleiches Fach, danke sehr! ...und so weiter. Niemand, der exzessiv reitet, bekommt so ein Guthaben von Leuten, die ihre Weisheit zum grössten Teil aus Micky Maus-Heften beziehen. Aber als Triathlet? Da ist man trotz boomendem Breitensport noch immer ein wenig als verrückt abgestempelt. Nur, jetzt kommt's - gerade diese Verrücktheit macht es doch aus, Triathlet zu sein. Wir wollen das! Und wir wollen nicht geheilt werden.&lt;br /&gt;Ich denke in diesem Zusammenhang gerne an die drei Jahre, die ich mich auf meinen ersten Ironman vorbereitete. Ich hatte mit 15 entschieden, mit 18 dieses Rennen zu machen. Und ab da gab es für mich nichts wichtigeres für mich, als dieses Ziel zu erreichen. Und dafür waren mir Mittel und Wege recht, die teilweise sehr ins Extreme schlugen. Beispielsweise die Affinität, jeden Morgen um halb fünf Uhr aufzustehen. Hatte ich normal Schule (ja, auch ich war mal dort), nahm ich mir genug Zeit, um zu frühstücken und den Boden zu legen für eine Trainingseinheit über Mittag. Hatte ich später Lektion, stand ich gleichwohl früh auf und ging noch laufen. Auch mitten im Januar, da konnte das Wetter machen, was es wollte.&lt;br /&gt;Jetzt, einige Jahre später, habe ich Profi-Athlet das Privileg, alle meine Einheiten über den Tag hinweg verteilen zu können und somit die Möglichkeit, stets bei Tageslicht zu trainieren. Aber in den letzten Tagen habe ich mir manchmal gedacht, dass mir auch etwas abhanden gekommen ist. Wenn ich an diese Läufe am frühen Morgen denke, wie ich bei Sternenlicht und klirrender Kälte durch die Hügel und die gefrorenen Wälder rannte, ganz alleine und einzig begleitet vom Geräusch meiner Schritte - heute fehlt mir das. Ich habe viel gewonnen in den letzten paar Jahren, aber wenn ich mir heute eine Diagnose nach obigen Richtlinien stellen müsste - dann hat sich mein Temperament ziemlich beruhigt. Ich fühle mich manchmal nicht mehr wirklich verrückt, da der Sport unterdessen zur Arbeit geworden ist. Zu einer schönen Arbeit, auf die ich mich immer wieder freue - aber ab und an würde ich mich auch gerne wieder verrückt fühlen. Dieses kleine bisschen Wahnsinn empfinden, das bei mir akuter ist als bei anderen.&lt;br /&gt;Wir suchen alle nach etwas, das uns glücklich macht und uns erfüllt. Als Triathleten haben viele von uns dies schon gefunden, aber diejenigen, die uns als potentielle Insassen schön gepolsterter Zellen sehen und uns dementsprechend behandeln - nun, die suchen wohl noch. Und all denen kann ich wärmstens empfehlen, sich einfach zwei Laufschuhe an die Füsse zu schnallen und für einmal zwei Stunden früher als gewohnt aufzustehen. Vielleicht verstehen sie dann, was es heisst, sich nicht nur "Sportler" zu nennen, sondern Sportler zu sein...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Für einmal pathetisch-nachdenklich, herzlichst,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Fabian&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8813479682647615410-6785967860929556251?l=fabian-kremser.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://fabian-kremser.blogspot.com/feeds/6785967860929556251/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8813479682647615410&amp;postID=6785967860929556251' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8813479682647615410/posts/default/6785967860929556251'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8813479682647615410/posts/default/6785967860929556251'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://fabian-kremser.blogspot.com/2008/07/wir-suchen.html' title='Wir suchen'/><author><name>Fabian Kremser</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06353037666239914578</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='30' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-0-LJKOx-R1k/TsTOP_qdFSI/AAAAAAAAAJA/jOLzigVnWPE/s220/going%2Bnuts%2B1.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8813479682647615410.post-1937674368631904555</id><published>2008-07-16T16:25:00.002+02:00</published><updated>2008-07-17T12:10:40.051+02:00</updated><title type='text'>Jitterbuck und Aquaplaning - ein Rennbericht</title><content type='html'>&lt;p style="font-family: trebuchet ms; text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;Triathleten sind das bescheidenste Völkchen der Welt. Folgende Situation: der Ironman, bei den meisten also absoluter Saisonhöhepunkt, steht vor der Tür. Monatelanges Training, Entbehrungen (z.B. kein Kaffee...) und Investitionen, und endlich, endlich ist es so weit: der Morgen, an dem die 226 Kilometer in Angriff genommen werden, ist da. Und der Triathlet sagt: ich geh’s ruhig an. Diesmal locker, mal sehen, was der Tag bringt. Gut, er denkt sich natürlich das Gegenteil, aber Rücksichtsvollerweise verzichtet er darauf, am Rennmorgen seinem Kollegen und Sparring-Partner der letzten Wochen ins Gesicht zu sagen: heute mach’ ich dich fertig, ich bin besser vorbereitet und du hast überhaupt keine Chance! Ja, wir sind alle richtig nett. Nur: es kann passieren, dass man gezwungen wird, seine Worte in die Tat umzusetzen. So auch am vergangenen Wochenende, am Ironman Switzerland in Zürich.&lt;/p&gt;&lt;div style="font-family: trebuchet ms; text-align: justify;"&gt;    &lt;/div&gt;&lt;p style="font-family: trebuchet ms; text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;Dass ich bis in die Fingerspitzen voll Adrenalin war, braucht niemanden zu überraschen, es ist jedes Mal eine Strapaze für die Nerven, so ein Rennen. Fragen, Ängste, Zweifel kommen vor dem Start auf und man redet sich permanent ein, dass man nicht auf der Jagd nach einer neuen Bestzeit ist. Aber schon am Vortag des Rennens hatte ich das Gefühl, dass ich diesmal besser täte, mich selbst einmal ernst zu nehmen – es begann bereits am Samstag, gewaltig abzukühlen und zu regnen. Tolle Aussichten also für einen Ironman, und das zeigte sich in einem Einheitssymptom bei fast allen Teilnehmern: Angstshopping! Die Stände auf dem Expo-Gelände in Zürich feierten plötzlich Hochkonjunktur, und binnen kürzester Zeit wurde es ernstlich schwierig, auf dem Gelände noch Windstopper, Handschuhe, Schuhüberzüge und so weiter zu bekommen. Ich mischte kräftig mit, kam aber einmal mehr dank Heiner Blattmann um den Stress herum, indem ich mich in seinem Laden mit den nötigen Dingen eindeckte. So ausgerüstet und einen Nassen Tag vor mir, ging ich also am Samstag Abend ins Bett, harrend der Dinge, die da zwangsläufig kommen würden. &lt;/p&gt;&lt;div style="font-family: trebuchet ms; text-align: justify;"&gt;    &lt;/div&gt;&lt;p style="font-family: trebuchet ms; text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;Ich schlief sogar fast zwei Stunden. Dann bellte der Wecker, ich aus den Federn, Ohren ans Fenster – und draussen goss es, als hätte Petrus gerade eine Lohnerhöhung bekommen. &lt;/p&gt;&lt;div style="font-family: trebuchet ms; text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p style="font-family: trebuchet ms; text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;Es regnete, als ich nach Zürich chauffiert wurde. Es regnete, als ich in der Wechselzone meinen Radplatz einrichtete (heuer sogar mit Namen versehen, ganz wie echt!). Es regnete, als ich im Strandbad Mythenquai die Toiletten suchte, es regnete, als ich meinen Neoprenanzug überstreifte und auch, als ich ins Wasser ging. Kurz: es regnete an diesem Tag nur einmal. &lt;/p&gt;&lt;div style="font-family: trebuchet ms; text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p style="font-family: trebuchet ms; text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;Aber ach, das Wasser. Ich hatte wirklich Angst vor dem Schwimmen, gebe ich gerne zu – der Fusstritt vom letzten Jahr war noch zu präsent. Also tat ich das, was alle laut verkündeten: ich ging es locker an. Also, locker – das heisst in dem Fall, ich liess den anderen Pro’s im Feld gerne den Vortritt, hielt mich am rechten Rand der Startlinie und blieb bis zum „Go!“ etwa fünf Meter hinter den anderen. Wie es dann los ging, konnte ich frei und unbehelligt losschwimmen. Und ich sage euch, das war eine Wohltat. Ich weiss, es ist nicht die Englische Art, aber wie angenehm war es doch, etwa zehn Leute und daher relativ ruhiges Wasser vor mir zu wissen – und an die 2200 andere noch hinter mir. Ich schwamm also, und als ich es geschafft hatte, ohne Schläge einzustecken über die Saffa-Insel zu kommen, da war es mir, als ginge ein Knoten auf! Erleichtert sprang ich nach dem Landgang wieder in die Fluten – natürlich landete ich volle Kanne auf dem Gesicht, Ohrfeigen mal anders – und zog davon. Ich schwamm entspannt und doch ganz schön schnell – nach 55 Minuten konnte ich in die Wechselzone einlaufen.&lt;/p&gt;&lt;div style="font-family: trebuchet ms; text-align: justify;"&gt;    &lt;/div&gt;&lt;p style="font-family: trebuchet ms; text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;Erwähnte ich schon, dass es regnete? Das Wechseln ging diesmal etwas länger als sonst. Zuerst die Socken. Dann die Schuhe mit den Neopren-Überzügen. Dann die Ärmlinge, das Thermo-Gilet, die Handschuhe. Schliesslich die Sonnenbrille (Sonnenbrille! In dem Moment wusste ich, dass bei der letzten Untersuchung was übersehen wurde!) und den Helm... und los ging es. Bis dahin war das Rennen wirklich gut verlaufen, und an sich war ich wirklich motiviert, jetzt umzusetzen, was ich mir im Training erarbeitet hatte. &lt;/p&gt;&lt;div style="font-family: trebuchet ms; text-align: justify;"&gt;    &lt;/div&gt;&lt;p style="font-family: trebuchet ms; text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;Es blieb beim Wunsch und kam zu „denkste“. Schon nach fünf Kilometern auf dem Rad wusste ich, dass das heute nicht wirklich mein Tag werden würde. Es war nass und kalt – zwei Dinge, die bei mir in Kombination eine ähnliche Wirkung haben wie ein Kühlschrank auf eine Klapperschlange. Als ich dann nach 60 Kilometern meine Füsse nicht mehr spürte, wurden unangenehme Erinnerungen an den Triathlon in Zug wach. Nur: dort waren es ja insgesamt nur 40 Kilometer auf dem Rad gewesen. Ich durfte mich also auf weitere 120 K’s (das ist Englisch, ich hab immerhin noch was gelernt auf der Strecke!) mit ohne Füsse freuen. Die Zeit stand still, meine Muskeln sangen langsam im Chor mit allem anderen, das schmerzte, und ich begann, mich auf die langen Anstiege zu freuen – da wäre es dann wenigstens wieder warm! Denn auf der Seestrasse kam weder Hitze noch sonst etwas auf – entweder, man ratterte über schlechte Strassen, so, dass einem die Flaschen aus den Halterungen flogen, oder man rutschte wie auf Schmierseife auf der nassen Strasse. Jitterbuck und Aquaplaning eben.&lt;/p&gt;&lt;div style="font-family: trebuchet ms; text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p style="font-family: trebuchet ms; text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;Kurz: wie lange 180 Kilometer sein können, wurde mir dieses Wochenende schmerzlich bewusst. Trotzdem gab es einige Momente, in denen ich mich nicht ganz so alleine fühlte – zum Beispiel beim zweiten Anstieg auf die Forch. Da fuhr ich mehr oder minder neben Wim, einem englischsprachigen Athleten, einher. Wir waren schon den ganzen Wettkampf immer wieder auf gleicher Höhe gewesen, aber nun, bei Schritttempo, begegneten wir uns erstmals wirklich. Wir sahen uns an, und Wim sagte nur: „What a Shitty Day!“ Da waren wir uns einig, mehr brauchte nicht gesagt zu werden – schon war alles ein wenig leichter zu ertragen. Und ich musste sofort an meinen Trainer, Olivier Bernhard, denken – eine sehr, sehr ähnliche Situation hatte er mir von einem Rennen in Hawaii geschildert. Der Gesprächspartner war damals kein geringerer als Chris MacCormack gewesen, und Olivier hatte am Ende den 17. Gesamtrang inne – dies im Hinterkopf, konnte ich mich von „total demoralisiert“ immerhin wieder zu „mal sehn, was noch geht“ aufraffen.&lt;/p&gt;&lt;div style="font-family: trebuchet ms; text-align: justify;"&gt;    &lt;/div&gt;&lt;p style="font-family: trebuchet ms; text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;Der Wechsel war, was sonst – nass. Allerdings hatte der Regen etwas nachgelassen, so konnte ich ohne das etwas steife Thermo-Gilet rennen. Und: meine Schuhe waren dank exzessiver Nutzung von Plasticksäcken trocken geblieben. Ich rannte los, und im ersten Moment vergass ich die Strapazen auf der Radstrecke. Meine Beine waren super! Die Motivation kam wieder, ich gab gas... und konnte zwei Kilometer lang so laufen, wie ich es mir gewünscht hatte. Dann aber schoss mit einem Mal das Blut in meine Füsse zurück, und aus war’s – die Schmerzen, die ich darauf hin hatte, kann ich bis jetzt noch nicht beschreiben. Und mehr als 40 Kilometer lagen noch vor mir...&lt;/p&gt;&lt;div style="font-family: trebuchet ms; text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p style="font-family: trebuchet ms; text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;Was soll ich sagen? Ich hab’s geschafft! Ich brauchte für den Marathon einen Haufen Tränen und pulverisierte Zähne, aber ich kam ins Ziel, und die Euphorie hält an! Ich habe es geschafft, den Ironman zu beenden, und die Endzeit 10:21;21 passt mir auch! Ausserdem: letztes Jahr musste ich nach dem Schwimmen aussteigen. Gehirnerschütterung. Und wenn man sich ins Gedächtnis ruft, dass der Schwimmpart etwa 4% der Gesamtstrecke ausmacht, dann kann man rechnen: so gesehen liegt meine Erfolgsquote dieses Jahr um ganze 96% höher. Toppt das mal! &lt;/p&gt;&lt;div style="font-family: trebuchet ms; text-align: justify;"&gt;    &lt;/div&gt;&lt;p style="font-family: trebuchet ms; text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;Ich möchte mich ganz herzlich bei all denen bedanken, die mich an der Strecke angefeuert und mich in diesen langen Stunden unterstützt haben – ohne euch, das ist kein Scherz, weiss ich nicht, was ich gemacht hätte! &lt;/p&gt;&lt;div style="font-family: trebuchet ms; text-align: justify;"&gt;    &lt;/div&gt;&lt;p style="font-family: trebuchet ms; text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;Ich werde mich nun ordentlich erholen – und freue mich schon jetzt auf den Triathlon in Locarno, wo ich heuer ja ebenfalls eine Rechnung zu begleichen habe. &lt;/p&gt;&lt;div style="font-family: trebuchet ms; text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p style="font-family: trebuchet ms; text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;In diesem Sinne – see you later, alligator! Live das nächste Mal in Uster, am 24. August!&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="font-family: trebuchet ms; text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p style="font-family: trebuchet ms; text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;Herzlichst,&lt;/p&gt;&lt;div style="font-family: trebuchet ms; text-align: justify;"&gt;    &lt;/div&gt;&lt;p style="font-family: trebuchet ms; text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;Fabian&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8813479682647615410-1937674368631904555?l=fabian-kremser.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://fabian-kremser.blogspot.com/feeds/1937674368631904555/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8813479682647615410&amp;postID=1937674368631904555' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8813479682647615410/posts/default/1937674368631904555'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8813479682647615410/posts/default/1937674368631904555'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://fabian-kremser.blogspot.com/2008/07/jitterbuck-und-aquaplaning-ein.html' title='Jitterbuck und Aquaplaning - ein Rennbericht'/><author><name>Fabian Kremser</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06353037666239914578</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='30' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-0-LJKOx-R1k/TsTOP_qdFSI/AAAAAAAAAJA/jOLzigVnWPE/s220/going%2Bnuts%2B1.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8813479682647615410.post-2576765092068952972</id><published>2008-07-10T07:37:00.002+02:00</published><updated>2008-07-10T07:54:26.655+02:00</updated><title type='text'>Race Week, Teil 3: Equipment</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Manchmal frage ich mich, ob es allen Leuten so geht: steht ein wichtiger Event oder eine lange Reise vor der Tür, bekommt man plötzlich das Gefühl, noch hundere von Dingen unbedingt erledigen zu müssen, bevor es los geht. Das fängt beim Putzen an und hört beim Shoppen auf. Irgendwie hat man das Gefühl, dass man alles noch gemacht haben muss, als hätte man Angst, es nach dem speziellen Tag / der Reise nicht mehr tun zu können.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mir geht es derzeit genauso - ich habe das Gefühl, ich müsse noch unendlich viele Dinge erledigen, bevor ich am Sonntag zum Ironman antreten kann. Mein Zimmer aufzuräumen (okay, ich war schon immer ein Chaot und diese Pendenz steht praktisch immer auf der Liste...), Kleider Bügeln (ja, das auch...) und so weiter. Und vor allem: mein Fahrrad auf den Vordermann bringen.&lt;br /&gt;Meine Maschine läuft nun wirklichtop, aber leider, leider hat sich bei ihr ein kleiner Fehler in der Schaltung eingeschlichen. Die Kette ist ein klein wenig, lassen wir es einen zehntel Millimeter sein, zu breit. Ultegra-Kette auf Dura-Ace Ritzel - offenbar ist das ein No-Go, obwohl vom gleichen Hersteller un mit Kompatibilität umjubelt. Ist aber nicht der Fall, die Dura-Kette ist tatsächlich etwas schmäler. Und so kommt es, dass meine Schaltung ganz gerne einmal hin und her springt, anstatt wie gewünscht sanft zu schnurren. Wer schon erlebt hat, wie es sich anfühlt, wenn die Kette andauernd Sätze macht und man nicht mehr rund treten kann, der weiss in etwa, wie sehr das aufregt. Also heisst es für mich diese Tage: das Rad auf Teufel-Komm-Raus zu tunen. Auch mein Radhelm wartet noch auf seinen Anstrich - es wird mir also kaum langweilig werden, während ich heute meinen Ruhetag geniesse.&lt;br /&gt;Da mir unterbunden wurde, in Panik auszubrechen, gehe ich den Tag heute ruhig an, werde genügend zum Frühstück verputzen, drei Liter Tee in mich hineinschütten und dann bei strahlendem Sonnenschein ein wenig mit der Airbrush-Pistole spielen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ach ja, à propos Wetter. Das sieht nichtgut aus, darf man den diversen Wetterstationen Glauben schenken. Regen und 17°C zeigt es mir heute früh für den Sonntag an. Nicht so mein Ding, aber: das war in den letzten Jahren genauso, am Ende hatten wir eitel Sonne und warm. Also, falls ihr versucht seid, den Kopf hängen zu lassen wegen dieser Prognose, denkt daran: die Wettervorhersage ist in der Tat eine Sage: sie hat zwar einen wahren Kern, bewegt sich aber trotzdem immer nur am Rande der Wahrheit...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Herzlichst,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Fabian&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8813479682647615410-2576765092068952972?l=fabian-kremser.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://fabian-kremser.blogspot.com/feeds/2576765092068952972/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8813479682647615410&amp;postID=2576765092068952972' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8813479682647615410/posts/default/2576765092068952972'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8813479682647615410/posts/default/2576765092068952972'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://fabian-kremser.blogspot.com/2008/07/race-week-teil-3-equipment.html' title='Race Week, Teil 3: Equipment'/><author><name>Fabian Kremser</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06353037666239914578</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='30' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-0-LJKOx-R1k/TsTOP_qdFSI/AAAAAAAAAJA/jOLzigVnWPE/s220/going%2Bnuts%2B1.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8813479682647615410.post-2610863031133323034</id><published>2008-07-08T20:51:00.004+02:00</published><updated>2008-07-08T21:07:45.334+02:00</updated><title type='text'>Race Week, Teil 2: Trauma-Therapie</title><content type='html'>Es ist so eine Sache mit den persönlichen kleinen Dämonen, die man mit sich herumschleppt. Meiner heisst dieses Jahr: 3,8km Schwimmen im Pulk.&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Letztes Jahr hatte ich ja ordentlich Pech - Schlag an die Rübe, zweimal den Magen geleert (durch die Vordertür) und Ironman im Spital "gefinisht". Und irgendwie sitzt dieses Erlebnis wohl noch ziemlich tief, denn ich merke, dass ich im Offenen Wasser dieses jahr nicht halb so sicher bin wie in den letzten Saisons. Klar - dass das Schwimmtraining in der Aufbauphase etwas zu kurz kam, wird am Ende sicher eine kleine Rolle spielen, aber das wird sich lediglich in der Schwimmzeit merken lassen. Und dass die bei einem Rennen über insgesamt 226km nicht so wirklich entscheidend, sondern in meinem Falle vor allem Balsam fürs Ego ist, sei hier ehrlich gesagt. Aber: ich habe derzeit das Gefühl, im Wasser mehr herumzuschwadern als elegant zu schwimmen. Und wenn ich ganz tief in mich hineinhorche, dann höre ich da ein kleines, verängstigtes Stimmchen das sagt: ich will gar nicht! Ich hab Angst!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Violà, da wäre er, der Böse Geist, der mich diese Tage heimsucht. Die eine Disziplin, die mir immer am besten lag, ist seit dem letzten Jahr in einem nicht mehr ganz so hellen Schein und macht mir Sorgen. Aber: für jedes Problem gibt es eine Lösung.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Ich gehe die Sache folgendermassen an: mit meinem neuen Neoprenanzug wird diese Woche immer wieder mal geschwommen, und zwar in schöner Umgebung, bis ich mich an die Latexhülle (so sieht's jedenfalls aus, mit Fisch auf dem Hintern) gewöhnt habe.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_AKHIimVs1aA/SHO6CWEn0LI/AAAAAAAAACM/_rI3hp6y0Ls/s1600-h/DSC04319.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://2.bp.blogspot.com/_AKHIimVs1aA/SHO6CWEn0LI/AAAAAAAAACM/_rI3hp6y0Ls/s400/DSC04319.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5220720942500008114" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Morgenstimmung auf dem weg zum Nussbaumer See.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;Der Rest besteht darin, das Problem bei den Hörnern zu packen: Ausnahmesituationen wie ein Ironman lassen sich im Training nicht simulieren, also heisst es: auf in den (Wett)Kampf! Wenn ich dieses Teufelchen auf meiner Schulter los werden will, dann geht das nur, indem ich es ersäufe, und zwar im Zürichsee, bei einem Unfallfreien Schwimmsplit am Ironman. Also versuche ich, die Angst in Motivation umzuwandeln und freue mich auf den Ironman Zürich!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_AKHIimVs1aA/SHO6yQeK0VI/AAAAAAAAACU/CtN6f1S9aCY/s1600-h/DSC04326.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://1.bp.blogspot.com/_AKHIimVs1aA/SHO6yQeK0VI/AAAAAAAAACU/CtN6f1S9aCY/s400/DSC04326.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5220721765630267730" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Der Nussbaumer See, um sechs Uhr Morgens.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Mit leicht traumatisierten Grüssen, herzlichst&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Fabian&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8813479682647615410-2610863031133323034?l=fabian-kremser.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://fabian-kremser.blogspot.com/feeds/2610863031133323034/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8813479682647615410&amp;postID=2610863031133323034' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8813479682647615410/posts/default/2610863031133323034'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8813479682647615410/posts/default/2610863031133323034'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://fabian-kremser.blogspot.com/2008/07/race-week-teil-2-trauma-therapie.html' title='Race Week, Teil 2: Trauma-Therapie'/><author><name>Fabian Kremser</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06353037666239914578</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='30' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-0-LJKOx-R1k/TsTOP_qdFSI/AAAAAAAAAJA/jOLzigVnWPE/s220/going%2Bnuts%2B1.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_AKHIimVs1aA/SHO6CWEn0LI/AAAAAAAAACM/_rI3hp6y0Ls/s72-c/DSC04319.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8813479682647615410.post-6518960479898779793</id><published>2008-07-07T10:06:00.003+02:00</published><updated>2008-07-07T19:23:20.015+02:00</updated><title type='text'>Race Week, Teil 1: Gute Laune</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt;Es ist Montag, die Rennwoche des Ironman Switzerland hat begonnen. Was an Training auf dem Plan stand, ist gemacht, es geht jetzt schnurstracks ins Endtapering, oder zu Deutsch: in die gezielte Erholung. Zeit also, sich einmal auf anderer Ebene auf den Wettkampf vorzubereiten. Zum Beispiel im Kopf.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dass der mentale Faktor bei einem Ironman von grosser Bedeutung ist, brauche ich kaum mehr zu erwähnen. Aber: wie bereitet man sich auf so etwas vor? Wie erreicht man, dass man am Wettkampftag um fünf Uhr Morgens gute Laune und positive Energie in die Wechselzone trägt?&lt;br /&gt;Nervosität und Angst lassen sich nicht vermeiden, aber die schlechte Laune, die kann man in Grenzen halten. Bei mir funktionierte das in den letzten drei Jahren so: durch harte Selbstkasteiung in der Woche vor dem Rennen. Zu deutsch: durch den völligen Verzicht auf Kaffee in den letzten Tagen vor dem Rennen.&lt;br /&gt;Ja, ich muss offen zugeben, dass ich ein wenig sehr an meinem Morgenkaffee hänge, aber es gibt für mich nun mal wenig besseres, als nach dem Aufstehen eine Tasse mit noch dampfendem, tiefschwarzen und nicht von Zucker oder ähnlichem verunreinigten Kaffee zu geniessen.&lt;br /&gt;In der Woche vor dem Rennen lasse ich den Kaffee gänzlich weg - und ich setze dem ganzen noch einen drauf: ab sofort werde ich jeden Tag um vier Uhr früh aufstehen. Nach ein paar Tagen passt sich die innere Uhr aus Erfahrung an diese Prozedur an, das Aufstehen fällt immer leichter und das Einschlafen geht immer früher. Und nun stellt euch vor, wie es sich dann auswirkt, wenn ich am Morgen vor dem Rennen um drei Uhr früh aufstehe und mir eine grosse Tasse Kaffee genehmige. (Diese Methode habe ich übrigens von Peter Reid, seines Zeichens dreifacher Hawaii-Sieger, und was St. Peter sagt, das stimmt!) Ja, abgesehen von der Nervosität kann es da schon mal vorkommen, dass man in der Wechselzone herumgrinst wie ein Honigkuchenpferd. Ich freue mich schon jetzt auf diesen Kaffee am Rennmorgen!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In diesem Sinne wünsche ich euch allen weiterhin guts Training! Bis morgen, herzlichst,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Fabian&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8813479682647615410-6518960479898779793?l=fabian-kremser.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://fabian-kremser.blogspot.com/feeds/6518960479898779793/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8813479682647615410&amp;postID=6518960479898779793' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8813479682647615410/posts/default/6518960479898779793'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8813479682647615410/posts/default/6518960479898779793'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://fabian-kremser.blogspot.com/2008/07/race-week-teil-1.html' title='Race Week, Teil 1: Gute Laune'/><author><name>Fabian Kremser</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06353037666239914578</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='30' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-0-LJKOx-R1k/TsTOP_qdFSI/AAAAAAAAAJA/jOLzigVnWPE/s220/going%2Bnuts%2B1.jpg'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8813479682647615410.post-6979348147753926027</id><published>2008-07-01T15:00:00.002+02:00</published><updated>2008-07-01T15:07:32.853+02:00</updated><title type='text'>23</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family: trebuchet ms;"&gt;Es ist so weit! Der Juli ist da und mit ihm rückt der Ironman Switzerland in greifbare Nähe. Zeit also, um nervös zu werden und das ganze Theater von Vorfreude über Angstzustände und Schweissausbrüche zu durchleben. Oder?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zugegeben, mir ist schon etwas mulmig zumute, wenn ich an der grossen Tag X denke. Aber: wem geht es da anders? Ein Ironman ist niemals Routine, ebenso wenig wie das Besteigen des Mount Everest. Trotzdem verspüre ich eine enorme Vorfreude, wenn ich an den bevorstehenden Event denke. Jedes Mal, wenn ich in der Gluthitze der Nachmittagssonne (Poetisch!) auf dem Fahrrad sitze und merke, wie meine Beine das Fahrrad wie zwei Kolben über den Asphalt stampfen merke ich, dass ich es kaum noch erwarten kann, mich wieder in den Zürichsee zu stürzen und die 226 Kilometer in Angriff zu nehmen.&lt;br /&gt;2400 Athletinnen und Athleten werden heuer am Start sein, was soviel heisst wie: innerhalb von vier Jahren haben sich die Ausmasse des Ironman Switzerland verdoppelt. Riesig wird das. Und unterdessen sind auch die Startnummern bekannt: ich werde heuer mit der Nummer 23 unterwegs sein. Eine gute Nummer ist das - leicht zu merken und noch dazu eine Primzahl.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die nächsten anderthalb Wochen werde ich hier immer mal wieder berichten, wie es bei mir so zu und her geht in den letzten Vorbereitungen. In diesem Sinne - viel Spass beim lesen und alles gute in Training und Wettkampf! Bis bald, herzlichst&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Fabian&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8813479682647615410-6979348147753926027?l=fabian-kremser.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://fabian-kremser.blogspot.com/feeds/6979348147753926027/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8813479682647615410&amp;postID=6979348147753926027' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8813479682647615410/posts/default/6979348147753926027'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8813479682647615410/posts/default/6979348147753926027'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://fabian-kremser.blogspot.com/2008/07/23.html' title='23'/><author><name>Fabian Kremser</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06353037666239914578</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='30' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-0-LJKOx-R1k/TsTOP_qdFSI/AAAAAAAAAJA/jOLzigVnWPE/s220/going%2Bnuts%2B1.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8813479682647615410.post-4603865131177602255</id><published>2008-06-20T14:08:00.005+02:00</published><updated>2008-06-23T09:18:54.265+02:00</updated><title type='text'>Kick off!</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt;Wenn ich aus dem Fenster schaue, sehe ich da Sonnenschein und gute 25°C. Kein Vergleich zu dem Wetter, welches am letzten Sonntag noch serviert wurde. Da stand der Zytturm Triathlon Zug auf dem Plan, ein Wettkampf über die Olympische Distanz. Und oh, was war das für ein Erlebnis!&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt;Meine Vorbereitung zum Wettkampf war, sagen wir, suboptimal, und das wusste ich auch. Ich ging ohne grosse Ambitionen an den Start - und wurde trotz allem positiv überrascht.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt;Man rufe sich die Temperaturen etc. an jedem Tag ins Gedächtnis - Acht Grad Aussentemperatur, dazu eine leichte Bise, der See nette 17°C. Schwimmen also in der Badewanne, Rad fahren und Laufen im Kühlschrank. Und das mir, der ich Kälte nicht ausstehen kann...&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt;Aber seis drum. Der Schwimmstart war nämlich richtig gut, so ganz ohne Geprügel, und meine Schwimmzeit (Sechstbeste Zeit Overall) kann sich sehen lassen.  Aber ach, dann kam das Fahrrad... Ich hatte also zum ersten Mal überhaupt diese meine neue Maschine in Wettkampfaufmachung unter mir, und was soll ich sagen? Es ging fast von selbst. Dieses Velo verwandelte sich unter mir in eine Waffe, ich war am Abzug. Aber eben - wenn man nach 5km seine Zehen nicht mehr spürt und die Kälte dann langsam in die Beine kriecht, dann nützt das beste Gerät nichts mehr. Bei 30km konnte ich dann meine Füsse nicht mehr bewegen, und es war abzusehen, dass die Freude beim Laufen etwas hinter dem Berg bleiben würde.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt;Es hat mir immer unheimlich imponiert, Triathleten zuzusehen, wie sie vom Rad springen und dann gleich weiterrennen, und ich habe in den letzten Jahren stets versucht, dabei auch so unendlich cool auszusehen. Am Sonntag war das nichts - mit meinen Eisklötzen auf dieses Kopfsteinpflaster zu springen, das ging weit über die Schmerzgrenze hinaus.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt;ich brauchte ziemlich lange, um in meine Schuhe zu steigen, sagte mir dann aber: alles oder nichts und rannte aus der Wechselzone wie vom Gehörnten gejagt. Da ich meine Füsse nicht wirklich spürte, brauchte ich auch auf nichts Rücksicht zu nehmen und merkte so erst nach 9km, dass ich eine widerliche Blase am rechten Fuss hatte. Nun, ein Triathlon ohne Schmerzen ist angeblich keiner, und mit einem Endresultat von 1:59 Stunden für 1,5km Schwimmen, 40km Rad fahren und 10km Laufen bin ich sehr zufrieden.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;a style="font-family: trebuchet ms;" onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_AKHIimVs1aA/SFuigvn282I/AAAAAAAAAB8/-87_KxK8E40/s1600-h/Triathlon%2BZug%2B08%2B071.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://2.bp.blogspot.com/_AKHIimVs1aA/SFuigvn282I/AAAAAAAAAB8/-87_KxK8E40/s400/Triathlon%2BZug%2B08%2B071.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5213939677034640226" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Vielen Dank an Ina und Berni für das gelungene Photo! Man sieht mir nicht einmal an, dass mir beinahe die Füsse abfallen!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Alles in allem ein gutes Season-Kickoff! Ich wünsche euch gutes Training, herzlichst,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Fabian&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8813479682647615410-4603865131177602255?l=fabian-kremser.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://fabian-kremser.blogspot.com/feeds/4603865131177602255/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8813479682647615410&amp;postID=4603865131177602255' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8813479682647615410/posts/default/4603865131177602255'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8813479682647615410/posts/default/4603865131177602255'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://fabian-kremser.blogspot.com/2008/06/kick-off.html' title='Kick off!'/><author><name>Fabian Kremser</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06353037666239914578</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='30' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-0-LJKOx-R1k/TsTOP_qdFSI/AAAAAAAAAJA/jOLzigVnWPE/s220/going%2Bnuts%2B1.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_AKHIimVs1aA/SFuigvn282I/AAAAAAAAAB8/-87_KxK8E40/s72-c/Triathlon%2BZug%2B08%2B071.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8813479682647615410.post-2697881532495433753</id><published>2008-06-12T09:09:00.002+02:00</published><updated>2008-06-12T09:22:11.287+02:00</updated><title type='text'>Die Uhr tickt!</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family: trebuchet ms;"&gt;Es ist Donnerstag, der 12. Juni 2008. Nicht mehr lange, so wird der Startschuss zum alljährlichen Zytturm Triathlon in Zug fallen, nämlich am kommenden Sonntag, dem 15. Juni. Und zwar um 08:20 Uhr morgens. Was das für einen Sinn und Zweck hat, frage ich mich schon seit langem - es ist ein Wettkampf über die Olympische Distanz, noch dazu ein sehr populärer, und er startet dermassen früh, dass man zwangsläufig noch zu nachtschlafener Zeit ins Auto springen und los fahren muss, möchte man den Startschuss nicht verpassen.&lt;br /&gt;Aber irgendwie gehört das dann eben doch wieder dazu - das Aufstehen und Pasta-Essen um vier Uhr in der Früh, die aufkommende Nervosität, wenn das Rad sich nicht auf Anhieb wie gewünscht im Auto verstauen lässt, das isotonische Sportgetränk im Bidon. Ja, all dies gehört dazu, und trotzdem fand ich mich letztes Jahr als Brecher aller Traditionen, wie ich in Zug in Jeans (siehe "In" und so...) am Wettkampfort auftauchte, mit einem Becher voll Kaffee in der Hand in die Wechselzone eincheckte und mich dann gähnend unter den nächsten Baum setzte. Aber was soll ich dazu sagen? So früh am Morgen muss man sich etwas gutes tun...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich denke, das Rennen dieses Jahr wird gut werden. Denn: schon jetzt, am Donnerstag davor, bin ich mehr als nur nervös. Mein Fahrrad ist noch nicht ganz einsatzbereit, mein Renndress noch unsicher, ich selbst mehr als nur etwas müde. Und diese Vorzeichen ordne ich wie beim Theater ein: geht die Generalprobe so richtig mächtig in die Hose, gibt die Premiere einen riesen Erfolg.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich werde mich also nicht aus der Ruhe bringen lassen, mir morgen im Verlauf des Tages einen neuen Neoprenanzug kaufen, den dann höchstens zehn Minuten einschwimmen und so an den Start gehen. Denn: Was jetzt an Form nicht da ist, kann ich durch kein Equipment der Welt kompensieren, es heisst also: antreten zum Formcheck. Und ob der Passt, das hängt nicht vom Fahrrad ab oder von den Laufschuhen. Ich freue mich, dass meine Saison nun endlich los geht und habe vor, in Zug so richtig auf die Tube zu drücken. Und wenns nicht ganz so klappt mit dem Druck - nun, seit dem winterthurer Halbmarathon weiss ich, dass Wettkämpfe Spass machen können. Ich habe also durchaus einen Plan B!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich wünsche euch gutes Training und viel Erfolg bei den Wettkämpfen! Es grüsst euch herzlichst,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Fabian&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8813479682647615410-2697881532495433753?l=fabian-kremser.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://fabian-kremser.blogspot.com/feeds/2697881532495433753/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8813479682647615410&amp;postID=2697881532495433753' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8813479682647615410/posts/default/2697881532495433753'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8813479682647615410/posts/default/2697881532495433753'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://fabian-kremser.blogspot.com/2008/06/die-uhr-tickt.html' title='Die Uhr tickt!'/><author><name>Fabian Kremser</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06353037666239914578</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='30' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-0-LJKOx-R1k/TsTOP_qdFSI/AAAAAAAAAJA/jOLzigVnWPE/s220/going%2Bnuts%2B1.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8813479682647615410.post-771764714531045263</id><published>2008-06-04T08:30:00.003+02:00</published><updated>2008-06-04T09:04:49.363+02:00</updated><title type='text'>Food Supplies</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify; font-family: trebuchet ms;"&gt;Es ist nun Juni, die Wettkampfsaison für uns Triathleten hat definitiv begonnen. Hier in der Schweiz fand der definitive Saison-Kickoff am letzten Wochenende, also am 1. Juni, mit dem Ironman 70.3 in Rapperswil statt.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify; font-family: trebuchet ms;"&gt;&lt;br /&gt;Auch diesen Wettkampf lernte ich zum grössten Teil aus der Perspektive des Beobachters kennen. Am Stand meines Sponsors ZOOT beschäftigt, bekam ich all die Momente der Nervosität und der Angst mit, die wir Athleten vor dem Start durchleben. Und ich muss sagen, es ist faszinierend, diese Welt des Triathlon nun einmal nicht nur aus der Sicht des Konsumenten, also des Athleten, zu entdecken. Das wird sich unsereins gar nicht wirklich bewusst, denke ich - was es bedeutet, diese ganzen Expo-Stände und Fressbuden an einem Wettkampf zu organisieren und zu betreuen. Wir kommen auf das Gelände und können einkaufen, was wir wollen. Manchmals stellen wir zu unserer Freude fest, dass die Verkäufer auch nach drei intensiven Tagen auf der Piste noch immer so freundlich sind wie zur ersten Stunde, aber - mit der Zeit ist das Selbstverständlich für uns.&lt;br /&gt;Dem halte ich nun entgegen, nach einem sehr intensiven Wochenende. Die Arbeit am Stand war eine Sache - meine Teilnahme an der Triathlon-Challenge, also der Staffel über die 70.3-Distanz, war noch einmal eine andere. Es wird zu einer grossen Herausforderung, die 1,9km in einer guten Zeit zu schwimmen, wenn man bis zum Start noch nichts anderes im Magen hat als zwei Energieriegel und einige Tassen Kaffee.&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_AKHIimVs1aA/SEY92CDkFgI/AAAAAAAAABs/4Zq5cPdCL4c/s1600-h/DSC00564.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://1.bp.blogspot.com/_AKHIimVs1aA/SEY92CDkFgI/AAAAAAAAABs/4Zq5cPdCL4c/s320/DSC00564.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5207918017574606338" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Nun gut, es kam noch ein Schinkensandwich hinzu, eine halbe Stunde vor dem Start, doch unter dem Strich war es alles andere als optimal. Und wieder einmal zeigte sich, dass wir ganz gehörig anpassungsfähig sind - es klappte, ich stieg als sechster Schwimmer der Staffeln aus dem Wasser und hatte dabei noch Spass gehabt. So ist das eben mit der Nahrungsergänzung oder dem -Ersatz - für den Ernstfall gewappnet.&lt;br /&gt;In diesem Sinne - ich wünsche allen einen guten Start in die Saison und viel Spass beim Training. Mit oder ohne Kaffee! Es grüsst euch herzlichst,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Fabian&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8813479682647615410-771764714531045263?l=fabian-kremser.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://fabian-kremser.blogspot.com/feeds/771764714531045263/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8813479682647615410&amp;postID=771764714531045263' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8813479682647615410/posts/default/771764714531045263'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8813479682647615410/posts/default/771764714531045263'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://fabian-kremser.blogspot.com/2008/06/food-supplies.html' title='Food Supplies'/><author><name>Fabian Kremser</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06353037666239914578</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='30' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-0-LJKOx-R1k/TsTOP_qdFSI/AAAAAAAAAJA/jOLzigVnWPE/s220/going%2Bnuts%2B1.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_AKHIimVs1aA/SEY92CDkFgI/AAAAAAAAABs/4Zq5cPdCL4c/s72-c/DSC00564.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8813479682647615410.post-8027468242980148638</id><published>2008-05-25T09:50:00.008+02:00</published><updated>2008-05-26T14:19:19.757+02:00</updated><title type='text'>Navigation à la Triathlon</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt;Es ist so eine Sache mit der Orientierung in Gebieten, die unsereiner nicht gerade so kennt wie die eigene Jackentasche. Wobei hier die Frage ansteht, wie oft man denn in der eigenen Jackentasche nachsieht... aber lassen wir das.&lt;br /&gt;Gestern also das erste wirklich lange Training des Jahres, fünf Stunden Fahrrad standen auf dem Plan. Ich fand mich praktisch veranlagt, wie ich mir dann eine schöne Route aus dem Emmental hierher nach Aadorf suchte. Schöne Route, das heisst: alles, nur nicht durch Zürich hindurch. Zum einen mag ich die Stadt aus verkehrstechnischer Sicht nicht sehr - diese Misere mit den Tramgleisen und Kreuzungen, das bringt per Fahrrad keinen grossen Spass. Zum anderen gibt es wohl keine, also wirklich keine ekligere Strecke als &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt;diejenige von Zürich aus über Land nach Winterthur. Da kommst du alle zweihundert Meter an eine Ampel, ob du nun magst oder nicht. Und diese Blinklichtchen haben einen Rhythmus, dass man mit dem Auto schön von Grün zu Grün fahren kann, mit dem Fahrrad aber auch bei Spitzenbeschleunigung jedes Mal das rote Feldchen erwischt. Erlebt man das dann nach vier Stunden im Sattel, Müde, halb duselig von den Abgasen, so ist der Ofen der Motivation bald einmal aus.&lt;br /&gt;Soviel zu meinen Beweggründen, diesen Ort zu meiden. Ich also los, und es lief prächtig: Ich fand Olten. Ich fand Aarau. Ich fand Brugg und Baden. Ich fand sogar Wettingen, aber von dort wollte ich dann eben ab nach Bülach, und das war denkste.&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt; Entweder Industrie, Autobahn oder Zürich, etwas anderes hatten die Wegweiser nicht zu bieten. Also kam, was musste, und ich landete genau an dem Ort, den ich meiden wollte wie sonstwas.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt;Ich bin natürlich trotz allem nach Hause gekommen, aber irgendwie frage ich mich doch, weshalb es nie so ganz klappt mit der Navigation. Dabei wäre es als Triathlet doch ganz einfach, den rechten Weg zu finden - sobald einem der Wind von vorne entgegen weht, stimmt die Richtung. Das ist Gesetz, wir haben den Wind einfach immer, pardon, in der Fresse. Die fünfte Windrichtung gehört uns ganz alleine, und wenn ich das nächste Mal länger unterwegs bin, werde ich mich daran halten: kommt der Wind von vorn, komme ich da hin, wo ich will...&lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_AKHIimVs1aA/SDkcvd-bxMI/AAAAAAAAABk/b12lfJUVoPg/s1600-h/DSC00550.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://4.bp.blogspot.com/_AKHIimVs1aA/SDkcvd-bxMI/AAAAAAAAABk/b12lfJUVoPg/s320/DSC00550.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5204222446229243074" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Ich wünsche euch allen ein gutes Training! Immer dran denken - kommt der Wind von vorn, seid ihr auf dem rechten Weg und verbrennt zusätzlich noch ein paar Kalorien. Es grüsst euch herzlichst,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Fabian&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8813479682647615410-8027468242980148638?l=fabian-kremser.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://fabian-kremser.blogspot.com/feeds/8027468242980148638/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8813479682647615410&amp;postID=8027468242980148638' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8813479682647615410/posts/default/8027468242980148638'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8813479682647615410/posts/default/8027468242980148638'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://fabian-kremser.blogspot.com/2008/05/navigation-la-triathlon.html' title='Navigation à la Triathlon'/><author><name>Fabian Kremser</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06353037666239914578</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='30' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-0-LJKOx-R1k/TsTOP_qdFSI/AAAAAAAAAJA/jOLzigVnWPE/s220/going%2Bnuts%2B1.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_AKHIimVs1aA/SDkcvd-bxMI/AAAAAAAAABk/b12lfJUVoPg/s72-c/DSC00550.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8813479682647615410.post-8149334938345879886</id><published>2008-05-19T16:21:00.003+02:00</published><updated>2008-05-19T16:34:49.190+02:00</updated><title type='text'>...Anpfiff!</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt;...oder so ähnlich. Gar nicht mehr lange, dann wird in diesen Breitengraden tatsächlich angepfiffen, und zwar zur Fussball-Europameisterschaft. Bei mir hingegen hiess es gestern: "Kick-Off" für die Saison 2008!&lt;br /&gt;Wie schon in den Jahren zuvor hatte ich mir hierfür den Winterthurer Halbmarathon ausgesucht. Leider lief es mir nicht ganz zu 100% so, wie ich es mir gewünscht hatte - trotzdem war es ein guter Start in die neue Saison.&lt;br /&gt;Am Samstag, dem 17. Mai wurde von TPC her noch eine Besichtigung der Radstrecke des Ironman 70.3 in Rapperswil durchgeführt, wo ich die "lockere" Gruppe führte. Soll heissen: wir fuhren die 45km-Runde mit einem Schnitt von 26+ km/h, und wenn man bedenkt, dass es am Ende immerhin an die 500 Höhenmeter gab, so wundert es wohl kaum, dass ich am Tag darauf etwas schwere Beine hatte.&lt;br /&gt;Das merkte ich bereits nach den ersten paar hundert Metern, oder um genau zu sein, am ersten Anstieg - da wurde mir klar, dass ich das hohe Tempo an der Spitze auf keine Fall würde durchziehen können. Also beschloss ich, erst mal einen eigenen Rhythmus zu finden und den Lauf ganz einfach zu anzugehen, dass ich möglichst ohne Schmerzen oder Schwierigkeiten ins Ziel kommen würde.&lt;br /&gt;Das klappte auch hervorragend, und abschliessend kann ich sagen, dass es trotz des eher niedrigen Tempos ein fast perfektes Rennen war. Versuchsweise hatte ich mir den neuen GNL-Schuh montiert, der mit seinem neuartigen Solensystem einiges versprach und noch viel mehr hielt. Nach etwa 12km konnte ich, unterdessen so richtig warm und in meinem Rhythmus laufend, tatsächlich aktiv auf den Vorderfuss wechseln, und von da an ging es beinahe gratis. Ich konnte das Tempo erhöhen und hatte auch nicht das Gefühl, mich zu verausgaben.&lt;br /&gt;Der langen Rede kurzer Sinn - am Ende reichte es mir auf den ersten Platz in der Junioren-Kategorie. Die Siegerehrung hingegen fand einmal mehr ohne mich statt - ich wollte mich bei der Zeitmessung über die Junioren-Top-3 des Halbmarathons erkundigen, bekam dort aber das Treppchen der Marathon-Junioren serviert. Dort war ich natürlich nicht vertreten und fuhr heim, um den Nachmittag eher gemütlich anzugehen.&lt;br /&gt;Jetzt heisst es "Regeneration", und dann geht es weiter - ich freue mich auf die kommende Saison und bin froh, die Erfahrung gemacht zu haben, dass ein Halbmarathon auch Spass machen kann!&lt;br /&gt;Bleibt noch zu erwähnen, dass Heiner Blattmann diesen lauf abermals gewann - und zwar dermassen dominant und zwei Minuten schneller als noch vor Jahresfrist, dass man mit offenem Kiefer nur noch den Hut ziehen kannn! Herzliche Gratulation, Heiner - und wer weiss, vielleicht schaffe ich es nächstes Jahr, Dir bis zur Hälfte an den Versen zu bleiben! Gute Erholung!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich wünsche euch alles Gute für die Saison '08 - mit meinen besten Grüssen,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Fabian&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8813479682647615410-8149334938345879886?l=fabian-kremser.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://fabian-kremser.blogspot.com/feeds/8149334938345879886/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8813479682647615410&amp;postID=8149334938345879886' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8813479682647615410/posts/default/8149334938345879886'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8813479682647615410/posts/default/8149334938345879886'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://fabian-kremser.blogspot.com/2008/05/anpfiff.html' title='...Anpfiff!'/><author><name>Fabian Kremser</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06353037666239914578</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='30' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-0-LJKOx-R1k/TsTOP_qdFSI/AAAAAAAAAJA/jOLzigVnWPE/s220/going%2Bnuts%2B1.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8813479682647615410.post-8631643837151461399</id><published>2008-05-12T11:13:00.002+02:00</published><updated>2008-05-12T11:30:06.493+02:00</updated><title type='text'>Die Zeit, die Zeit...</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Meine Güte! Da war es vor kurzem doch gerade erst mal April geworden, und nun stecken wir schon mitten im Mai. Aber was für ein Mai! Kaum angefangen, stand auch schon der Thurgauer Triathlon im idyllischen Stettfurt auf dem Plan. (Nun, es gibt da einen englischen Autoren, der das Wort "Idyllisch" mal ziemlich deutlich in die Gebrauchssprache übersetzt hat...)&lt;br /&gt;In den letzten Jahren stets als Helfer anwesend, stand diesmal auch eine Teilnahme auf dem Programm. Und zwar als Schwimmer in der Staffel: 200m im Wasser, dann 17km auf dem Rad durch die Hügel und anschliessend noch 4km Laufstrecke.&lt;br /&gt;200m Schwimmen, das ist an sich keine grosse Sache, nur: wenn das Wasser satte 17,5°C vorweisen kann, dann ist diese Strecke genau lange genug, um kalt zu bekommen. Wie dem auch sei - unaufgewärmt ging es los, durchgefroren rannte ich in die Wechselzone, wo meine beiden Staffel-Kameraden warteten. Und die waren nicht irgendwer, wie ich mit leichtem Stolz sagen kann: auf dem Rad hatten wir den Herrn Reto Brändli, seines Zeichens ehemaliger Profi-Radler und nun Langdistanz-Triathlet. Der Lauf schlussendlich wurde von keime geringeren als Olivier Bernhard bestritten, und wer ihn aus der Wechselzone marschieren sah, dem musste bewusst werden, dass dieser Athlet auch knappe drei Jahre nach seinem offiziellen Rücktritt noch dermassen Druck in den Beinen hat, dass anderen nur noch das Augenwasser drückt.&lt;br /&gt;Das Resultat war denn auch sein glatter Sieg bei den Staffeln - und somit ein gelungener Vor-Auftakt für die kommenden Saison. Zumindest für mich. Reto konnte es nicht lassen und startete gleich nach seinem Rad-Part nochmals auf der Kurzstrecke, wo er denn auch den fünften Gesamtrang heimbrachte.&lt;br /&gt;Ich freue mich demnach auf die kommenden Rennen und wünsche euch allen ein gutes Training im Mai - mit den besten Grüssen,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Fabian&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8813479682647615410-8631643837151461399?l=fabian-kremser.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://fabian-kremser.blogspot.com/feeds/8631643837151461399/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8813479682647615410&amp;postID=8631643837151461399' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8813479682647615410/posts/default/8631643837151461399'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8813479682647615410/posts/default/8631643837151461399'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://fabian-kremser.blogspot.com/2008/05/die-zeit-die-zeit.html' title='Die Zeit, die Zeit...'/><author><name>Fabian Kremser</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06353037666239914578</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='30' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-0-LJKOx-R1k/TsTOP_qdFSI/AAAAAAAAAJA/jOLzigVnWPE/s220/going%2Bnuts%2B1.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8813479682647615410.post-7928273141731361157</id><published>2008-04-23T15:39:00.003+02:00</published><updated>2008-04-23T16:04:52.874+02:00</updated><title type='text'>April, April</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt;Alle Jahre wieder. Der April hat uns in den Fängen, und das &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_0"&gt;heisst&lt;/span&gt; gerne mal: Regen, dann eitel Sonnenschein, im nächsten Moment gar Schnee. Fairerweise muss ich hier eingestehen, dass ich mich per viertem April für zwei Wochen nach Spanien verfrachtete, wo ich mir im Trainingslager in &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_1"&gt;Cambrils&lt;/span&gt; einige sonnige Ausfahrten erhoffte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Temperaturen in Spanien waren angenehm, nur dass ich in der ersten Woche dort haarscharf an einer Grippe vorbeischlitterte, hätte es eigentlich nicht gebraucht. Aber wie das so ist - als ich dann hörte, dass es &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_2"&gt;zuhause&lt;/span&gt; auch mal Hagel mit Schnee etc. gab, fühlte ich mich gleich viel besser. Was gibt es nun über &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_3"&gt;Cambrils&lt;/span&gt; zu berichten? Es war Schwimmen, Rad fahren und Laufen, wie man das in einem &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_4"&gt;Triathlon&lt;/span&gt;-Camp ja erwarten darf.&lt;br /&gt;Nun also wieder &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_5"&gt;zuhause&lt;/span&gt;, und es &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_6"&gt;giesst&lt;/span&gt; in Strömen. Das ist Regen, wie man ihn sich für Lehrbücher wünscht. Und wisst ihr was? Eigentlich gefällt mir das ganz gut. Ich bin zwar ein wenig erkältet, weswegen ich nicht allzu lange und intensiv an der frischen Luft zu trainieren vermag, aber im Grunde genommen ist es doch etwas schönes, wenn man mit dem Rad so durch den Regen fährt.&lt;br /&gt;Das hat einen einfachen Grund: am letzten Freitag, also noch in Spanien, stand eine längere Ausfahrt auf dem Plan, die ich mit Sparring-Partner Sandro auch anging. Dass wir frohen Mutes waren, wäre zu viel gesagt - es war bedeckt, mässig warm und, wie könnte es anders sein, bald einmal sehr nass. Wir fuhren locker in den Regen, und irgendwann stellte sich die Frage: jetzt abbiegen und mit zwei Stunden Fahrzeit ins Spa schleichen - oder noch rauf auf den nächsten Berg. Wir entschieden uns für den Berg. Um es kurz zu machen: von Nebel im Pass über Hagel bis hin zu fünf Zentimetern Wasser auf der Strasse hatten wir in den kommenden Stunden so ziemlich alles auf dem Programm. Und im Nachhinein mussten wir uns beide sagen: so schlimm wars nicht...&lt;br /&gt;Was ich damit sagen will: Ich erlebe seit dem Montag unzählige Leute, die sich über das Wetter beschweren. Kinder, wir können das nicht ändern, und schlechte Laune hat noch keinem geholfen. Vielleicht versucht ihr es einfach mal wie Sportsfreund Jürgen aus dem Vorarlberg zu sehen: "Sorgen? Hab ich kein' Platz für!"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der April ist bekannt für sein wechselhaftes Wetter. Und diesbezüglich haben wir heuer einen richtigen April!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In diesem Sinne - gutes Training wünscht euch&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Fabian&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8813479682647615410-7928273141731361157?l=fabian-kremser.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://fabian-kremser.blogspot.com/feeds/7928273141731361157/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8813479682647615410&amp;postID=7928273141731361157' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8813479682647615410/posts/default/7928273141731361157'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8813479682647615410/posts/default/7928273141731361157'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://fabian-kremser.blogspot.com/2008/04/april-april.html' title='April, April'/><author><name>Fabian Kremser</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06353037666239914578</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='30' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-0-LJKOx-R1k/TsTOP_qdFSI/AAAAAAAAAJA/jOLzigVnWPE/s220/going%2Bnuts%2B1.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8813479682647615410.post-1806754007495301919</id><published>2008-03-19T19:19:00.004+01:00</published><updated>2008-03-19T19:47:22.556+01:00</updated><title type='text'>Was wir können</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt;Es gibt da dieses schöne Video auf YouTube zu sehen, welches den Ironman Hawaii auf gewohnt pathetisch-glorifizierende Art und Weise darstellt. Wirklich sehenswert, wie der Normann Stadler da mit gebleckten Beisserchen in Zeitlupe durch die Lavafelder fetzt, begleitet von Hawaiianischem Schamanengesang. Und wirklich beeindruckend, wie der Sprecher aus dem Off mit tiefer Stimme brummt, dass alle Athleten auf Hawaii ein gemeinsames Mantra haben: "Ich Kann!" Ja, wenn's denn so einfach wäre.&lt;br /&gt;Was Triathleten wirklich können, das ist vor allem eines: ein grosses Maul haben. Geben einige auch gerne zu, man soll sich ja nicht permanent zu ernst nehmen. Bezeichnend ist nur, dass unsereins dann schnell einmal an den einfachen, alltäglichen Dingen kläglich scheitert. Wie ich heute eindrücklich bewiesen habe...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Thermometer zeigte nette drei Grad Celsius, ein, zwei Schneeflocken gaben sich die Ehre und in meinem Trainingsplan stand: Drei Stunden Fahrrad. Nun denn, ich "kann" ja - also Nudeln gekocht und eingeworfen, warm eingepackt und die Trinkflasche aus Mangel an "echtem" Sportgetränk mit Eistee von Aldi aufgefüllt. Einen Griff in die Kiste mit den Energieriegeln, und ab dafür. Es war kalt und windig, aber wie schon gesagt - wir Triathleten "können". Übersetzt heisst das, wir heulen nur unter der Decke wenn's keiner sieht.&lt;br /&gt;Nach zwei Stunden meldete sich denn auch mein Magen zu Wort, und in geübter Manier angelte ich mir meinen Oatsnack-Bar aus der Tasche. "Latte Macchiato" Stand auf der Verpackung. Naja. Wenn man die Augen schliesst und seine Fantasie auf Hochtouen laufen lässt, dann vielleicht. Ansonsten schmeckt's wie zu wenig gezuckertes Porridge mit Pulverkaffee. Aber nicht heute. Um es kurz zu machen: Das Teil erinnerte stark an gegorene, verschimmelte Haferflocken in ranziger Yak-Butter. Schluck's oder Spuck's, und wieder einmal zeigte sich, dass wir Triathleten mit unserem "harten Kopf" (auch: Sturschädel) ständig an der Grenze der Dummheit kratzen - ich schluckte. Und spülte es mit ordentlich Eistee (unterdessen mehr Eis als Tee) hinunter. Keine fünf Minuten später wurde mir reichlich blümerant zumute, und als die Farben der Wiesen und Bäume am Strassenrand langsam immer greller wurden, roch ich endlich Lunte. Und siehe da: dieser Riegel war bereits drei Monate übers Verfallsdatum. Es lohnt sich also wirklich, darauf zu achten, auch wenn die Dinger genug Konservierungsmittel beinhalten um eine tote Katze vor der Verwesung zu bewahren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kurz: ich schaffte es, den Riegel nicht wieder auszuspucken und kam nach Hause - nur, um festzustellen, dass ich in dem Täschlein, in dem ich mein Handy transportiere, noch einen frischen PowerBar-Riegel hatte...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ja, wir sind die Helden der Strasse. Wir können!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und bevor ihr das nächste Mal bei arktischen Temperaturen trainieren geht: werft einen Blick auf das Verfallsdatum eurer Verpflegung. Sonst schaut ihr bei aller "Härte" reichlich schal aus der Wäsche bei der Heimkehr...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich wünsche euch ein gutes Training! Mit leicht verdaulichen Grüssen,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Fabian&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8813479682647615410-1806754007495301919?l=fabian-kremser.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://fabian-kremser.blogspot.com/feeds/1806754007495301919/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8813479682647615410&amp;postID=1806754007495301919' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8813479682647615410/posts/default/1806754007495301919'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8813479682647615410/posts/default/1806754007495301919'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://fabian-kremser.blogspot.com/2008/03/was-wir-knnen.html' title='Was wir können'/><author><name>Fabian Kremser</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06353037666239914578</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='30' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-0-LJKOx-R1k/TsTOP_qdFSI/AAAAAAAAAJA/jOLzigVnWPE/s220/going%2Bnuts%2B1.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8813479682647615410.post-1360196016189268603</id><published>2008-03-04T13:43:00.004+01:00</published><updated>2008-03-04T13:56:14.341+01:00</updated><title type='text'>Stop And...</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Go! ...Kommt der März, kommt der Frühling, so sagt man. Der Frühling ist mehr oder minder schon da, doch der März bringt heuer gute Neuigkeiten für mich: in dieser Saison werde ich erstmals aktiv von Heiner Blattmann und seinem Triathlon-Shop "Stop 'n' Go" in Winterthur unterstützt. Das hat sich vor kurzem so ergeben und ich bin heilfroh, mit Heiner einen kompetenten Menschen zur Seite zu haben, mit dem es auch auf menschlicher Ebene klappt.&lt;br /&gt;Ein Wort zu Heiner: der Mensch ist nämlich nicht nur Inhaber des Triathlon-Sportgeschäftes schlechthin, sondern läuft selbst auch mal einen Marathon um die 2:30 Stunden. Oder er gewinnt den Halbmarathon in Winterthur, der ja heuer auch in meinem Rennkalender wieder der Eröffnungslauf für die Saison 2008 ist. Ich bin gespannt, ob ich dieses Jahr mit Heiner mithalten kann.&lt;br /&gt;Und ein Wort zum Stop 'n' Go: dieser Laden ist wirklich bemerkenswert. Dort wurde ich vor äonen (oder besser: knapp sieben Jahren) einmal hingeschickt, weil ich gute Laufschuhe brauchte. Seitdem gibt es nur noch einen Ort, an dem ich Schuh-Shopping auf "Triathletisch" betreibe. Denn mal abgesehen von der Tatsache, dass das Geschäft nur Material führt, hinter dem es voll und ganz steht, bekommt man dort auf alle Fälle eine fachkundigere Beratung als in einem "normalen" Sportgeschäft.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich bedanke mich bei Heiner Blattmann für die Unterstützung - und der ganzen Familie (Heiner, seine Eltern Monique und Kurt) für die tolle Betreuung und Beratung in den letzten Jahren!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich wünsche euch allen gutes Training - und wenn die Laufschuhe ausgelatscht sind, überlegt euch, ob ihr den nächsten Kauf nicht vielleicht mit einem Ausflug nach Winterthur kombiniert...&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8813479682647615410-1360196016189268603?l=fabian-kremser.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://fabian-kremser.blogspot.com/feeds/1360196016189268603/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8813479682647615410&amp;postID=1360196016189268603' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8813479682647615410/posts/default/1360196016189268603'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8813479682647615410/posts/default/1360196016189268603'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://fabian-kremser.blogspot.com/2008/03/stop-and.html' title='Stop And...'/><author><name>Fabian Kremser</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06353037666239914578</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='30' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-0-LJKOx-R1k/TsTOP_qdFSI/AAAAAAAAAJA/jOLzigVnWPE/s220/going%2Bnuts%2B1.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8813479682647615410.post-6762522656887377701</id><published>2008-02-25T17:33:00.002+01:00</published><updated>2008-02-25T17:41:26.655+01:00</updated><title type='text'>I'm sorry...</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family: trebuchet ms;"&gt;Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt. Ja, definitiv. Vor gar nicht langer Zeit habe ich mich noch munter (oder eben nicht) darüber ausgelassen, wie sehr ich doch den Februar verabscheue, dass ich es kaum erwarten könne, dass er vorbei sei und so weiter. Und was geschah dann?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Tadah, der Februar zeigte sich von einer Seite, wie man es sich als Triathlet nur wünschen kann: Viel Sonne, annehmbare Temperaturen und jetzt, gegen sein Ende hin, bescherte uns dieser Monat doch tatsächlich zwei, drei Tage bei denen man mit dreiviertelslangen Hosen Rad fahren und mit kurzen (!) Hosen laufen konnte. Mag ja sein, dass es später im Jahr nochmals ordentlich kalt, nass und eklig wird, aber was zählt das jetzt? Uns Ausdauer-Freaks wurde mit diesem Februar ein wunderbares Geschenk gemacht: wir durften uns lebhaft an den letzten Sommer erinnern und uns somit auf den kommenden solchen freuen. Was will man mehr?&lt;br /&gt;Der Februar sei der Montag der Monate. Nun, es gibt auch schöne Montage und ich möchte mich hiermir im Namen all der selig strahlenden Radler, die ich in den letzten Tagen auf den Strassen getroffen habe, beim Monat Februar entschuldigen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich wünsche euch allen ein gutes Training, und wenn's doch noch was wird mit Schnee, denkt dran: wir wissen jetzt, dass es wieder wärmer wird!&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: trebuchet ms;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8813479682647615410-6762522656887377701?l=fabian-kremser.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://fabian-kremser.blogspot.com/feeds/6762522656887377701/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8813479682647615410&amp;postID=6762522656887377701' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8813479682647615410/posts/default/6762522656887377701'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8813479682647615410/posts/default/6762522656887377701'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://fabian-kremser.blogspot.com/2008/02/im-sorry.html' title='I&apos;m sorry...'/><author><name>Fabian Kremser</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06353037666239914578</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='30' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-0-LJKOx-R1k/TsTOP_qdFSI/AAAAAAAAAJA/jOLzigVnWPE/s220/going%2Bnuts%2B1.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8813479682647615410.post-586429830068331698</id><published>2008-02-10T10:18:00.000+01:00</published><updated>2008-02-10T12:30:55.286+01:00</updated><title type='text'>Gute Neuigkeiten</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Nach drei Wochen des Wartens ist es offiziell: Der Fitnesspark Banane in Winterthur wird mich auch 2008 weiterhin als Sponsor unterstützen!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dass der heurige Renndress bisher in exakt den Farben des Fitnessparks geplant ist, kommt in dem Fall allen zu Pass. Soviel sei hier verraten: Ich werde 2008 in einer weiss-blau-schwarzen Kombination unterwegs sein. Wie das endgültige Design dann ausfällt, wird sich in den nächsten Wochen zeigen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auch ZootSports unterstützt mich in der Saison 2008 tatkräftig.&lt;br /&gt;An dieser Stelle möchte ich mich bei Andy Karrer, dem Leiter des Fitnesspark Banane in Winterthur, und Silvia Monachon, Leiterin ZootSports Switzerland, ganz herzlich für ihr Engagement und Vertrauen bedanken! Ich bin überzeugt, die Saison 2008 wird etwas besonderes werden!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich wünsche euch allen gutes Training - geniesst das Wetter! So ein Februar ist sehr wünschenswert!&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8813479682647615410-586429830068331698?l=fabian-kremser.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://fabian-kremser.blogspot.com/feeds/586429830068331698/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8813479682647615410&amp;postID=586429830068331698' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8813479682647615410/posts/default/586429830068331698'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8813479682647615410/posts/default/586429830068331698'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://fabian-kremser.blogspot.com/2008/02/gute-neuigkeiten.html' title='Gute Neuigkeiten'/><author><name>Fabian Kremser</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06353037666239914578</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='30' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-0-LJKOx-R1k/TsTOP_qdFSI/AAAAAAAAAJA/jOLzigVnWPE/s220/going%2Bnuts%2B1.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8813479682647615410.post-4813478407800553875</id><published>2008-02-07T12:37:00.000+01:00</published><updated>2008-02-07T12:50:00.778+01:00</updated><title type='text'>Leistungstest</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Es ist immer wieder ein besonderes Erlebnis, wenn man als Sportler zum Leistungstest gebeten wird. Gestern war es bei mir in diesem Jahr so weit, und ich muss zugeben, dass ich gehörig nervös war. Den letzten Test hatte ich nämlich im letzten Mai - damals war es ein Koppeltest Rad und Laufen, und ich hatte noch immer im Hinterkopf, dass ich bei 280 Watt Leistung volle Lotte in die Säure hüpfte. Das Laufen danach war, nun ja, anspruchsvoll. Trotzdem - ich wähnte mich damals ziemlich fit.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gestern hiess es also: Rad-Ergometer. Aus dem Training heraus, ohne grosse Erholung (Das Krafttraining am Morgen konnte ich streichen, denn das wäre definitiv nicht gut gekommen). Auch hatte ich noch den langen Lauf vom vergangenen Montag in den Beinen - da rasselte ich munter in einen Temperatursturz hinein und erfuhr mal wieder aus erster Hand, wie viele Formen von Muskelkrämpfen man innerhalb von nur fünf Minuten haben kann.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Um es kurz zu machen: meine Werte in diesem Februar waren deutlich besser als im letzten Mai, und dabei beginnt jetzt erst mein eigentliches Aufbau-Training. Solche Neuigkeiten habe ich natürlich gerne, und es gibt mir einen schönen Motivationsschub. Wenn nun auch noch das Wetter mitmacht, wird in den nächsten Wochen einiges los sein. Und wenn nicht... nein, darüber mache ich mir jetzt noch keine Gedanken.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich wünsche allen gutes Training, und grämt euch nicht: der Februar hat nur noch knapp drei Wochen!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8813479682647615410-4813478407800553875?l=fabian-kremser.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://fabian-kremser.blogspot.com/feeds/4813478407800553875/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8813479682647615410&amp;postID=4813478407800553875' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8813479682647615410/posts/default/4813478407800553875'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8813479682647615410/posts/default/4813478407800553875'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://fabian-kremser.blogspot.com/2008/02/leistungstest.html' title='Leistungstest'/><author><name>Fabian Kremser</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06353037666239914578</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='30' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-0-LJKOx-R1k/TsTOP_qdFSI/AAAAAAAAAJA/jOLzigVnWPE/s220/going%2Bnuts%2B1.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8813479682647615410.post-6083090710410189406</id><published>2008-02-02T09:03:00.000+01:00</published><updated>2008-02-02T09:19:26.987+01:00</updated><title type='text'>Erschwerte Bedingungen</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;"Ach, endlich ist es Februar, ich liebe den Februar, ich habe mich so lange auf diesen Monat gefreut!"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;...seid mal ganz ehrlich: wie oft habt ihr diesen Satz schon gehört? Lasst mich raten... nie? Genauso gut könnte man sagen "Hach, endlich, endlich ist es Montag, das Wochenende nahm und nahm kein Ende!"&lt;br /&gt;Ich werde aus dem Februar nicht schlau. Zum einen mal: er ist gar kein richtiger Monat. 28 Tage, und ab und an mal 29? Was soll denn das? Dazu kommt seine wirklich ungünstige Position: Vom Winter hat man die Schnauze voll, man sehnt sich den Frühling herbei, und in diesem Zusammenhang spring einem der Begriff "März" freundlich lächelnd ins Gedächtnis. Ja, mit dem März wird alles besser, Jahr für Jahr. (Dass in den letzten zwei Jahren die ganze Misere mit Schneefall und Minusgraden im März erst richtig los ging, lassen wir hier ausser Acht.)&lt;br /&gt;Kurzum: wozu also ist der Februar da? Er ist der Montag der Monate, keiner mag ihn so richtig. Februar. Das verbindet man weder mit verschneiten Wäldern und Wiesen noch mit den ersten zarten Knospen und Krokusblüten am Wegesrand. Februar - das weckt vielmehr Assoziazionen mit verhangenen, nassen und matschigen Tagen. Könnte das der Grund sein, weshalb man ihm bei den kalendarischen berechnungen nur eben 28 derselben zugestand?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie dem auch sei - bisher habe ich den Februar noch immer überstanden. Und für all die, die aus dem Fenster sehen und im geiste schon die geplante Radeinheit von ihrer Liste streichen: lasst es. Denn dadurch wird das Wetter nicht besser. Zieht euch warm an, so wie ihr es schon den ganzen, ähm, Winter über getan habt, packt euch ein, zwei PowerBars ein (damit auch das "Feeling" stimmt, nicht vergessen...) und ab dafür! Volle Lotte raus ins Sauwetter! Zeigt dem Herrn "28-Tage" (heuer eben 29) die Zähne - und fühlt euch grandios, wenn ihr es hinter euch habt. So halte ich es jedenfalls. Es braucht wirklich nicht viel, um sich als Held des Tages zu fühlen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In diesem Sinne - gutes Training euch allen, und wenn ihr kurz vorm Verzweifeln seid, denkt stets daran: in weniger als 30 Tagen ist der Spuk vorbei!&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8813479682647615410-6083090710410189406?l=fabian-kremser.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://fabian-kremser.blogspot.com/feeds/6083090710410189406/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8813479682647615410&amp;postID=6083090710410189406' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8813479682647615410/posts/default/6083090710410189406'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8813479682647615410/posts/default/6083090710410189406'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://fabian-kremser.blogspot.com/2008/02/erschwerte-bedingungen.html' title='Erschwerte Bedingungen'/><author><name>Fabian Kremser</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06353037666239914578</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='30' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-0-LJKOx-R1k/TsTOP_qdFSI/AAAAAAAAAJA/jOLzigVnWPE/s220/going%2Bnuts%2B1.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8813479682647615410.post-2564558465425357217</id><published>2008-01-22T21:36:00.000+01:00</published><updated>2008-01-22T22:04:18.292+01:00</updated><title type='text'>Ein Geständnis</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt;Der Januar. Laut Kalender einer der "Wintermonate". Ich habe meine Ansicht hierzu bereits kundgetan, also möchte ich nicht mehr näher darauf eingehen. Der Januar! Gestern - strahlend schön, warm,  klare Luft. Heute - Regen, und zwar welcher von der Sorte, die einem waagrecht ins Gesicht knallt (ergo: starker Wind), Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt und Wolken, die schwarz, schwer und unfreundlich zwischen den Hügeln hängen. Mit einem Wort: unsympathisch.&lt;br /&gt;Dass das Training bei diesen Bedingungen ab und an reichlich anstrengend oder auch einfach nervtötend sein kann, muss wohl niemandem extra erklärt werden. Vielmehr beschäftigt unsereins (also den Teil der Erdbevölkerung, der sich mit vor Stolz geschwellter Brust als "Triathleten" bezeichnet und nur heimlich unter der Bettdecke über den Muskelkater weint) immer wieder die Frage: wie bleibt man da gesund?&lt;br /&gt;Um ehrlich zu sein, ich hatte bereits meine Portion Grippe diesen "Winter". Zweimal musste ich den Sport etwas ruhiger angehen. Ich musste mich jeweils einige Tage lockerem Training im Kraftraum und harten Herausforderungen in Gestalt einiger Chipstüten (Salz und Elektrolyte) stellen. Das klappte.&lt;br /&gt;Jetzt allerdings geht es darum, diese hart erkämpfte Gesundheit nicht wieder zu verlieren. Also fragt man schon auch mal den einen oder anderen Trainingskollegen, wie er in solchen Situationen agiert. Nicht lange, und ich bekomme im Hallenbad zwischen zwei Intervallen von einem Mitschwimmer folgenden Tipp: er esse im Winter täglich mindestens vier Bananen, da könne ihm nichts mehr passieren. Aha.&lt;br /&gt;Ja, diese Bananen. Wenn ich es mir recht überlege, taucht diese Frucht immer wieder im Zusammenhang mit Triathleten auf. An Wettkämpfen gibt es sie als zwischen- und Zielverpflegung, in Radtrikots werden sie mitgeschleppt und -gewaschen, auf Oberrohre von Fahrrädern wird sie geklebt und geschmiert. Naheliegend also der Gedanke, als Triathlet auch in der "Freizeit" dem holden Schlauchapfel zu huldigen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Liebe Triathleten, liebe Fruchtfanatiker und liebe Veganer, ich möchte euch ein Geständnis machen: Ich. Kann. Bananen. Nicht. Ausstehen.&lt;br /&gt;Gegen ihre Form habe ich nichts, auch die Farbe ist passabel - aber den Geschmack ertrage ich nur, wenn er von einem halben Liter Rahmyoghurt übertüncht wird. Die Konsistenz bringt meinen Magen zum rebellieren und wenn ich hören muss, wie eine Banane gegessen wird, dann Fühstück ade! Und jetzt kommt's: es geht auch anderen so. Längst nicht alle Triathleten mögen die Banane so sehr, wie sie von ihnen propagiert wird. Das ist ein Irrglaube und schlechter Scherz. Ich lobe mir meine Äpfel, Birnen und so weiter - es geht auch ohne krumme Dinger. Und wenn mir der Januar trotzdem an den Hals will? Ich sag' euch: gegen eine geballte Ladung Redoxon kommt kein Schnupfen auf Dauer an.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich wünsche euch allen viel Spass beim Training - mit oder ohne Banane.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8813479682647615410-2564558465425357217?l=fabian-kremser.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://fabian-kremser.blogspot.com/feeds/2564558465425357217/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8813479682647615410&amp;postID=2564558465425357217' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8813479682647615410/posts/default/2564558465425357217'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8813479682647615410/posts/default/2564558465425357217'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://fabian-kremser.blogspot.com/2008/01/ein-gestndnis.html' title='Ein Geständnis'/><author><name>Fabian Kremser</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06353037666239914578</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='30' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-0-LJKOx-R1k/TsTOP_qdFSI/AAAAAAAAAJA/jOLzigVnWPE/s220/going%2Bnuts%2B1.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8813479682647615410.post-7383601434300890410</id><published>2008-01-19T09:42:00.000+01:00</published><updated>2008-01-19T10:03:00.901+01:00</updated><title type='text'>Der sogenannte Winter</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt;Frühjährliche Aussentemperaturen von etwa 14°C begrüsst wohl jeder Triathlet, vor allem dann, wenn sie bereits im Januar vorherrschen. D&lt;/span&gt;as mag zwar nicht ganz normal sein und überdies zum Nachdenken anregen (Stichwort: Klimaerwärmung etc.), ist aber dennoch ganz angenehm. Man kann sein Rad an der frischen Luft "ausführen", ohne dass einem die Getränke in der Flasche gefrieren. Man ist nicht mehr dazu verdonnert, sein Dasein auf der Trainingsrolle zu fristen. Denn, glatt rasierte Beine hin oder her: das macht nur begrenzt Spass.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt;Jetzt aber: nichts wie raus! Thermowäsche, Neoprenüberzüge für die Schuhe und ausgeklügelte Gesichtsmasken, die den Sportler aussehen lassen wie ein Aushilfs-Terrorist ermöglichen es unsereins, sich so richtig an der frischen Luft auszutoben.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt;Und auch das Laufen macht wieder mehr Spass. Vor zwei Wochen fand ich auf meinem Trainingsplan folgende Vorgaben: zweistündiger Dauerlauf, erste Hälfte auf weichem, zweite Hälfe auf hartem Untergrund. Pustekuchen! Die Waldwege waren gefroren, die Strassen Aasglatt und das Laufen nicht unbedingt recht facettenreich.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt;Aber jetzt! Endlich kann man sich so richtig über weichen Untergrund freuen! Die Wald- und Uferwege (auf dem Bild im schönen Emmental) haben eine Qualität, wie man sie sonst eher in den Everglades vermuten würde, die Strassen sind trocken und eisfrei und endlich, endlich kommt man in den zwei vorgeschriebenen Trainingsstunden wieder die gewohnten 22 Kilometer weit. (Allerdings fängt die Waschmaschine danach bereits im Schongang an, um Gnade zu betteln...)&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt;Ich bin mir durchaus bewusst, dass ich im übertragenen Sinne noch herbe auf die Schnauze fliegen kann und im März oder April gezwungen sein könnte, meine "Schneeketten" für die Schuhe zu montieren. Im Augenblick jedoch freue ich mich über die frühlingshafte Stimmung und die warme Luft!&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt;In diesem Sinne - gutes Training!&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_AKHIimVs1aA/R5G8BPcbXZI/AAAAAAAAAA4/Zqx5KDa09IY/s1600-h/DSC00355.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 363px; height: 272px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_AKHIimVs1aA/R5G8BPcbXZI/AAAAAAAAAA4/Zqx5KDa09IY/s320/DSC00355.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5157109777827585426" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8813479682647615410-7383601434300890410?l=fabian-kremser.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://fabian-kremser.blogspot.com/feeds/7383601434300890410/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8813479682647615410&amp;postID=7383601434300890410' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8813479682647615410/posts/default/7383601434300890410'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8813479682647615410/posts/default/7383601434300890410'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://fabian-kremser.blogspot.com/2008/01/der-sogenannte-winter.html' title='Der sogenannte Winter'/><author><name>Fabian Kremser</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06353037666239914578</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='30' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-0-LJKOx-R1k/TsTOP_qdFSI/AAAAAAAAAJA/jOLzigVnWPE/s220/going%2Bnuts%2B1.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_AKHIimVs1aA/R5G8BPcbXZI/AAAAAAAAAA4/Zqx5KDa09IY/s72-c/DSC00355.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8813479682647615410.post-899738925320339064</id><published>2008-01-05T14:36:00.001+01:00</published><updated>2008-01-05T15:22:07.591+01:00</updated><title type='text'>Zur Ernährung unterwegs</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt;Es macht mir nichts aus, bei 4°Celsius draussen Rad zu fahren. &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt;Wirklich nicht. Wenn es dann am Bodensee noch regnet - bitte, in absehbarer Zeit kann ich mich ja wieder abtrocknen, und ein Fahrrad kann man putzen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify; font-family: trebuchet ms;"&gt;Was mich jedoch wirklich, und zwar so richtig ernsthaft ankotzt (beinahe wortwörtlich), das sind halb gefrorene, zu einem klebrigen Batz verkommene Energieriegel, die es zu essen gilt.&lt;br /&gt;Jetzt mal im Ernst - ich hätte nie gedacht, dass diese Hightech-Riegel so jämmerlich versagen, kaum dass das Thermometer weniger als 20°C anzeigt. Es wird praktisch unmöglich, sie zu verzehren. Es geht nicht mehr ohne ein langwieriges Prozedere, welches ich hier gerne zur allgemeinen Hilfestellung präsentieren möchte.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt;Zunächst einmal geht es darum, den rechten Zeitpunkt abzupassen. Gräbt man die Energieriegel erst dann aus den sieben Schichten Thermowäsche hervor, wenn einem schon ein wenig schwummrig zumute ist, so ist es mit sicherheit zu spät. Denn: der Kraftakt, den schon alleine das Öffnen einer unbarmherzig am Riegel festgeklebten Verpackung erfordert, könnte ohne weiteres zum Kollaps führen. Also: besser zu früh als zu spät.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt;Nun kurz und bündig: Man plane ca. 3 Minuten für das Öffnen der Packung ein.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt;Danach: nehmen Sie den ersten grossen Bissen. Wenn sie nach fünf Minuten Ihre Kiefer wieder voneinander getrennt haben, gehen Sie dazu über, in kleinen Mikro-Portiönchen abzubeissen. Ihre Zähne werden es Ihnen danken, Ihr Zahnarzt nicht unbedingt.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt;Haben Sie es nach einer Viertelstunde (absolute Bestzeit!) geschafft, die erste Hälfte des Riegels zu sich zu nehmen, entfernen Sie die Reste der Verpackung. Der Riegel klebt nun bequem an ihrem Handschuh.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt;Gehen Sie nun Schritt für Schritt vor: versuchen Sie, den Riegel so weit über Ihre Handfläche hinaus zu schieben, dass sie die nächsten kleinen Portionen abknabbern können. Wiederholen Sie dies für die nächste Viertelstunde oder länger, auf jeden Fall, bis Sie den Rest des Riegels, ähm, "verzehrt" haben.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt;Wenn Sie dann nach einer weiteren halben Stunde Ihren Handschuh vom Lenker gelöst haben und die Fahrt noch weiter gehen soll, beginnen Sie alles von vorne.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt;&lt;br /&gt;Und denken Sie immer daran: Sport ist gesund und macht glücklich!&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt; &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_AKHIimVs1aA/R3-P-_cbXYI/AAAAAAAAAAw/4S0xPaRYuRE/s1600-h/DSC00346.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 403px; height: 302px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_AKHIimVs1aA/R3-P-_cbXYI/AAAAAAAAAAw/4S0xPaRYuRE/s320/DSC00346.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5151994811080465794" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt;...trotz allem war es heute ein nettes Training, und dank dem aufkommenden Fön gab es auch noch etwas für die Augen: ein Blick Richtung Säntis von oberhalb von Frauenfeld. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt;&lt;br /&gt;Dies zu dem - gutes Training!&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8813479682647615410-899738925320339064?l=fabian-kremser.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://fabian-kremser.blogspot.com/feeds/899738925320339064/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8813479682647615410&amp;postID=899738925320339064' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8813479682647615410/posts/default/899738925320339064'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8813479682647615410/posts/default/899738925320339064'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://fabian-kremser.blogspot.com/2008/01/zur-ernhrung-unterwegs.html' title='Zur Ernährung unterwegs'/><author><name>Fabian Kremser</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06353037666239914578</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='30' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-0-LJKOx-R1k/TsTOP_qdFSI/AAAAAAAAAJA/jOLzigVnWPE/s220/going%2Bnuts%2B1.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_AKHIimVs1aA/R3-P-_cbXYI/AAAAAAAAAAw/4S0xPaRYuRE/s72-c/DSC00346.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8813479682647615410.post-3000406442262887506</id><published>2008-01-03T19:55:00.000+01:00</published><updated>2008-01-03T20:08:59.986+01:00</updated><title type='text'>Frohes neues Jahr!</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt;...und das war's. Nun ist es also da, das 2008, und ich kann euch sagen, ich habe mich selten so auf einen Jahreswechsel gefreut wie an diesem 31. Dezember 2007. Ja, die vergangene Saison war mies. Ja, meine Gesundheit war meist eher ein Problem als nicht. Und ja, ich hatte einigen Knatsch mit diversen Sponsoren. Das alles ist unter dem Strich allerdings halb so wild - es war trotz allem irgendwie ein gutes Jahr, sehr lehrreich und so weiter.&lt;br /&gt;Aber: dass ich acht Stunden vor Mitternacht meine erste schwere Wagenpanne auf einer reichlich befahrenen Autobahn mitten im Nirgendwo haben musste - das fand ich überflüssig. Unterdessen lässt mir die zu Rate gezogene Garage mitteilen, dass es entweder die Antriebswelle oder das Getriebe erwischt hat - auf jeden Fall schien es so, als wollte mir das Jahr 2007 noch ein letztes Mal so richtig einen 'reinbremsen. 'Rein bremsen, nach der neuen Rechtschreibung.&lt;br /&gt;Das ist allerdings nur teilweise gelungen. Ich hatte ein riesen Schwein, denn mir ist nichts passiert, ausser, dass ich etwas mehr gefroren habe als nötig. Denn: in unserer schönen Schweiz gibt es ein absolut perfekt ausgebautes Netz von öffentlichen Verkehrsmitteln, welches einen praktisch von überall nach überall bringt. So auch in meinem Fall - eine halbe Stunde nach meiner Havarie war ich am nächsten Bahnhof und schaffte es so, das Jahr äusserst friedlich und leicht beschwipst abzuschliessen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Also: ein gutes neues Jahr allerseits, und: ein dreifach' Hurra für die ÖV der Schweiz!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;...wobei mir einfällt: ich konnte es natürlich nicht lassen, an besagtem Silvesterlauf zu starten, und ich sollte Recht behalten: das Finisher-Shirt ist heuer von einer ganz absonderlichen Gräulichkeit...&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8813479682647615410-3000406442262887506?l=fabian-kremser.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://fabian-kremser.blogspot.com/feeds/3000406442262887506/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8813479682647615410&amp;postID=3000406442262887506' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8813479682647615410/posts/default/3000406442262887506'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8813479682647615410/posts/default/3000406442262887506'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://fabian-kremser.blogspot.com/2008/01/frohes-neues-jahr.html' title='Frohes neues Jahr!'/><author><name>Fabian Kremser</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06353037666239914578</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='30' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-0-LJKOx-R1k/TsTOP_qdFSI/AAAAAAAAAJA/jOLzigVnWPE/s220/going%2Bnuts%2B1.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8813479682647615410.post-7105825508157984501</id><published>2007-12-30T13:08:00.000+01:00</published><updated>2007-12-30T20:06:38.371+01:00</updated><title type='text'>...auf nach 2008!</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt;...das Jahr 2007 rast nun unweigerlich seinem Ende zu. Viele Menschen verbringen die letzten Tage des Jahres immer wieder damit, sich Listen mit guten Vorsätzen zu erstellen, die sie dann nach und nach wieder verwerfen können. Oder sie machen sich Gedanken darüber, ob sie ihre Ziele in den vergangenen 12 Monaten erreicht haben. &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-family:'trebuchet ms';"&gt;Ehrlich gesagt war ich auch versucht, diesen ersten Post hier mit etwas ähnlichem zu spicken, doch wie man sieht, lasse ich es bleiben. Es gibt auch so noch genug zu tun, bis es morgen um Mitternacht endgültig heisst: Auf nach 2008! &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-family:'trebuchet ms';"&gt;Zum Beispiel wäre da der alljährliche Silvesterlauf im Nachbardorf, der zum einen wegen seiner Atmosphäre und zum anderen wegen des Jahr für Jahr hässlicher ausfallenden Finisher-T-Shirts eine gewisse Versuchung darstellt. Ich bin noch unschlüssig, aber da ich merke, dass die Frage, ob ich jetzt an diesem Lauf starten werde oder nicht derzeit mein grösstes Problem darstellt, kann ich nur sagen: kein Stress. Das neue Jahr wird aufregend genug.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-family:'trebuchet ms';"&gt;In diesem Sinne: rutscht gut!&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8813479682647615410-7105825508157984501?l=fabian-kremser.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://fabian-kremser.blogspot.com/feeds/7105825508157984501/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8813479682647615410&amp;postID=7105825508157984501' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8813479682647615410/posts/default/7105825508157984501'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8813479682647615410/posts/default/7105825508157984501'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://fabian-kremser.blogspot.com/2007/12/auf-nach-2008.html' title='...auf nach 2008!'/><author><name>Fabian Kremser</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06353037666239914578</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='30' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-0-LJKOx-R1k/TsTOP_qdFSI/AAAAAAAAAJA/jOLzigVnWPE/s220/going%2Bnuts%2B1.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry></feed>
